#100 | #ZukunftBauen - Erkenntnisse aus 100 Gesprächen

Shownotes

Übr fünf Jahre, hundert Gespräche, unzählige Impulse: In unserer Jubiläumsfolge werfen wir einen fundierten Blick zurück auf die Entwicklungen in Bauindustrie, Architektur und Gesellschaft, die uns seit 2020 begleitet haben. Wir ordnen die Themen der vergangenen Jahre ein – von Digitalisierung und BIM über Nachhaltigkeit, Nachwuchs und Fachkräftemangel bis hin zu Fragen der Führung, Unternehmenskultur und Transformation.

Wir diskutieren, welche roten Fäden sich durch die Gespräche ziehen, welche Aha-Momente besonders im Gedächtnis geblieben sind – und was das alles für die Zukunft bedeutet. Dabei wird deutlich: Viele Themen wie Kreislaufwirtschaft, KI, Datenmanagement oder industrialisiertes Bauen sind aktueller denn je. Aber auch die Herausforderungen – von Umsetzungsstau bis Regulierungsdichte – bleiben groß.

Einblicke, Erkenntnisse, Haltung: Diese Folge ist eine Einladung zum Mitdenken, Mitwirken und Mitgestalten – für alle, die die Zukunft des Bauens mitprägen wollen. Danke an alle, die uns bis hierhin begleitet haben – auf die nächsten 100!

Themen in der Folge:

  • Rückblick auf 100 Folgen – Themen, Gäste, Erkenntnisse
  • BIM und Digitalisierung – Zwischen Anspruch und Realität
  • Nachhaltigkeit – Vom technischen Detail zur Strategiefrage
  • Fachkräftemangel – Menschen bleiben Schlüssel zum Fortschritt
  • Corona – Katalysator für digitale Zusammenarbeit
  • Pilotprojekte – Warum der Sprung in die Fläche fehlt
  • Start-ups – Innovation braucht unternehmerische Offenheit
  • Führung – Technik wirkt nur mit der richtigen Haltung
  • Industrialisierung – Vom Projekt zum Produktdenken
  • Zusammenarbeit – Silos aufbrechen, Wissen teilen
  • Politik – Bürokratieabbau als zentrale Stellschraube
  • Ausblick – Was die nächsten 100 Folgen bringen

Wir freuen uns über Vorschläge, wenn wir einmal in den Podcast einladen sollen. Wen möchten Sie, wen möchtet Ihr gern hören und welche Themen interessieren?

Hosts und Podcast

Website: Christian Haak

Christian Haak auf LinkedIn

Website: Martin Ferger

Martin Ferger auf LinkedIn

Wenn Ihnen der Podcast gefällt, dann lassen Sie gerne Like & Abo da! Sie haben Fragen, planen ein Projekt oder möchten gern als Interviewgast in unserem Podcast dabei sein? - Sprechen Sie uns an! Eine Keynote, kompetente Eventmoderation oder ein Live-Podcast? Lassen Sie uns miteinander sprechen!

Präsentiert von: Zukunft.Bauen. | Der Haak & Ferger Zukunftspodcast für die Bauindustrie

Der Zukunftspodcast für alle, die sich für die Zukunft von Bauen & Leben interessieren.

Live-Events von Zukunft.Bauen.

Hinweis: Das Folgentranskript wurde automatisch erstellt.

Transkript anzeigen

00:00:06: Moin aus Hamburg und

00:00:07: Siegen.

00:00:07: Und herzlich willkommen zu unserem Podcast für die Bauindustrie Zukunft Bauen.

00:00:13: Dem Zukunftspodcast für alle, die sich für die Zukunft von Bauen und Leben interessieren.

00:00:19: Wir sind Martin und Christian und wir werfen einen Blick auf die Zukunftsentwicklungen von Baubranche, Technologie und Lebenswelt und was diese für uns und für die Unternehmen der Branche bedeuten.

00:00:36: Ja, guten Morgen, Martin.

00:00:37: Hallo.

00:00:38: Heute sind wir ja in einer ganz besonderen Situation hier beieinander.

00:00:41: Ich hoffe, es geht dir gut und du bist fit für unsere hundertste Folge.

00:00:46: Ja, hallo Christian.

00:00:47: Schönen guten Morgen auch von meiner Seite.

00:00:48: Ja, ich bin fit.

00:00:49: Ich freue mich auf unsere Jubiläumsfolge.

00:00:52: Wir werden reichstellig.

00:00:54: Ich muss sagen, für die, die jetzt kein Bild vor Augen haben, aber du siehst auch nach fünf Jahren Podcast mit mir immer noch frisch und dynamisch aus, es scheint dir gut getan zu haben.

00:01:06: Ja, danke.

00:01:07: Manchmal denke ich, die fünf Jahre sind vergangen wie im Flug.

00:01:11: Interessanterweise ist es ja ungefähr so, dass der Podcast ungefähr so alt ist wie mein älterer Sohn und daran sieht man immer wie die Zeit verfliegt und das werden wir ja heute auch in der Jubiläumfolie so ein bisschen zum Thema machen, was wir denn alles in den hundert Gesprächen für Themen hatten, Erkenntnisse gewonnen hatten, welche großen Linien auch zu erkennen sind.

00:01:32: Du sprichst ja schon implizit ein Thema an, das Thema Menschen auch eines der Themen in unserem Podcast.

00:01:38: Du sorgst selber dafür, dass Zukunft in Menschenform vorhanden ist.

00:01:43: Menschen brauchen wir auch in der Bauindustrie.

00:01:45: Unabhängig davon, welche Wege unsere Kinder mal nehmen werden.

00:01:48: Aber wir brauchen erstmal Menschen und so viele haben wir nicht mehr.

00:01:52: Auch das eben ein Themenkomplex.

00:01:54: Ja, als wir damals gestartet haben, da wussten wir ja noch gar nicht, wie lange diese Reise gehen wird und welche Themen und welche Menschen uns unterwegs begegnen.

00:02:03: Also eindrucksvolle, beeindruckende, tolle fünf Jahre bzw.

00:02:07: sind wir jetzt schon ein ganzes Stück im sechsten Jahr auch drin.

00:02:11: Die hundertste Folge, wir sind damals gestartet und haben gesagt, wir wollen uns mit der Frage beschäftigen, wie wir in Zukunft leben werden und bauen werden und wie wir die Lebenswelt unserer Zukunft bauen und bestalten werden.

00:02:25: Wir haben damals gesagt, dazu gehören ja Themen wie Strategie und Technologien, also alles, was wir unter Industrialisierung, Automatisierung, Digitalisierung verstehen.

00:02:37: Dazu gehören Menschen, dazu gehört das Thema Nachhaltigkeit.

00:02:41: Also alle diese Themen hatten wir uns damals vorgenommen und haben natürlich auch festgestellt, dass das Thema Wie funktioniert die Baubranche?

00:02:53: Wie entwickelt sich die Konjunktur?

00:02:55: Wie entwickelt sich Deutschland?

00:02:57: Noch Rahmenbedingungen und Determinanten stellt, die wir zu Beginn des Podcasts, glaube ich, gar nicht so im Blick gehabt haben, die sich aber über die Jahre hinweg dann und auch gerade heute und aktuell nochmal als ganz besondere Schlüsselfaktoren erwiesen haben.

00:03:13: Was haben wir heute vor, Martin?

00:03:15: Ja, wie du gerade schon gesagt hast, es gibt Diese Themen, die wir auch am Anfang, bevor wir den Podcast ja auch konzeptionell aufgestellt haben, so ein bisschen geklastert haben.

00:03:25: Und ich sage zumindest mal von mir, ich habe vielleicht ein bisschen naiv gedacht, dann machen wir mal eine Folge zu einem technischen Thema, dann machen wir eine Folge zu einem Strategiethema, dann machen wir mal eine Folge zu einem Thema Nachhaltigkeit und so weiter und so fort.

00:03:40: Und was wir heute vorhaben, ist mal chronologisch durch unseren Podcast durchzuwandern und daran wird man merken und das ist mir vor allen Dingen eine Kernerkenntnis aus diesen hundert Gesprächen, dass es gar nicht möglich ist und überhaupt nicht leicht ist, Themen immer inhaltlich so abzugrenzen, weil bei fast jedem Gesprächspartner, bei fast jeder Gesprächspartnerin hatten wir Aspekte aus Technik, Strategie, Form der Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit und

00:04:07: Co.,

00:04:07: die sich ergänzt oder bedingt haben.

00:04:09: Da merkt man auch, wie komplex und interessant dieses Thema Bauwirtschaft, Bauindustrie, wie bauen wir in der Zukunft ist, dass man nicht sagen kann, okay, das machen die Techniker, das machen die Strategien, das machen die Personaler, sondern da läuft alles Hand in Hand.

00:04:27: Und das wollen wir heute mal nochmal auf dem Wege der Chronologie nachvollziehen.

00:04:33: Welche Themen und Begegnungen uns da interessiert haben?

00:04:38: Als wir überlegt haben, was machen wir denn als Folge einhundert?

00:04:43: Da war ja eine Variante.

00:04:44: Wir machen uns eine Stunde lang gegenseitig Komplimente, wie toll wir das Ganze gemacht haben.

00:04:48: Das wäre natürlich eine Variante gewesen.

00:04:51: Die haben wir dann aber schnell verworfen und haben gesagt, hundert Gespräche, hundert Menschen, viele Themen, viele Menschen, die kluge Gedanken gebracht haben.

00:05:03: Wir haben festgestellt, in vielen Folgen hat der Podcast ja weniger Antworten geliefert als Fragen geschärft, neu aufgeworfen, Themen nochmal konturiert und eigentlich auch Linien in die Zukunft gezeichnet.

00:05:16: Die haben an vielen Stellen, du hast es eben angedeutet, gesehen, dass die Dinge komplex sind, dass sie zusammenhängen, dass sie oft gar nicht so trennschaft, miteinander zu besprechen sind und möchten eigentlich auch heute in dieser Folge Vor allen Dingen noch mal darauf schauen, was hat sich über diese Jahre jetzt bewegt?

00:05:36: Auch dann mit der Priorität zu sagen, was passiert da in Zukunft mit den Themen?

00:05:42: Wo sind wir mit Themen schon vorangekommen?

00:05:44: Wo sind noch offene Enden?

00:05:46: Wo haben wir noch Bedarf weiterzukommen?

00:05:49: Sind Themen neu hinzugekommen, die vor vier, fünf Jahren noch gar nicht sichtbar waren?

00:05:54: Und was sind, und das ist ja immer unser Leitgedanke auch, die entscheidenden Themen die wir für die Zukunft regeln oder besser regeln müssen, als wir das bisher getan haben.

00:06:05: Denn wir wollen ja, das war immer unser Anspruch mit diesem Podcast, Inspiration dafür geben, Dinge besser zu machen, sich mit den relevanten Themen zu beschäftigen und eben für die Frage, wie mache ich es konkret, auch einige Anregungen, Beispiele, Ideen zu bekommen, um ins Handeln zu kommen.

00:06:25: Denn nur aus dem Handeln entsteht am Ende reale Zukunft.

00:06:29: Konzepte, Ideen und man müsste, haben wir ja genug.

00:06:35: Wie war denn das so damals, zwanzig, zwanzig, einundzwanzig?

00:06:39: Wir hatten zusammengesessen, wir haben entschieden, wir machen diesen Podcast.

00:06:44: Wir haben zunächst gesagt, wir nehmen mal einige Folgen auf, die wir gemeinschaftlich aufnehmen mit den Themen, die uns beschäftigen, um auch die Themen schon mal so ein bisschen vorzuzeichnen und holen uns dann entsprechend Gesprächspartner.

00:06:59: hinzu, die sich in Teilen mit Themen verbinden, in Teilen mit vielleicht auch einer eigenen Mission oder Agenda verbinden, in Teilen vielleicht auch stärker noch das Unternehmen oder der Verband oder die Organisation, die sie repräsentieren im Vordergrund stehen.

00:07:17: So war der Staat damals.

00:07:19: Und ja, was hat uns da eigentlich gerade, zwanzig, zwanzig in der Coronazeit oder die startete da?

00:07:28: Was hat uns da bewegt und was hat die Branche da bewegt?

00:07:33: Ja, also wenn ich jetzt mal über die Folgen hinweg gehe, in der wir erstmal erläutert haben, was der Podcast ist und was unsere Zielsetzung ist, sind wir ja relativ schnell auch zu einem technischen Thema gekommen und haben uns mit dem Thema BIM beschäftigt.

00:07:47: Interessanterweise, wenn man jetzt drüber nachdenkt, ist es eigentlich das Jahr gewesen, in dem laut Stufenplan BIM dann zum Standard werden sollte.

00:08:00: Jetzt spulen wir mal fünf Jahre vor, auch noch eine oder andere Folge dazwischen, die sich auch im Thema BIM beschäftigt hat.

00:08:07: Kurzer Teaser in die Zukunft, das haben wir leider noch nicht geschafft, der das BIM zum Standard im Normalprojekt geworden ist.

00:08:13: Aber auch da haben wir im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr schon intensiv über das Thema gesprochen.

00:08:18: Ich meine, die Überschrift war Technik oder Game Changer, wo man wieder merkt, dass es nicht nur um die Technologie geht, welche Software, sondern wie ändert das den Projektaufsatz.

00:08:29: Und was hat uns natürlich beschäftigt?

00:08:31: Zu Beginn vor allen Dingen erstmal dieses Thema, warum sollte ich überhaupt rund ums Thema bauen, arbeiten wollen?

00:08:39: Warum ist es so spannend und interessant, Teil dieser Branche zu sein, egal ob Auftragnehmer, Auftraggeber, beiseitig oder beratend.

00:08:46: Und damit viele Punkte rausgearbeitet, warum das eine tolle Branche ist zu arbeiten.

00:08:53: Und das zieht sich auch wie ein roter Faden hindurch, auch in den späteren... Folgen, also zum Beispiel auch in den Jahr ein, zwanzig.

00:09:01: Im Gespräch fällt mir gerade ein mit Jan Hendrik Goldberg, wer was bewegen will, soll zum Bau kommen.

00:09:07: Und da haben wir viele, viele genau dieser Aussagen, dass es einfach spannend ist, im Bau zu arbeiten.

00:09:12: Ja und was hat uns natürlich beschäftigt, zwanzig, zwanzig?

00:09:15: Das war Corona.

00:09:17: Das war der Beginn der Corona-Pandemie oder teilweise auch die Hochphase mit Lockdowns und Co.

00:09:24: wo die Bauindustrie sich meines Erachtens als sehr, sehr resilient gezeigt hat und gezeigt hat, dass sie geprägt ist von Machern, geprägt ist von Lösungssuchern und nicht von Kopf in den Sandstecker.

00:09:40: Da bin ich ganz bei dir.

00:09:42: Mir ist auch noch in Erinnerung damals über Corona war es ja tatsächlich so, dass der Bau eine der Branchen war, die weiter gearbeitet haben.

00:09:52: Also da ist viel weiter gelaufen.

00:09:54: Da hat man eben auch, wie du eben gerade gesagt hast, viel improvisiert, Lösungen gefunden und Wege gefunden, wie es gehen kann.

00:10:02: Vielleicht sorgen wir das auch heute immer mal wieder im Kopf haben, dass man manchmal, wenn die Dinge schnell gelöst werden müssen, doch auf ganz gute Ideen kommt und pragmatisch vorangeht und wir nicht in dieses deutsche hundert Prozent Perfektions-Tum.

00:10:18: bei jedem Thema abdriften sollten, damit wir einfach im Handeln bleiben und ins Handeln kommen.

00:10:24: Damals zeichnete sich ja auch schon ab, es werden immer weniger Menschen.

00:10:28: Wir haben diesen demografischen Wandel, der stand noch ein bisschen mehr vor der Tür.

00:10:33: Wir haben aber schon gemerkt, gerade auch durch das Thema Corona, da waren die Menschen zwar noch da, aber sie waren nicht mehr so überall einsetzbar und verfügbar wie in einer Zeit, in der man eben auf diese Krankheit keine Rücksicht nehmen musste.

00:10:46: und da hat das dem ganzen Thema Technologie und Technisierung natürlich Rückenwind gegeben.

00:10:56: Wir haben festgestellt, mit einem Mal waren überall Online-Konferenztools on vogue und wurden installiert und gemacht.

00:11:04: Uns kam es auch zugute für den Podcast.

00:11:06: Wir haben viele Folgen hier remote aufnehmen können und mit vielen Leuten, die auch mehr oder weniger zu Hause gefangen waren, in der Zeit sprechen können.

00:11:16: Das war Ein Vorteil, ich erinnere mich aber auch noch daran, dass das Thema Nachhaltigkeit damals so sehr auch aus der technischen Richtung noch kam.

00:11:25: Wie gehen wir Ressourcenschuhen um?

00:11:28: Wie setzen wir Material effizienter ein?

00:11:31: Also diese ganze Kreislauffrage war noch gar nicht so sehr im Thema Geschäftsmodell, Führungsphilosophie, Werteverständnis der Unternehmen angekommen, sondern war eher noch Ein technisch und teilweise auch betriebswirtschaftliches Thema.

00:11:47: Ist es heute auch noch, aber ist es heute anders eingebettet aus meiner Sicht?

00:11:51: Aber damals war das noch so ein bisschen Stand-alone aus meinem Eindruck heraus.

00:11:56: Ja, und das gibt, glaube ich, auch einen guten Übergang ins Folgejahre, ins Jahr zwanzig, ein zwanzig brich mich noch sehr gut an die Folgeinnere, wo wir über den unfassbar nachhaltig konzipierten Revemarkt gesprochen haben mit den Lass mich lügen, Barschen am Dach und den Barschen im Keller und dem Origano am Dach und Holzbauweisen viele Möglichkeiten, auch der Energiegewinnung, Rückgewinnung, Trinkwasser, Rückgewinnung und Co.

00:12:29: Da haben wir gemerkt, was wir alles schon könnten.

00:12:33: Wenn wir denn sollten, wollten oder müssten, das kann man jetzt aus verschiedenen Perspektiven besprechen.

00:12:39: Also das ging dann auch in ein, zwanzig meines Erachtens stark noch einmal in dieses Thema Nachhaltigkeit, auch aus technischer Sicht, wie du gesagt hast.

00:12:46: Für mich war dann, wenn man den Blick auf dieses Folgejahr wirft, dieses ein, zwanziger Jahr, gab es für mich so drei, vier Kernthemen, mit denen wir uns eigentlich beschäftigen konnten.

00:12:56: Das war zum einen einmal wieder das Thema Technik.

00:12:58: Wir haben auch mit Start-ups gesprochen.

00:13:01: über das Thema BIM, über das Thema KI.

00:13:04: Das waren so die ersten Themen KI.

00:13:05: Ich erinnere mich da noch an das Gespräch mit Bildingerabberer da zum Thema Akquise.

00:13:11: Wie kann man da KI benutzen?

00:13:13: War noch ganz früh staubend.

00:13:15: Ja, genau.

00:13:15: Mit Kapmo haben wir da zu einem ganz frischen Zeitpunkt gesprochen.

00:13:19: Also da war dieses Thema BIM mit Singular.

00:13:23: Aber auch mit Dean haben wir über BIM gesprochen, also wir haben da sehr, sehr stark auch über technische Themen sprechen können, über Peri mit einem drei-DB-Tong-Druck, da waren, das war ja noch ganz die Anfänge der Thematik, die hat sich auch deutlich weiterentwickelt.

00:13:37: Und da sieht man, das ist so dieses Thema Technik, über das wir in ein-zwanzig stark gesprochen haben.

00:13:44: Dann haben wir aber auch viel darüber gesprochen, wie kann man denn zusammenarbeiten?

00:13:48: Wie kann man anders zusammenarbeiten?

00:13:50: Und da haben wir aus verschiedenen Richtungen, ich ändere mich am Gespräch mit Markus Becker, der dieses Thema aufgegriffen hat.

00:13:57: Wir haben aber auch aus baurechtlicher Sicht mit Herrn Fuchs gesprochen oder mit Herrn Leuperts wo es darum ging, wie kann man denn, ja ich sage jetzt mal platt diesen Spruch bauen, stratt streiten, wie kann man das auch aus rechtlicher Sicht gut abbilden?

00:14:14: Also da wäre dieses Thema überhaupt.

00:14:15: und dann haben wir insgesamt auch noch mal so dieses Thema gehabt.

00:14:18: Hier an den Beispielen von Alho und Goldback, dieses Thema.

00:14:25: Wie kann man auch mal out of the box vom reinen Bauprojekt hin zum Produkt, zum Standardisierungsthema, ja ich sage mal, eine Anführungszeichen Industrialisierung des Bauablaufes kommen?

00:14:38: Gerade der Punkt spielt ja auch wieder rein in das Thema Nachhaltigkeit.

00:14:43: eben nicht mehr denken im Projekt, sondern mehr denken im Produkt.

00:14:48: Damals beide bei Albo und Goldback, diese Gedanken ja auch schon im Geschäftsmodell etabliert.

00:14:55: Am Markt, vielleicht noch nicht ganz so sehr im Fokus wie heute, aber wenn man die Linie weiterzeichnet, kann man hier sehen, gerade auch, was die Umsatzentwicklung beider Unternehmen angeht in den letzten Jahren, dass diese Themen offensichtlich total in der Zeit liegen und immer mehr in Bedeutung gewinnen.

00:15:14: Und wenn wir unsere ganzen anderen Gesprächspartner heute sehen, stellen wir ja auch fest, dass dieser Gedanke, wie standardisieren wir, wie automatisieren wir als Verlängerung von Digitalisierung, von klarem Prozessen bei allen im Grunde Einzug hält.

00:15:30: Jeder versucht zu seinen Weg zu finden und dort anzusetzen, wo er im Unternehmen steht und wo die Schwerpunkte auch sind.

00:15:38: Aber dass wir mehr in Modulen, in Vorfertigung und in Standards denken, das ist relativ klar.

00:15:46: Schon damals haben wir ja auch mit dem DIN gesprochen und über Normen gesprochen, also über das Thema gesprochen, was so landläufig dann eher auch als vielleicht etwas hakelig anfordern, schwierig manchmal gesehen wird.

00:16:02: Da haben wir ja auch vor gar nicht so langer Zeit nochmal ein Folgegespräch mit dem Daniel Schmidt gehabt.

00:16:08: Und die rote Linie, die ich da immer sehe, ist am Ende sind diese Normen und die Vereinbarungen, die dort festgelegt werden, eben doch ein Konsens, auf dem man sich verständigt, dem man aus technischen und gesellschaftlichen Diskussionen heraus ableitet und dann irgendwann festlegt und nicht die Willkür irgendeiner Organisation.

00:16:30: Und sollen damit ja auch dem Ziel dienen, das eben berechenbarer, standardisierter umzusetzen, was dann eben für richtig und vernünftig gehalten wird.

00:16:40: Und gerade in dem Thema sehen wir ja auch, das unterliegt eben auch einer gesellschaftlichen Dynamik.

00:16:45: Wir müssen heute, wenn wir Geschwindigkeit, wenn wir Preise anschauen, wenn wir die Kosten von Wohnraum anschauen, eben auch diese Dinge neu verhandeln.

00:16:54: Das war damals noch nicht so im Fokus.

00:16:56: ist aber eines der Themen, wo man eben auch diesen Weg und diese Linie sehen kann und wo wir auch darüber sprechen müssen, wie diese Themen dann eben auch weitergehen.

00:17:07: Und wir haben natürlich damals auch das Thema Mensch schon gehabt.

00:17:09: Wir haben einen, erinnere ich mich noch, mit Jürges Amtrod, einen Studierenden damals als Gesprächspartner in einer Folge gehabt, der heute eine leitende Funktion in einem der großen Bauunternehmen hat, der hat also seinen Weg gemacht.

00:17:28: Wir könnten jetzt sagen, der Podcast hat da nicht geschadet, aber das wollen wir uns nicht anmaßen, Martin.

00:17:34: Ja, aber da möchte ich kurz darauf eingehen, nicht auf den konkreten Fall, sondern hat der Podcast geschadet oder nicht.

00:17:42: Was ich so ein bisschen Bemängel ist, dass wenn man heute mit dem einen oder anderen Start-up spricht, mit denen wir auch schon vor drei, vier, fünf Jahren Kontakt hatten, ist, dass viele von denen immer noch sagen, Bei ganz ganz vielen Baukunden schaffen wir es immer noch nicht über die Pilotierungsphase hinaus.

00:18:01: Wir machen ein Pilotprojekt nach dem nächsten, weil irgendwie dann doch ja das Alltagsprojektgeschäft ja ein bisschen gewinnt gegen.

00:18:12: wir setzen neue Tools ein.

00:18:14: Also man merkt viele sind gewillt, viele sind auch noch mehr gewillt als vielleicht nur vor vier fünf Jahren die Themen anzugehen.

00:18:21: Aber bei ganz vielen ist es noch so, dass dieser Hebel von Wir pilotieren, wir probieren aus hinzu, das ist jetzt unser neuer Standard.

00:18:31: Dass der häufig noch schwer fällt, was auch Start-ups schwer fällt, natürlich langfristig profitabel zu sein.

00:18:39: Gut viele sind finanziert durch Finanzierungsrunden, die erst mal nicht profitabel sein müssen, bis sie einen gewissen Marktstand erreicht haben.

00:18:49: Aber das ist natürlich auch eine Frage der Zeit.

00:18:51: Und das merkt man ganz klar.

00:18:54: Wir haben jetzt zwanzig, sechsundzwanzig.

00:18:56: Wir müssen jetzt auch mal, meines Erachtens, was viele Themen wie BIM, wie KI, wie Digitalisierungsprozesse in der Bauabwicklung, müssen wir wegkommen von, wir probieren hier mal aus, wir probieren da mal aus.

00:19:08: Wir schaffen da mal eine App oder Sonderinsel.

00:19:11: Wir spielen da mal rum hinzu.

00:19:13: Das ist jetzt bei uns der Standard.

00:19:15: So zu arbeiten.

00:19:17: Martin, lass uns doch mal in die Seele eines Bauingeniors blicken.

00:19:21: In wessen Seele besser als in Deine könnte man da Schauen an der Stelle.

00:19:25: Hat das was mit der Wesensart des Ingenieurs zu tun, dass man sagt, wir streben nach diesen hundert Prozent und wir sind immer auf der Suche und kommen aus diesem Suchmodus aber gar nicht heraus, weil die Dynamik in den Themen so groß ist, dass wir nie mehr fertig werden.

00:19:43: Also wir kommen aus diesem Suchmodus nicht raus.

00:19:46: oder glaubst du, dass es eher so ist, dass im Alltag die Unternehmen mit so knappen Ressourcen und so beschäftigt sind mit ihren Projekten.

00:19:55: Also würde mal sagen, der Kampf um das Tagesgeschäft so hart ist, dass der gute Wille oft da ist, aber man dann einfach die Durchhaltekraft nicht hat, so eine Umstellung vorzunehmen, so ein Projekt dann umzusetzen und aus einer Pilotierungsphase auf irgendeiner Baustelle oder in irgendeinem Teilbereich des Unternehmens herauszukommen, wenn man dann merkt, Um Gottes Willen, wenn wir das jetzt für alle machen, dann haben wir erst mal relativ viel Arbeit und Unruhe und wir bleiben dann doch lieber bei dem, wo wir sind und machen so ein bisschen Flaster auf die Wunde, sage ich mal, und sagen, wir haben das eine oder andere, aber eher da, wo es nicht wehtut.

00:20:37: Ich glaube, es ist eine Mischung aus allem.

00:20:39: Es ist eine Mischung daraus, dass wir tatsächlich als Ingenieure dazu neigen, die perfekte Lösung haben zu wollen.

00:20:44: Nicht so, dass sie perfekt funktionieren muss, sondern sie muss auch perfekt auf uns adaptiert sein.

00:20:49: Was das Ganze natürlich langwierig und teuer macht.

00:20:52: Durchschluss

00:20:52: für viele Start-ups aus dieser

00:20:54: Anpass-

00:20:55: und Schleife nicht rauszukommen.

00:20:56: Das ist aber nicht nur eine Ingenieurmentalität, das ist, glaube ich, eine deutsche Mentalität, wo wir auch, sag ich mal, geopolitisch, ja, was Wirtschaftspolitik in dem Bereich angeht, glaube ich, mittlerweile Probleme kriegen, wenn wir sehen, wie schnell Innovationen aus anderen Märkten kommen, die vielleicht noch nicht perfekt sind, aber erstmal den Markt erobern und dann Ja, durch User Experience weiterentwickelt werden.

00:21:19: Wir wollen immer direkt das perfekte Produkt herausgeben.

00:21:21: Das ist so die deutsche Lesart.

00:21:24: Dafür ist aber, glaube ich, das Thema zu schnelllebig.

00:21:28: Dann haben wir noch ein anderes Thema, was du gesagt hast.

00:21:30: Einfach der Ressourcendruck in der Alltagsabwicklung der Projekte ist so hoch, dass es halt schwierig ist.

00:21:37: Ja, und dann ist noch mal eins, glaube ich, zumindestens, dass beim ein oder anderen Unternehmen, beim ein oder anderen auch Budgetverantwortlichen noch nicht so klar ist, dass auch eine Software teuer sein darf oder ein Produkt.

00:21:51: Also, dass der Bagger sechsstellig Geld kostet, ist dem klar, weil der Bagger dann halt im Schnitt neun bis zehn Jahre wirtschaftlich für die Firma, aber dass eine Software irgendwie vier, fünfstellige Beträge per Anokosten darf, soll, muss.

00:22:08: Da wird doch teilweise noch nicht der Gegenwert.

00:22:10: in der Form so richtig gesehen.

00:22:13: Und wobei man auch sagen muss, der Fehler liegt aber nicht nur auf Seiten der Kunden, sondern zum Teil auch, glaube ich, ist die Unternehmenskultur zwischen Start-ups und Bauunternehmen immer noch unterschiedlich.

00:22:27: Und ich glaube, eine ganz, ganz wichtige Attitude, die sich Start-ups an den Tag legen müssen oder auch zu Herzen nehmen müssen, ist, ich darf nicht auf die Bauunternehmen zugehen und sage, ich habe hier ein tolles Produkt.

00:22:39: Und jetzt erkläre ich dir mal, der seit dreißig Jahren sein Geschäft nicht versteht, wie es besser geht.

00:22:45: Sondern man kann mehr Werte erläutern, aber ohne den gegenüber als ahnungslos darzustellen.

00:22:52: Und das habe ich auch in der einen oder anderen Stelle schon mal erleben können, wo ich denke, naja, das ist dein Kundetritt mit Respekt gegenüber.

00:23:01: Der macht seit dreißig Jahren, schafft ja viele Arbeitsplätze, macht ein hohes Maß an Wertschöpfung.

00:23:06: Klar hat der Optimierungspotenzial und vielleicht kannst du dem helfen.

00:23:09: Aber stelle nicht seine Kompetenzen infrage.

00:23:12: Das ist, finde ich, ein gutes Stichwort auch, Martin.

00:23:14: Das gibt ja auch ein Stück weit unsere Philosophie hier wieder im Podcast.

00:23:20: Wir wollen hier nicht belehren, wir wollen hier nicht schlauer sein als andere, sondern wir wollen Themen sichtbar machen und Anregungen geben, ohne den Anspruch zu stellen, dass das alles was bisher gemacht wurde, nicht richtig war.

00:23:35: Ich glaube, es ist genauso, wie du sagst, es geht nicht darum, zurückzuschauen und zu sagen, da kann irgendjemand etwas nicht, sondern es geht darum, aus dem, was heute ist, mehr für morgen zu machen und die Zukunftsfähigkeit zu erhalten.

00:23:50: Denn das, was gestern funktioniert hat und erfolgreich war, hat nur deshalb funktioniert, weil es vorgestern neu gedacht und neu erfunden wurde.

00:23:59: Das heißt also die Vergangenheit auf die wir manchmal kritisch zurückschauen war immer irgendwann auch mal Zukunft.

00:24:03: aus einer Zeit heraus, wo man gesagt hat naja so wie wir heute das machen ist es nicht mehr zeitgemäß und wir müssen es verändern.

00:24:10: und so geht es weiter.

00:24:11: und das übersteigt sich natürlich auch mit dem Gang der Generation muss man ehrlicherweise sagen.

00:24:17: so entwickelt jede Generation die Dinge dann weiter und Wir werden das nicht mehr erleben, aber wenn man dann irgendwann mal die jungen Leute von heute fragt, dann werden die sagen, naja, irgendwann hat uns auch ein Jüngerer erklärt, so wie ihr das macht, ist es nicht mehr zeitgemäß.

00:24:33: Das ist der Gang der Dinge.

00:24:34: Was sich verändert hat, glaube ich, ist, dass die Taktung viel, viel schneller geworden ist.

00:24:39: Also diese Diskussion.

00:24:41: Wann ist etwas nicht mehr zeitgemäß und wann müssen wir uns weiterentwickeln?

00:24:44: Die hatte früher viel längere Phasen und viel längere Verläufe und hat dann auch dadurch weniger Wege getan.

00:24:51: Heute komme ich im Grunde aus dieser Schleife gar nicht mehr so richtig raus und bin am Ende auch in einer mehr oder weniger dauerhaften Diskussion darüber.

00:25:00: Also ich mache das, was ich heute mache.

00:25:02: Das trifft ja auch etwas, was wir gerade eben diskutiert haben.

00:25:06: Halt ich an den Dingen fest oder bin ich da offen, neue Dinge zu etablieren, suche ich die hundert Prozent oder nicht.

00:25:13: Ich glaube, das ist etwas, wenn wir auf das Thema Transformation und Veränderungsfähigkeit schauen, was sich tatsächlich dramatisch verändert hat, dass wir eben diese Veränderung und die Geschwindigkeit der Veränderung, auch wenn das überall immer wieder angesprochen wird, immer noch nicht als Normalität und neues, normalen, neuen Standard begriffen haben, verinnerlicht haben und zum Teil unserer Kultur und Organisation haben werden lassen.

00:25:41: Also, dass es eben keine Kritik an Alpen ist, wenn die Dinge ständig in Bewegung sind und weitergehen, sondern dass das der normale Gang der Dinge ist.

00:25:49: Also, wie wir jetzt bei Schnee treiben, dem anderen nicht vorwerfen, dass er im Sommer eine Badehose getragen hat.

00:25:56: Die Dinge ändern sich eben von Jahreszeit zu Jahreszeit und wir passen uns an und müssen dann sagen, gut, es ist jetzt halt normal, dass wir zu verschiedenen Zeiten im Jahr verschiedene Bekleidungen tragen.

00:26:06: Und das ist jetzt auch kein großes Drama, aber wir sollten professionell sein, vorbereitet sein und im Zweifelsfall die passende Garderobe im Schrank haben, die wir dann situativ rausholen.

00:26:16: Das haben wir in den Unternehmen noch nicht in jedem Punkt so geschafft.

00:26:19: Und das sehe ich auch, wenn wir dann mal den Sprung nach heute und morgen machen, als eines der großen weiteren Themen, das in den Organisationen tief zu verankern und zu einer professionellen Kompetenz zu machen.

00:26:34: Stichwort-Organisation.

00:26:35: Das ist für mich eine super Überleitung für das Jahr zwanzig-zweiundzwanzig.

00:26:40: Und auch das Thema nächste Generation sagt, wie es jetzt weitergeht.

00:26:45: Da haben wir, finde ich, sehr, sehr interessante Gespräche mit Unternehmerinnen und Unternehmerpersönlichkeiten, so sage ich, absichtlich geführt.

00:26:56: Ich fange mal an, was das Nachfolge-Thema angeht mit, ich glaube, einer der größten Runden, die wir hatten.

00:27:02: Dann, ich glaube, fünf Personen, ich glaube, wir hatten einmal sechs, aber mit den Nachfolgerinnen bei Schüßlerplan, wo wir sehr, sehr interessante Erkenntnisse oder Einblicke gewinnen konnten, wie so eine Nachfolge funktioniert, wie die auch die Chemie da funktionieren kann, wie die funktionieren muss, wie die aber auch langfristig vorbereitet und erarbeitet werden sollte in einem Bereich.

00:27:32: wo viele sagen, Nachfolge zu finden, ist sehr schwer.

00:27:36: Und das Gleiche haben wir letztendlich auch bei den Gesprächen mit Professor Bauer von Bauerspezialtiefbau, wo es darum geht, wie hat er denn seine Unternehmenskultur geschafft, jetzt zu übertragen in die nächste Generation?

00:27:50: oder bei unseren zweiten Gesprächen mit Jan Hendrik Goldberg, wie haben die das geschafft, als Unternehmen diesen Transformationsprozess auch inklusive Generationswechsel?

00:28:00: hinzubekommen.

00:28:01: Und da, finde ich, haben wir bei solchen Gesprächen oder auch mit Matthias Jakob von Implenia sehr, sehr viel darüber lernen können und auch besprechen können, wie Unternehmen sich immer wieder neu erfinden müssen, ohne dabei die Identität zu verlieren.

00:28:20: Das war die unternehmerische Perspektive in dem Jahr.

00:28:23: Ich denke auch, das war ein tiefer Einblick wirklich in verschiedene Dimensionen des Unternehmertums von Nachfolge bis zur Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells.

00:28:36: Im übrigen Jahr, wenn wir das Thema Planung nehmen hier bei Schüßlerplan, wirklich eine der ganz großen Gesellschaften hier, das zu überführen, was in dem Fall muss man sagen wirklich drei Väter entwickelt und aufgebaut haben in drei Töchter in der Übertragung.

00:28:57: ist nicht nur Generation, sondern natürlich auch ein Kulturwechsel in so einem Unternehmen, das erfolgreich hinzubringen.

00:29:04: Eine spannende Sache, also auch hier die Folge dazu sicherlich nochmal sehr höhrenswert.

00:29:09: Dann haben wir auch gesprochen, in dem erinnere ich mich mit der Bauindustrie, mit Tim Oliver Müller und haben auch hier mit Straße NRW gesprochen, mit Frau Dr.

00:29:22: Beckelfeld damals.

00:29:25: Wir haben auch hier nochmal die Verbände und die behördlichen Seiten in den Blick genommen und haben gemerkt, dass praktisch passend zu den Überlegungen in den Unternehmen natürlich auch die Branche an sich, die Branchenverbände, die großen Behörden... sich für viele Zukunftsthemen öffnen, sich damit intensiver beschäftigen.

00:29:53: Das ist etwas, das in die BLB

00:29:55: auch.

00:29:56: Das

00:29:56: BLB genau auch.

00:29:57: Also da war schon zu erkennen, da ist viel Offenheit da.

00:30:01: Und wir haben aber auch damals schon gemerkt, das sind dicke Bretter, die da gebohrt werden müssen.

00:30:06: Das möchte ich hier wohlwissen nicht als Kritik verstanden wissen, sondern ich glaube, die Erkenntnis, dass das Umsteuern einer Branche als Ganzes das Umsteuern auch von staatlichen Institutionen eine wahnsinnige Aufgabe ist.

00:30:25: Die ist uns dann oder begegnet uns ja im Alltag immer wieder in verschiedensten Varianten in der Presse fast täglich.

00:30:32: Also das ist eben auch ein Dauerthema, auch für mich unter der Kategorie zu verbuchen.

00:30:37: Wir müssen professionell werden in dem Thema, wie passen wir das, was wir sind, wie wir arbeiten, womit wir arbeiten, welche Kultur wir haben.

00:30:47: im Grunde permanent an die Anforderungen an.

00:30:49: Da müssen wir schneller werden.

00:30:51: und da müssen wir nicht nur schneller, sondern auch einfach in dem Sinne professioneller werden, dass wir nicht sagen, das ist ein einmaliges Naturereignis, das bewältigen wir irgendwie.

00:31:01: Und dann ist es hoffentlich halbwegs gut gegangen, sondern wir hoffen, wir sollten professionell damit umgehen.

00:31:09: Wir haben den Satz noch mal als Bild dazu.

00:31:12: Wir haben ja in Corona angefangen.

00:31:15: Und die große Frage, wir haben die Pandemie einigermaßen bewältigt.

00:31:18: Also wollen wir jetzt nicht im Detail einsteigen.

00:31:21: Einigermaßen fasst es vielleicht ganz gut zusammen.

00:31:24: Professionell bestimmt in vielen Teilen nicht.

00:31:28: Und wenn man die Frage stellen würde, könnten wir das heute professionell machen, dann hätte ich da so meine Fragezeichen.

00:31:34: An der einen oder anderen Stelle wären wir vielleicht besser.

00:31:36: An vielen anderen Stellen glaube ich einfach nicht.

00:31:40: Ich... Wünsche mir diese Professionalität eben in der vollen Breite, dass wir als Gesellschaft, als Unternehmen, als Staat lernen, dass Veränderungen und Anpassungen eben ein Instrument sind, dass man professionell beherrschen muss, damit man auch die Herausforderungen von heute und morgen erfolgreich bewältigt.

00:32:04: Christian tut mir leid, dass ich darauf einsteigen muss, aber das war eine Steilvorlage für jemanden, der Projekt Schlussgespräche liebt.

00:32:11: So was hätten wir in einer gewissen Form auch viel professioneller bei der Corona-Pandemie wahrscheinlich gebraucht, um die Lessons learned daraus zu ziehen.

00:32:18: Aber das sieht man auch wieder.

00:32:20: Die Pandemie ist genauso für uns ein Projekt wie unsere Bauprojekte, die auch immer wieder hinterfragt werden müssen, so wie es wir es jetzt machen.

00:32:29: Das ist der richtige Weg.

00:32:31: Was mir noch wichtig war, du hast angesprochen, dicke Bretter.

00:32:36: Haben wir damals schon gemerkt, dass es dicke Bretter sind in der einen oder anderen Institution, aber diese dicken Bretter, die sie ja nicht nur bei der öffentlichen Hand in den entsprechenden Themen vielleicht vorhanden sind, die sind meines Erachtens aber auch eine Daseinsberechtigung für solche Dinge wie unseren Podcast, dass man die Willigen, die... die wollen, die auch Ideen haben, mehr ins, du sagst es ja immer ins Schaufenster stellt.

00:33:05: Und das ist für mich auch ein Kernthema, auch in zwei in zwanzig gewesen, dass wir interessante Themen ins Schaufenster stellen.

00:33:12: Wir haben ja auch mit Straßen in der Wege gesprochen über die Infrastruktur.

00:33:16: Und da ist für mich so ein Leitsatz, der Markus Becker prägt, dass auch immer zukunftsfähige Infrastruktur ist keine Selbstverständlichkeit.

00:33:23: Wir merken bei Infrastruktur immer nur... dass sie da ist, wenn sie nicht mehr funktioniert.

00:33:28: Schöne Grüße nach Lüdenscheid.

00:33:30: Die Brücke läuft jetzt wieder einigermaßen, aber da hat wahrscheinlich auch Jahrzehnte keiner über die Brücke nachgedacht, bis sie kaputt war.

00:33:37: Die Kanalisation, die Frischwasser zuvor, die Gas- und Wasserversorgung, all das sind Themen, die unfassbar wichtig für unser Land sind, auch für unsere Volkswirtschaft wichtig.

00:33:48: Also meines Erachtens, was sage ich jetzt mal, ich weiß, ich hol mir da ganz viele Probleme ins Haus, in Anfangszeichen.

00:33:56: Das Rückgrat unserer Volkswirtschaft ist nicht die Automobilindustrie, sondern die Bauindustrie, weil ohne die Bauindustrie hätte die Automobilindustrie keine Hallen, keine Straßen, auf der sie fertigen und transportieren könnten.

00:34:07: Also vieles ist Basisarbeit, die die Bauwirtschaft, egal ob planend oder ausgehörend, da leistet.

00:34:13: Und da merkt man, da ist ganz viel zu tun.

00:34:18: Das haben wir auch über die fünf Jahre gemerkt, dass wir immer wieder Infrastrukturthemen haben.

00:34:22: Ich sage immer, die Infrastruktur ist ja im Grunde das Betriebssystem auch unserer Wirtschaft.

00:34:28: Und wenn wir das nicht in Ordnung haben und nicht up to date haben, dann sind wir da einfach auch nicht wettbewerbsfähig.

00:34:36: Dann laufen einfach die Anwendungen, wenn man es mal in dem Bild sehen will, nicht sauber da drauf.

00:34:44: Das sehen wir im Moment ja auch.

00:34:46: Deutschland läuft nicht stabil an vielen Stellen, weil die Infrastruktur einfach nicht funktioniert.

00:34:52: Ja, und für mich noch wichtig zu erwähnen, wenn wir bei zweizig zweiundzwanzig noch ganz kurz bleiben wollen, wir haben ja auch da Blicke in die Zukunft geworfen mit dem Baukongress in Aachen, wo wir auch über innovative Themen wie industrialisierte, standardisierte TGA-Prozesse wirklich das Ohr an der Forschung hatten und unser Bericht aus und über die Expo in den arabischen Emiraten, wo wir auch dort sehen konnten, wo geht denn da die Reise, was die großen visionären Themen angeht.

00:35:26: Und da war ja auch das Thema Nachhaltigkeit, Ressourcen, Management, ein ganz großes Thema für die Zukunft.

00:35:34: Mir ist noch im Ohr, also auch etwas, das kommt nicht aus dem Jahr, das passt aber ganz gut in das Jahr hinein.

00:35:43: Peter Hübner hat in einer Folge gesagt, als wir mit ihm mal gesprochen haben, das war glaube ich ein bisschen später dann, aber wir brauchen keine Subvention, wir brauchen Investitionen und glaube, der hat es da treffend zeitlos aktuell für die Branche nochmal auf den Punkt gebracht.

00:35:59: Wir müssen Prioritäten als Gesellschaft setzen, dass wir die Basis, das Betriebssystem, das Fundament auf dem Wir arbeiten und unser Geld verdienen als Gesellschaft in Ordnung und auf dem Stand halten.

00:36:12: Und das ist nicht damit getan, dass wir irgendwo Allmüssen verteilen und Löcher stopfen und sagen, da gehen wir mal ein bisschen was dahin, weil die laut schreien und ein bisschen was dahin, weil die laut schreien.

00:36:23: Sondern das erfordert im Grunde, dass wir strategisch als Gesellschaft auch entscheiden, was brauchen wir, um damit in die Zukunft zu kommen und gezielt dort auch investieren und uns dazu bekennen und auch die nötigen Opfer bringen.

00:36:38: Also priorisieren ist ja immer nur dann interessant, wenn es im Grunde der Verzicht auf etwas anderes ist, das man auch gerne gemacht hätte oder machen könnte.

00:36:48: Indem man sagt, wir entscheiden uns für etwas und lassen etwas anderes weg, weil auch der gesellschaftliche Konsens dafür da ist, zu sagen, das ist für uns eine Priorität.

00:36:58: Das ist wichtiger als etwas anderes.

00:37:00: Und wir haben uns so ein bisschen daran gewöhnt in dieser Ach, Mischmarschlage, alles ist irgendwie möglich und wir machen ein bisschen was von allem, sodass wir immer das Gefühl haben, alles geht.

00:37:12: Wenn man es umdreht, stellt man fest, dass vieles eben nicht richtig gemacht wird oder viele Ressourcen verschwendet werden, weil man einfach Geld in Themen reinwirft, die nicht zu Ende gedacht sind und dann verpufft das Geld und ist da schlecht investiert.

00:37:24: Also lieber fokussieren und da investieren, wo auch Wirkung entsteht und du hast es gut auf den Punkt gebracht.

00:37:31: Die Bauindustrie ist da sicherlich eine der Branchen, die dafür sorgt, dass Zukunftsfähigkeit in Deutschland erhalten bleibt, da wo sie noch da ist und wieder neu entsteht, wo wir sie für die Zukunft brauchen.

00:37:44: Ja, und wenn ich dann dieses Technologiethema aufgreife, also was wir brauchen, um diese Infrastruktur sei es hoch oder tief produzieren zu können, haben wir uns ja dann, zwanzig, dreinzwanzig und auch mal auf zwei wesentliche Themen, meine ich jetzt, ... fokussiert einmal, ... ... ja, sag ich mal, ... ... dein Kernthema, ... ... das Thema Leadership, ... ... ja, ... ... wie wichtig es ist ... ... zu führen, ... ... ja, damit ... ... ein Unternehmen ... ... führen kann, ... ... sage ich jetzt mal so, ... ... als ... ... kleines Wortspiel.

00:38:16: Ja.

00:38:17: Und wir haben uns sehr stark ... ... mit Technologiethemen ... ... noch mal auseinandergesetzt.

00:38:20: Sie erinnern mich da ... ... an das Thema ... ... digitaler Einkauf, ... ... ja, Veränderung der Einkaufsweltgespräch ... ... mit ... ... Alex Kahn von Bobby.

00:38:28: Wir haben mit Herrn Schwörer ... ... dem Inhaber ... von Peri gesprochen, die als Weltmarktführer in dem Bereich Schalung unterwegs sind.

00:38:36: Wir haben noch mal mit Professor Bock über das Thema Robotik gesprochen.

00:38:40: Wie können wir?

00:38:41: Das war vor allen Dingen die Thematik, wo wir in der Politik sehr, sehr stark über das Thema Wohnungsnot, Wohnbau, Druck gesprochen haben, dieses Thema Zielkostendesign aus Asien herübergeholt.

00:38:52: und dann vielleicht noch als letzten Satz.

00:38:56: Ich sage mal im Verhältnis zu dem High-Up, der jetzt aufgekommen ist und High-Up meinen ich überhaupt nicht, dass der wieder weggehen wird.

00:39:00: Ich bin da eine ganz andere Meinung, aber wir haben uns da auch schon sehr intensiv mit dem Thema KI und Big Data beschäftigt.

00:39:05: Wir haben mit Dr.

00:39:06: Hoffmann mit einem Blick von außen auf die Industrie, der aus der Fertigungsindustrie kommt, über das Thema, wie wichtig sind denn Daten?

00:39:14: Was können Daten leisten?

00:39:16: Wieso müssen wir diesen Datenschatz eben sprechen können?

00:39:20: Also ich fand in einer unserer letzten Folgen ist noch gar nicht so lange her, als wir mit Annette höchst von Alo gesprochen haben, hat sie gesagt, Technik verändert nichts, wenn Haltung und Führung gleich bleiben.

00:39:31: Und ich finde, das könnte man rückwirkend für das Jahr eben auch noch mal annehmen.

00:39:37: Die Frage, wie führe ich, wie gehe ich mit den Themen um, wie positioniere ich Themen im Unternehmen, in der Philosophie, wie wir denken und arbeiten, das hat auch die enge Verbindung zum Thema KI in der heutigen Zeit.

00:39:54: Das sind Führungsthemen.

00:39:55: Also all das sind Instrumente, die müssen sich einreihen in die Frage, wo wollen wir eigentlich hin und wie kommen wir da hin?

00:40:01: Und dann ist man bei der Frage, welche Instrumente setzen wir dafür ein?

00:40:04: und die dienen keinem Selbstzweck.

00:40:07: Und ich erinnere mich noch gut an das Gespräch mit Herrn Schwörer damals, der ja da haben wir über den Dreiddruck auch gesprochen, in dem Perieaktiv ist und wir haben über das Thema Innovation im Unternehmen gesprochen.

00:40:20: Und ich glaube, du hattest damals auch darauf abgestellt, ob man sich nicht im eigenen Hause mit dem drei D Druck Konkurrenz machen würde, wenn man doch eigentlich schwerpunktmäßig von dem Thema Schalung lebt.

00:40:34: Und er hat gesagt, na ja, also im Grunde ist es mir lieber, wenn ich mir selber Konkurrenz mache und wenn ich mich selber damit beschäftige, als wenn es jemand anders tut.

00:40:45: Und das drückt für mich eben auch eine Unternehmensphilosophie aus und die muss ja gelebt werden von dem Führungskreis des Unternehmens, hier sicherlich vom Hauptgesellschafter, dann aber eben auch im Management in allen Führungsebenen so gelebt werden, umgesetzt werden, dass es dann auch in konkretes Handeln überführt wird.

00:41:06: Und ich glaube auch das Thema, du hast es immer angesprochen, Zielkostenansatz, Robotik, wir haben heute hier die Frage, wie können wir günstigen Wohnraum schaffen?

00:41:18: Das sind alles Führungsthemen, wo ich sagen muss, ich habe hier dann eine Priorität.

00:41:22: Ich möchte, dass wir das Thema kosten und auch Sozialverträglichkeit vieler Bauvorhaben im Blick haben.

00:41:34: Und danach führe ich mein Unternehmen und danach treffe ich auch Entscheidungen und danach suche ich mir dann auch wiederum die Hilfe in Technologien, die ich eben früher nicht hatte.

00:41:46: Alexander Hoffmann hat damals ja auch, glaube ich, sehr eindrücklich gesagt, ein großes Problem ist, dass wir auf großen Datenmengen sitzen, dass wir uns aber teilweise gar nicht bewusst sind, wo wir die haben und dass schon gar nicht in den meisten Bereichen entsprechende Strukturen in den Daten vorhanden sind.

00:42:02: Dass wir also, ich will jetzt, ja vielleicht ist es zu hart ausgedrückt, manchmal auf Datenmüll halten sitzen, wo wir sagen, da ist alles irgendwo drin.

00:42:11: Aber wir wissen gar nicht mehr so richtig, wo.

00:42:13: Also wir haben keine sortenreine Trennung der Daten, sodass wir sie gut weiter verwenden können.

00:42:19: Und ich glaube, da bist du ja noch näher dran, auch als ich.

00:42:22: Aber in den letzten Jahren hat man doch erkannt in vielen Projekten, dass man jetzt erstmal anfängt, in den Datenkeller der Unternehmen herabzusteigen und den mal durchzuschauen und aufzuräumen und zu sortieren, bevor man dann wirklich zu diesem Punkt kommt, was machen wir jetzt?

00:42:37: Ziel genau mit den Daten.

00:42:39: Aber auch in sehr unterschiedlicher Qualitätsform wird das umgesetzt.

00:42:42: Das Thema Datenhebo.

00:42:45: Ja und was wir gemerkt haben im Zuge der der Podcast folgen die dann auch im Folgejahr folgen.

00:42:52: Vierundzwanzig aber auch vundzwanzig, dass wir im Prinzip viel über Technologie über Unternehmen sprechen können, dass wir auch über viel über Projektaufsatz sprechen können.

00:43:02: Aber es geht nicht ohne die Gesamtpolitischen Rahmenbedingungen auch zu betrachten.

00:43:06: Wir haben auch mit dem einen oder anderen politischen Vertreter gesprochen.

00:43:09: Aber wir haben auch hier nochmal, du hast das Gespräch schon vorweggenommen, mit Peter Hübner gesprochen.

00:43:14: Wir haben mit Dr.

00:43:16: Baumann vom Baugewehrbeverband gesprochen oder von den Bauverbänden gesprochen.

00:43:19: Also wir haben von den Baupolitischen Verbänden den Input bekommen, dass man einfach merkt, wir haben da Änderungsbedarfe.

00:43:30: Über allem schwebt immer das Thema Bürokratieabbau, Vereinfachung von Vergabeprozessen, vertrauensvoller Umgang miteinander.

00:43:39: Wir haben einfach gemerkt, dass wir das Thema Bauwirtschaft nicht singulär betrachten können, ohne auch über das Thema Politik zu sprechen.

00:43:48: Also für mich war interessant, wenn man jetzt mal auf beide Jahre schaut, dass sich eine Sache grundlegend verändert hat, auch im Podcast in der Struktur.

00:43:59: Das war für mich der entscheidende Punkt, so ab vierundzwanzig, ohne dass man da jetzt ein einzelnes Datum nennen könnte, aber der Trend hat sich dort verändert.

00:44:09: Das ist immer stärker um dieses Thema, wir können die Dinge nur gemeinschaftlich bewegen, verändern, nach vorne treiben.

00:44:17: Also wir hatten auch mit der Messe München mit dem Dr.

00:44:23: Pfeiffer Gespräch über das Zusammenbringen von Menschen auf den Messen.

00:44:27: Wir haben angefangen mit den Verbänden zu sprechen.

00:44:31: Wir haben die Erkenntnis gehabt auch in den Jahren davor.

00:44:33: Wir müssen mehr gemeinschaftlich zusammenrücken.

00:44:36: Wir werden weniger Menschen.

00:44:37: Wir müssen die Silos aufbrechen zwischen den Leuten.

00:44:41: Wir müssen Wissenstransfer schaffen.

00:44:43: Also, so wenn man zurück schaut, dann waren die ersten zwei, drei Jahre im Podcast und damit auch eben in der Branche.

00:44:50: stärker davon geprägt, dass man an einzelnen Themen gearbeitet hat, die entdeckt hat, die nach vorne gebracht hat.

00:44:56: Und dann kam jetzt verstärkt und das dauert natürlich an.

00:45:00: Da sind wir auch lange nicht am Ende dieses Zusammenbringen von Themen und schaffen von Voraussetzungen, dass das besser geht.

00:45:07: Auch Professor Hüter hat ja hier in dem Gespräch nochmal aus der Sicht des Instituts der Deutschen Wirtschaft.

00:45:15: gesagt, dass auch die volkswirtschaftliche Betrachtung dieses Bauteamers eben fundamental ist, weil sie eine wahnsinnig große Hebewirkung ungefähr vom Faktor, also was ich investiere in den Bau, hat praktisch den Faktor in der Wirtschaftsleistung, wenn wir an all die Firmen denken, die Beschäftigung denken, die daraus entsteht.

00:45:41: Also All diese Aspekte kamen zusammen.

00:45:43: und dann eben in Verbindung mit der Frage, wie kriegen wir die Sachen jetzt schneller in die Umsetzung?

00:45:48: Dann sind wir eben bei Abbau von Bürokratie.

00:45:51: Dann sind wir bei der Schaffung von einheitlicheren Standards.

00:45:58: Also all die Dinge, die man miteinander besprechen muss und all die Dinge, die man miteinander regeln muss, damit dann in den anderen, in den neuen Strukturen die Entscheidungsprozesse auch besser und zielgerichteter laufen.

00:46:11: Seit zweiundzwanzig ist sicherlich hier nochmal in der Ukraine der Konflikt dazugekommen.

00:46:18: Wir haben nochmal weltwirtschaftlich Themen bekommen, im Sinne auch von Versorgungsknappheit in vielen Themen, von vielen Preissteigerungen, die mit all den weltpolitischen Entwicklungen auch einhergegangen sind.

00:46:32: Das heißt auch der Druck.

00:46:35: der Welt um uns herum auf die Frage, wie können wir effizienter sein, wie können wir schneller sein, wie können wir flexibler sein, hat zugenommen.

00:46:45: Und genauso wie uns damals Corona ganz schnell die Digitalisierung gebracht hat, bringt uns auch heute, glaube ich, die weltpolitische Gesamtlage schneller in Entscheidungen hin zu resilienteren, flexibleren, agileren Strukturen und Entscheidungsprozessen.

00:47:02: Aber genauso wie ich mir noch nicht sicher bin, ob das letzte Faxgerät in den Behörden abgeschafft ist, heute bin ich mir auch noch nicht sicher, ob wir da schon alle Erkenntnisse haben und ob wir da auch tatsächlich schon konsequent in der Umsetzung sind.

00:47:16: Also großes Thema.

00:47:19: Ja, und neben diesen innovativen, sag ich mal Themen, wie wir auch anders miteinander arbeiten, wir haben auch das Thema Produktdenken ja nochmal aufgegriffen.

00:47:29: Ich erinnere daran, dass sehr, sehr intensive und Ja, innovative Gespräche mit Herrn Romberg, wo wir auch mal den Blick aus Österreich gesehen haben zu diesem Thema, wie kann man anders Projekte aufsetzen?

00:47:43: Haben wir aber auch noch mal in den Jahren vierundzwanzigundzwanzig das Thema Nachhaltigkeit vertiefen können.

00:47:48: Ja, die Gespräche unter anderem mit Rainer Faut, mit Herrn Wenker, mit Sascha Wihager, wo wir immer wieder auch aufgreifen konnten.

00:47:57: Die Frage ist Nachhaltigkeit jetzt ein Übel.

00:48:02: dessen wir uns in irgendeiner Form beschäftigen müssen.

00:48:05: Oder ist es Teil einer Unternehmensstrategie, es ist Teil einer wirtschaftlichen Logik, die uns zumindest mittelfristig hier auch Vorteile als Unternehmen bringt.

00:48:17: Und ich glaube, da werden wir in den nächsten Jahren und das vielleicht so der Blick nach vorne meines Erachtens auch erleben, wie sich dort dann Unternehmen aufteilen, was das Thema angeht.

00:48:29: In denen, die gesagt haben, wir wollen mit dem Thema arbeiten.

00:48:33: Wir wollen mit dem Thema auch Geld verdienen.

00:48:36: Oder diejenigen, die immer noch darauf hoffen, dass es auf politischen Wege wieder abgeschafft wird, das Thema.

00:48:42: Ich

00:48:42: würde mal noch mal herrter formulieren, wenn ich da reingrede.

00:48:45: Aber Aufteilen ist ein sehr nettes Wort.

00:48:49: Ja, ich wollte

00:48:50: nicht freue und weizen bedienen.

00:48:51: Ja, also nein, ich würde sagen, es wird Unternehmen geben, die wird der Marktschnellheit aussortieren.

00:48:56: Die werden das gar nicht überleben.

00:48:57: Die werden einfach kaputt gehen.

00:49:00: weil sie ihre Hausaufgaben an den Stellen nicht machen.

00:49:02: So knallhart, glaube ich, kann man das sagen.

00:49:05: Und ich würde mal sagen, es ist noch nicht zu spät, in den fahrenden Bus einzusteigen.

00:49:10: Aber irgendwann hat er eine Geschwindigkeit, dass ich auch nicht mehr aufspringen kann, ohne mich zu verletzen.

00:49:16: Und vielleicht komme ich irgendwann nicht mehr hinterher.

00:49:18: Also die Themen sind alle bekannt.

00:49:20: Wer in die ersten Folgen unseres Podcasts reinhört, der wird schon viele dieser Themen mal gehört haben.

00:49:27: Und die ziehen sich als rote Linien doch durch diese Jahre hindurch.

00:49:30: Also das muss man schon sagen, man kann schon wissen, wo dran es zu arbeiten gilt.

00:49:36: Und ich glaube, es mangelt auch nicht an Beispielen inzwischen, die man sich anschauen und anhören kann, wie es gehen kann.

00:49:44: Ein ganz aktuelles jetzt ja auch in den letzten Wochen tatsächlich nochmal dieses Projekt mit dem B-One.

00:49:50: mit der Berlin-Hüb- und der Landesbank Baden-Württemberg und CF Möllers Architekten und Zyplinen.

00:49:57: Also ein Projekt, das viele dieser Aspekte auch nochmal in einer gewissen Art und Weise vereinigt.

00:50:06: Also nicht alle, aber viele.

00:50:08: Man hat sich früher in den Tisch gesetzt, man hat Mitarbeiter mit einbezogen, man hat das Thema Arbeiten und Zusammenarbeiten im Unternehmen neu gedacht.

00:50:16: Man hat dafür gesorgt, dass man miteinander dieses Projekt partnerschaftlich abwickelt und baut.

00:50:23: Ich will da jetzt an der Stelle gar keine Werbung dafür machen, aber es ist eben ein Beispiel, dass man sich anschauen kann, wie auch das Bauen in der Zukunft.

00:50:33: schneller, effizienter, ressourcenschonender und am Ende auch kundener Nutzenorientierter funktionieren kann und welche Zutaten es praktisch dafür braucht, damit das gelingen kann.

00:50:43: Auch da hat sicherlich nicht alles geklappt, auch da ist sicherlich Luft nach oben, aber das ist schon ein gutes Beispiel gewesen, das jetzt auch ja noch nicht so lange her ist und auch aktuell anzuschauen ist.

00:50:54: Und du hast eben Hubert Romberg schon mal angesprochen, auch das ja jemand, der Mit seinem Unternehmen im Bau und klassisch gestartet ist und von dem ich auch den Satz noch im Ohr habe.

00:51:04: er sagt wenn ich gefragt werde was ich in den letzten dreißig Jahren hätte anders machen sollen.

00:51:11: Dann hat er doch gesagt ich habe so oft mich umgedreht und habe einige meiner Leute verloren und.

00:51:17: im Sinne von, ich war gedanklich schon soweit voraus und es ist mir schwer gefallen, die ganze Organisation hinter mir immer mitzunehmen bei meinen Gedanken.

00:51:25: Das hat für mich auch nochmal deutlich gemacht, gerade in diesen Zeiten schneller Veränderungen und tiefgreifender technologischer Neuerungen ist es umso wichtiger, dass Unternehmensführung im Grunde der Hauptkommunikator auch im Unternehmen wird, dass diese Themen erläutert werden.

00:51:43: Warum machen wir das?

00:51:44: Was bedeutet das?

00:51:45: Wofür ist es gut?

00:51:48: Wie können wir aus dem, was wir heute schon gut können, etwas machen, was wir morgen gut können?

00:51:53: Also wie entwickeln wir uns weiter?

00:51:56: All das ist eben auch ein Führungsthema und da trifft der Begriff Leadership vielleicht noch besser zu.

00:52:03: Wir müssen davor angehen, vorbildhaft sein und Menschen dafür auch im eigenen Unternehmen inspirieren, das zu tun.

00:52:11: damit es eben in der Zukunft dann auch die in nötige Unterstützung hat.

00:52:15: Also auch diese Kernkompetenz, Führung, Strategie zu sein, aber auch Kompetenz zu sein in den Transformationsprozessen ist, glaube ich, ein Handwerkszeug, das verstärkt in den letzten Jahren noch dazugekommen ist, auch in dieser Branche dazugekommen ist und das angewendet werden muss, um die Technologien dann eben auch effektiv einsetzen zu können.

00:52:38: Ja, Christian, ich glaube, das ist ein guter Punkt, um den Blick von hinten nach vorne

00:52:44: zu

00:52:45: werfen.

00:52:46: Martin, ich grätsch da jetzt einfach rein.

00:52:48: Bevor wir jetzt nach vorne gehen, mir ist an dieser Stelle ganz wichtig, damit es nicht ganz am Ende steht.

00:52:54: Ich finde, wir sollten nochmal Danke sagen bei all denen, die da draußen zugehört haben.

00:53:00: Du hast am Anfang gesagt, wir haben gedacht, wir machen da mal eine Folge oder zwei oder drei und wenn keiner zuhört, dann lassen wir es halt wieder.

00:53:08: Es haben schon am Anfang ganz viele zugehört und es sind immer mehr geworden und wir möchten uns hier an dieser Stelle bei allen Zuhörerinnen und Zuhörern da draußen ganz herzlich bedanken, dass sie so treu dabei sind, dabei geblieben sind, dass sie sich zahlreich vermehren, auch über die Zeit hinweg.

00:53:29: Was neben dem Podcast, was man hier ja immer nicht so hören kann, Aber manchmal schon auch entstanden ist, sind viele Partnerschaften zusammenarbeiten mit Verbänden, mit Unternehmen, mit Messen.

00:53:43: Wir sind auf vielen Veranstaltungen und dürfen dort Vorträge halten oder dürfen sie moderieren oder dürfen Unternehmen begleiten in ihrer Veränderung.

00:53:52: Also all das ist ja auch durch den Podcast weiterentwickelt worden, entstanden und ist im Grunde nur möglich, dadurch, dass da draußen eben doch viele Menschen sind.

00:54:03: die diese Themen schon annehmen und umsetzen.

00:54:06: Und an der Stelle wäre mein persönlicher Wunsch an all diejenigen, die da draußen zuhören und vielleicht noch nicht so richtig ins Handeln gekommen sind, dass sie irgendwann auch zu denen gehören, die tatsächlich in der Umsetzung sind und dabei sind, die Dinge zu machen.

00:54:22: Ob mit uns oder ohne uns oder nur für sich.

00:54:26: Im Grunde egal.

00:54:27: Hauptsache, die Branche bewegt sich.

00:54:30: nach vorne.

00:54:31: Das musste ich jetzt einfach nochmal einschieben, Martin, weil ich finde, es gehört auch dazu.

00:54:35: Fünf Jahre sind eine lange Zeit und wir haben viele, viele Menschen gehabt, die hier sehr intensiv auch ihre Kraft und ihre Zeit eingebracht haben, sich engagiert haben.

00:54:47: Und dafür möchte ich an dieser Stelle, ich denke auch in deinem Namen hier nochmal ganz herzlich Danke sagen.

00:54:54: Ja, ich glaube, Christian, da müssen wir auch Danke sagen an die Gesprächspartner, wenn wir an der Stelle schon sind.

00:54:59: die den Podcast zu dem gemacht haben, was er bis jetzt ist.

00:55:02: Auch an der Stelle viel Dank und die haben unser Netzwerk unfassbar bereichert und glaube ich auch sehr, sehr offen in der Regel ihre Erkenntnisse mit allen Hörern und Hörern geteilt.

00:55:13: Ich würde jetzt gerne noch den Schritt nach vorne wagen, den Blick nach vorne, ohne dass der jetzt zu lang wird, weil das sollen die Leute ja in den nächsten Jahren, in den nächsten vielleicht hundert Folgen.

00:55:24: dann auch erleben können.

00:55:25: Aber vielleicht ein ganz kurzer Teaser, welche Themen werden wir denn wahrscheinlich erwarten?

00:55:31: Ich meine, wir haben keine Glaskugel, da kann ja noch vieles passieren.

00:55:33: Aber ich glaube, wenn wir mal beginnen mit dem Thema Nachhaltigkeit, das wird uns weiter beschäftigen.

00:55:41: Und meinste Acht ist auch in irgendeiner Weise hoffentlich in die wirtschaftliche Gesamtbetrachtung immer mehr mit einfließen und nicht als, das ist halt irgendein Thema, was bei irgendeiner Stabstelle angehangen wird, sondern tatsächlich in die Projekte mit eingeht und auch Teil der wirtschaftlichen Logik ist.

00:55:58: Das wird das Thema sein, die Technologie entwickelt sich weiter.

00:56:02: KI wird ein absoluter Gamechanger sein, gerade auch für baubetriebliche Prozesse, für vertragsrechtliche Prozesse.

00:56:09: Wir haben schon viel darüber gesprochen.

00:56:11: Da wird ganz viel kommen.

00:56:12: Das Thema Robotik wird auch mit der Weiterentwicklung der KI nochmal eine ganz andere Fahrt aufnehmen.

00:56:20: Bevor du dann noch was zum Thema Transformation und Führung sagst, meines Erachtens noch mal ganz wichtig.

00:56:25: Die politischen Diskussionen des letzten Jahres haben auch noch mal gezeigt, wie wichtig das Thema Infrastruktur ist, wie groß auch bei uns der Nachholbedarf, was Infrastruktur angeht, ist.

00:56:39: Und ich glaube, dass es immer noch gilt, was wir in zwanzig, zwanzig und einen zwanzig in Gesprächen gesagt haben, Wer einen großen Hebel ansetzen möchte, sollte in die Bauindustrie kommen, in der Bauindustrie bleiben und helfen, die Infrastruktur dieses Landes mindestens zu erhalten, hoffentlich aber zu verbessern.

00:57:07: Also dem ist ja nicht viel hinzuzufügen.

00:57:11: Ich denke, grundsätzlich werden wir auch sehen, dass dieses Denken in Produkten, in Industrialisierung.

00:57:18: weitergehen wird, dass das Thema Führung und Kultur weiter eben ein Schlüssel sein wird, um die Bewegung in den Unternehmen für morgen möglich zu machen.

00:57:29: Also das ganze Mindset, glaube ich, im Thema Bau entwickelt sich hier weiter und verändert sich und viele der Themen, die wir hier jetzt skizziert haben, sind sicherlich Werkzeuge dafür, um das zu tun.

00:57:46: Was glaube ich wichtig ist und wir haben es auch heute schon ein paar mal angesprochen.

00:57:53: Ich sehe weiter Handlungsbedarf in der Konsequenz der Umsetzung, also die Themen nicht nur anzufangen, sondern sie auch lieber ein bisschen kleiner, fokussierter, dafür aber konsequent umzusetzen.

00:58:06: Das heißt also nicht nur erkennen, was notwendig ist, sondern auch tatsächlich tun, was notwendig ist und das tun durchhalten.

00:58:15: Das haben wir gerade die Jahreswende, also nicht nur im Fitnessstudio anmelden, einmal hingehen, sondern auch dabei bleiben.

00:58:23: Sich nicht vornehmen, jeden Tag zu gehen, sondern vielleicht einmal die Woche, dann aber eben auch zwanzigmal im Jahr da zu sein.

00:58:29: Das ist, glaube ich, der entscheidende Punkt.

00:58:31: Kann jeder auf seine Themen übertragen.

00:58:35: Es wird sich hier auch die Spreu vom Weizen trennen, wer das Thema Nachhaltigkeit für sich als Teil des Geschäftsmodells entdeckt, denke ich.

00:58:43: Wir gehen ein bisschen vom Gas und haben ein Rollback in den Vorschriften und Rahmenbedingungen.

00:58:50: Inhaltlich bleibt das Thema so oder so ein Zukunftsthema und haben wir auch schon hier oft diskutiert.

00:58:58: Als Thema ist der Wirtschaftlichkeit auch eine große Rolle spielen und ist eben auch eine Frage der Haltung eines Unternehmens und ich denke immer, da kann man sich auch völlig unabhängig machen von irgendwelchen Normen und Standards, die da gesetzt werden, sondern sollte auch das tun, was man als Unternehmer und Unternehmer für richtig hält.

00:59:17: Gerade auch, wenn man Kinder hat.

00:59:18: Wir haben Eingangs darüber gesprochen.

00:59:21: Das Thema Zusammenarbeit mit Martin ist extrem wichtig.

00:59:25: Und so wie wir hier seit vielen Jahren immer wieder miteinander arbeiten und zusammenarbeiten über geografische Grenzen hinweg, kann man sagen.

00:59:38: ist es glaube ich in den Unternehmen auch extrem wichtig, die Silos aufzubrechen, das Wissen zusammenzubringen, die Menschen zusammenzubringen, das möglicherweise auch mit technischen Hilfsmitteln, also unter Verwendung von KI, im Wissensmanagement in die Zukunft zu bringen.

00:59:57: Und du hast es eben schon angesprochen, dieser Appell auch an die Politik.

01:00:01: Wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen.

01:00:03: Also dieses hin und her, das selbstgemachte hin und her, der letzten Jahre ist für die Wirtschaft und da meine ich nicht nur die Bauwirtschaft, für die Wirtschaft einfach ungesund.

01:00:14: Die Welt da draußen ist schon unruhig genug und wir brauchen da nicht wöchentlich wechselnde Zollankündigung oder sonstige Dinge, da können wir nicht viel gegenmachen, die kommen von außen.

01:00:26: Wir müssen dann zumindest intern da, wo wir es können, sagen, das sind mal so Leitplanken, die wir aufstellen und auf die ist auch für die nächsten Jahre Verlass, so dass Unternehmen auch Zuversicht haben, in Standorte zu investieren, in neue Technologien zu investieren, in die Menschen zu investieren.

01:00:46: Wir sehen das im Moment am Beispiel der Automobilindustrie, glaube ich, sehr gut.

01:00:49: Wie schwierig das ist, zu sagen, wo baue ich das nächste Werk, welche Technologie verfolge ich weiter, wie viele Menschen brauche ich, wo dafür.

01:00:59: Da wird jetzt gerne auf die Unternehmen geschimpft, wenn man aber mal schaut, wodurch kommen denn diese ganzen Verunsicherungen in den Unternehmen, die am Ende Geld verdienen müssen mit dem, was wir tun und sicherlich auch ein paar Hausaufgaben zu spät gemacht haben.

01:01:13: Dann bleibt das eben, die Standortrahmenbedingungen so schwer einschätzbar sind und wirtschaftliche Investitionsentscheidungen, die ja dann oft auch viele Jahre in der Zukunft wirtschaftlich betreffen.

01:01:27: nicht richtig getroffen werden können.

01:01:28: Also unterm Strich bleibt für mich, erst mal haben wir auch diese über fünf Jahre jetzt, aber schon Martin mit unsern Mitarbeitern hier viel Spaß gemacht und da sehe ich auch, dass das so weitergehen wird.

01:01:42: Da werden auch noch neue Themen kommen.

01:01:43: Wir haben ja wie immer auch Überlegungen und Projekte in der Pipeline.

01:01:48: Wir haben immer das Thema Verantwortung in den Vordergrund gestellt.

01:01:54: Wir haben zwar aktuelle Themen aufgegriffen, aber nie um nur modern zu sein, sondern immer auch mit der Frage, wofür führt uns das hin und wofür ist es gut.

01:02:02: Und ich freue mich darauf, wenn wir auch als Podcast-Format hier weiter dafür stehen, uns darum Gedanken zu machen, wie wir die Lebenswelt der Zukunft bauen.

01:02:13: Und ich möchte ja auch hier nochmal appellieren an alle Gesprächspartnerinnen, Gesprächspartner, die wir gehabt haben oder die jetzt zuhören und alle Hörerinnen und Hörer.

01:02:23: Wenn Sie spannende Themen haben, spannende Persönlichkeiten sind oder kennen, dann nehmen Sie doch einfach mit uns Kontakt auf.

01:02:32: Wir sind immer und bleiben immer offen für spannende Themen, spannende neue Formate.

01:02:37: Wir haben auch natürlich sowieso ein paar in der Pipeline, die in den nächsten Wochen und Monaten kommen.

01:02:42: Und an dieser Stelle, Martin, an dich nochmal vielen, vielen Dank auch für deine Expertise.

01:02:50: Mir hat das wahnsinnig viel Spaß gebracht und es bereichert mich auch jedes Mal und freue mich jedes Mal, wenn wir uns austauschen können, ja nicht nur hier immer vor dem Mikrofon, sondern auch oft hinter dem Mikrofon und im Off sozusagen.

01:03:04: Also auch vielen Dank dafür und ich wünsche mir von dir, dass das so bleibt.

01:03:10: Ja Christian, vielen Dank für die netten Worte, kann ich nur zurückgeben.

01:03:14: Auch mir hat es viel Spaß gemacht und es ist deutlich mehr und größer geworden, als es zwanzig-zwanzig mal gedacht war und auch sehr viel länger als es gedacht war und wir haben ja auch nicht vor aufzuhören.

01:03:27: Ich muss auch zurückgeben, vielen Dank für dein Input, der einem auch als Ingenieur manchmal die Möglichkeit gibt, vielleicht mal von einer anderen Sichtweise, von einer anderen Flughöhe vielleicht auch auf die Themen zu schauen, als man das ursprünglicherweise immer gelernt hat.

01:03:42: Also vielen Dank an der Stelle, macht viel Spaß, hat nicht nur viel Spaß gemacht, macht viel Spaß.

01:03:47: Ich bedanke mich auch noch mal von Herzen bei allen, die uns immer gerne zuhören und auch über das Feedback, was wir dann teilweise auch im realen Leben bekommen, wenn wir Personen treffen, die uns schon gefühlt kennen, wir sie aber nicht, weil sie unsere Stimmen schon sehr gut kennen.

01:04:03: Das sind immer sehr interessante Begegnungen.

01:04:06: Das macht Spaß und wenn wir nur ein bisschen einen Anstoß geben können, dass sich das ein oder andere in der Branche weiter und zum Positiven entwickelt, wobei wir ja sehr oft häufig einfach nur auch der Überbringer der guten Nachricht sind und vielleicht auch Leute vernetzen können, finde ich macht das großen Spaß und dafür vielen Dank.

01:04:24: und bis zu den nächsten hundert Folgen.

01:04:29: Genau.

01:04:29: Bis zur nächsten Hundertfolge, nicht erst in Hundertfolgen.

01:04:31: Vielen Dank, Martin.

01:04:32: War's gut.

01:04:33: Ich sage Tschüss und hier heute diesmal ausdrücklich auch auf Wiederhören in der nächsten Folge.

01:04:38: Für alle da draußen, Podcast abonnieren, dranbleiben.

01:04:41: Das unterstützt unser Projekt.

01:04:43: Da freuen wir uns drüber, wenn wir uns weiter hier so entwickeln und vermehren, wie das bisher der Fall war.

01:04:49: Vielen Dank.

01:04:50: Tschüss.

01:04:50: Danke.

01:04:52: Vielen Dank an Sie und euch fürs Zuhören bei Zukunft.

01:04:56: Bauen, dem Zukunftspodcast für die Bauindustrie.

01:05:00: Wenn euch der Podcast gefällt, würden wir uns über eine Bewertung freuen und natürlich darüber, wenn ihr den Podcast bei einem Podcast Provider eures Vertrauens abonniert.

01:05:09: Wir freuen uns auf ein Wiederhören.

01:05:11: Bis bald.