#106 | PORR GROUP CEO Karl-Heinz Strauss - Wie baut man eines der erfolgreichsten Bauunternehmen?
Shownotes
Wir sprechen mit Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR GROUP und begrüßen damit einen der prägenden Köpfe der europäischen Bauindustrie. Im Gespräch geht es um Führung und Strategie in einem zyklischen Markt, um operative Exzellenz – und um die Frage, wie ein traditionsreiches Unternehmen sich konsequent modernisiert, ohne seine Bau-DNA zu verlieren.
Karl-Heinz Strauss gibt Einblicke in seinen ungewöhnlichen Werdegang vom Baugeräte-Allrounder über Finance und Projektentwicklung bis an die Spitze eines börsennotierten Konzerns – und erklärt, warum die PORR seit 2010 auf unternehmerische Führung, intelligentes Wachstum und ein klar verankertes Werte- und Prinzipiensystem setzt. Dabei wird deutlich: Im Bau entscheidet am Ende nicht nur Kalkulation, sondern vor allem Menschen, Prozesse und Verantwortung auf der Baustelle.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf Wertschöpfungstiefe und Lean Construction: Warum Eigenleistung Qualität absichert, Schnittstellen reduziert und Projekte messbar schneller machen kann – und warum Deutschland sich mit Überregulierung, Vergabepraxis und Projektfragmentierung oft selbst ausbremst. Zugleich sprechen wir über die Zukunft der Branche: Digitalisierung (3D/4D/5D), papierlose Baustelle, KI, Fachkräftegewinnung, Qualifizierung und Arbeitsmigration – sowie über neue „Produkt“-Ansätze wie Datacenter, Gesundheitsinfrastruktur und bezahlbares Wohnen.
Zum Abschluss formuliert Karl-Heinz Strauss einen klaren Wunsch an den Markt: weniger Bürokratie, mehr funktionale Ausschreibungen und Verantwortung dort, wo sie hingehört – damit Innovation, Tempo und Qualität wieder besser zusammenkommen.
Themen in der Folge:
- PORR als börsennotiertes, unternehmerisch geführtes Bauunternehmen – Transformation seit 2010
- Strategie: Intelligentes Wachstum + Green + Lean
- Prinzipien & Kultur: „Zauberwörter“, Verlässlichkeit, Schulterschluss, Pioniergeist
- Wertschöpfungstiefe vs. Subunternehmerlogik – Qualität als Wettbewerbsfaktor
- Lean Construction: schneller, planbarer, weniger Rework – Verantwortung & Entscheidungen
- Deutschland vs. Europa: Vergabe, funktionale Ausschreibungen, IPA-/Allianzmodelle
- Fachkräfte: Weiterbildung, Rollen & Skills, moderne Maschinen, gezielte Arbeitsmigration
- Digitalisierung: 3D/4D/5D, papierlose Baustelle, KI – Bau als Hightech-Job mit Sinn
- Zukunftsmärkte: Datacenter, Life Science, Reinräume, Gesundheitsbau, PORR Living
In dieser Folge (Gäste und Links):
Karl-Heinz Strauss, CEO PORR GROUP auf LinkedIn
Verlinkungen
Hosts und Podcast
Website: Christian Haak
Website: Martin Ferger
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Bildrechte: AFU und mit freundlicher Genehmigung PORR Group, Astrid Knie, Karl-Heinz Strauss
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00:00:06: Moin aus Hamburg und Siegen.
00:00:07: Und herzlich willkommen zu unserem Podcast für die Bauindustrie Zukunft bauen, dem Zukunftspodcast für alle, die sich für die Zukunft von Bauen und Leben interessieren.
00:00:19: Wir sind Martin und Christian und wir werfen einen Blick auf die Zukunftsentwicklungen von Baubranche Technologie und Lebenswelt und was diese für uns und für die Unternehmen der Branche bedeuten.
00:00:35: Heute sprechen wir mit einem der prägensten Köpfe der europäischen Bauindustrie.
00:00:40: Unser Gast ist Karl-Heinz Strauß, der CEO der PORR.
00:00:45: Er führt einen der traditionsreichsten und zugleich modernsten Bauchonzerne Europas durch eine Phase tiefgreifender Transformationen.
00:00:53: Wir sprechen über Strategie in einem zyklischen Markt, über operative Exzellenz, über die Rolle von Technologie und Nachhaltigkeit im Bau.
00:01:03: wie ein Börsen notiert, der Konzern heute Wirtschaft.
00:01:06: Steuern wir ein ins Gespräch?
00:01:09: Herzlich willkommen Herr Strauß!
00:01:10: Heute in sehr besonderer Runde hier
00:01:13: Wien Siegen
00:01:14: und Hamburg verbunden miteinander.
00:01:16: die Technik macht es möglich.
00:01:18: Herzlichen Dank dass sie Zeit finden hier im Podcast Zukunft bauen mal die Sicht aus ja von einem der großen Player der Branche aus Österreich hier zu geben.
00:01:30: herzlich Willkommen
00:01:33: Vielen Dank.
00:01:33: Danke für die Änderung, freue mich sehr!
00:01:35: Herzlich willkommen auf meiner Seite.
00:01:36: ich freue mich auf das interessante Gespräch.
00:01:39: Herr Strauss wenn wir mal einsteigen wir wollen heute sprechen natürlich über das Unternehmen über Technologien über die Märkte über Entwicklungen dann nimmt das ja alles irgendwo einen Anfangspunkt.
00:01:51: Sie sind jetzt auch schon seit vielen Jahren auf der Brücke des Unternehmens kann man sagen aber da fängt der Weg ja nicht an.
00:01:59: was hat sie dahin gezogen?
00:02:01: wie Wie kommt es, woher kommt die Leidenschaft für den Bau in ihrer Vita?
00:02:08: Wo kommt das
00:02:11: her?
00:02:12: Mein Engagement in der Bohr war ja nicht geplant und so was kann man auch nicht planen.
00:02:16: Ich bin im Kärnten in Österreich in einem kleinen Baubetrieb Erdbaubetriebe- und Luftfahrzeuge aufgewachsen.
00:02:25: dort lernt man schon als Kind mit Baumaschinen umzugehen.
00:02:27: da kriegt man das erste Mal richtig Spaß.
00:02:30: Ich kann auch, glaube ich mit Ausnahme von einem Turmdrehkran, was aber nicht wirklich schwer ist.
00:02:35: Auch jede Baumaschine selbst bewegen und damit arbeiten ganz egal was es ist vom Lastprogramm angefangen Schubraube, Bargagrader alles kann ich fahren.
00:02:43: also das ist auf jeden Fall Verluste.
00:02:44: Das war immer schon so.
00:02:45: Ich habe eine HDL im Tiefbau gemacht und hab dann mit neuen Sandwall das erste Mal selbstständig.
00:02:51: damals schon.
00:02:53: Dann war ich ja schon dort, dann habe ich studiert und als ich studierte habe ich gemerkt was habe ich als Jungunternehmer alles nicht gekannt.
00:03:00: Das waren im Thema
00:03:01: Steuern
00:03:02: und Bilanzen, da habe ich drei Jahre während dem Studium sozusagen die Ausbildung aber nicht fertig gemacht.
00:03:08: zum Steuerberater.
00:03:09: Ich wollte nur die Kenntnisse haben und bin dann in den Bankbereich gewechselt.
00:03:12: War dann viel länger als geplant.
00:03:14: Die wollte eigentlich nur lernen wie eine Bank funktioniert damit man nicht die Leute noch etwas erzählen, was sie jetzt kann.
00:03:19: damals war das Gehmer-Jungunternehmer nicht so sexy wie heute.
00:03:24: Damals war der Jungunternehmer eher ein Problem bei den Banken, die wollten niemandem.
00:03:29: Aber wie haben wir uns dann gut durchgesetzt?
00:03:30: Die war dann eben bei der Eurelkeisen Zentralbank, hab dort die größte Kreditabteilung aufgebaut, aus daneben das ganze Immobiliengeschäft und Beteiligungen gemacht.
00:03:39: Und nach vierzehn Jahren – ich war dann überrascht, dass ich vierzehnt Jahre dort war – habe dort viele Baufirma betreut, insbesondere damals Trabag und die ganzen anderen Österreicher.
00:03:49: Eine Firma habe ich nicht betreuert nämlich die Firma Boa.
00:03:52: Die waren mir damals überhaupt nicht sympathisch.
00:03:55: Und dann führte das weigere ich mich.
00:03:57: Das ist lustig auch, wenn man es heute betrachtet.
00:04:01: und dann habe ich mich aber im Jahr two-thousand eins mit uns selbstständig gemacht als Projektentwickler mit Strauß'n Partner.
00:04:09: Wir waren sicher einer der kompetentersten Developer, nicht der größte, aber sicher eine der besten Behohwohnungen in diverser Spezialgebäude.
00:04:18: Entwickler Meistens in Österreich, also in Polen, Rumänien.
00:04:22: Da habe ich die Paar dann kennengelernt als Auftragnehmer.
00:04:26: Wir haben da einen sehr großen Haltestät auf der Art Business Park in Wien gebaut, das Euroblaser.
00:04:31: Das war dann fast überwiegend mit der Paar.
00:04:34: Dort hab' ich das kennengelernt und auch die Anteilseigner damals kennengelaennt.
00:04:37: Da war noch eine große Bank dabei unter Herr Ordner.
00:04:42: Und im Jahr zwei Tausendzehn ist dann der damalige CEO zu Siemens gewechselt... ...und dann hat man mich ein halbes Jahr an Beknie die Boar zu übernehmen.
00:04:50: Dann habe ich gesagt, naja, das mache ich natürlich nicht!
00:04:52: Ich bin selbstständig, ich habe einen Teil meiner Firma der Personal und der Aufträge eingebracht.
00:04:59: Alles andere vermögen und das ist auch außen geblieben.
00:05:01: Das ist heute mein Family-Office.
00:05:04: Und so hat die Storyboard begonnen vor fünfzehn Jahren im September, zwei Jahrtausendzehn.
00:05:09: Dann haben wir in einem Jahr die Board total restrukturiert.
00:05:13: Damals war es alles sehr relativ kritisch.
00:05:15: da ist in Österreich gerade die Baufirma Alpine pleite gegangen Und dann hat sie mir geholfen, naja was ist es unter dem Motto?
00:05:22: der Witz war oder was ist der Unterschied zwischen Paar und Alpine?
00:05:26: Die Antwort war dann meistens vierundzwanzig Monate.
00:05:31: So aus dem Thema.
00:05:32: aber wir haben allen eines Besseren belehrt die Porianer und Porianerinnen bei
00:05:36: uns,
00:05:37: haben wir vertraut und seitdem haben eigentlich eine großartige Erfolgsgeschichte geschrieben muss man sagen Wir wollen nie die Größten sein, wir wollen immer nur die Besten sein als PORR und auch was auch glaube ich wichtig ist.
00:05:50: Die Boar ist eine Baufirma, wir bleiben eine Bafirma bauen aber möglichst viel selbst.
00:05:56: das heißt wir buden das nach HM-Konzern sind breitest aufgestellt.
00:06:01: egal was sie am Bau denken macht die PORR meistens auch mit eigenen Firmen immer wieder langfristige Partner.
00:06:08: Aber als Baufirma kommt dann der PORR kaum jemand dabei.
00:06:10: Also
00:06:11: spannend wenn man dass hört, also doch genetisch ein bisschen vorgeprägt sozusagen aus der Kindheit wenn man so will.
00:06:18: Dann eigentlich muss man sagen erfolglos versucht den Bau zu entkommen kann man sagen.
00:06:23: Der hat sich dann wieder in die Vita eingegraben und auch der Porf herzbleiben hat ja da nicht geklappt zum Glück.
00:06:31: Also irgendwie musste er ja dann doch hat sich diese Finanzkenntnis- und Bauaffinität Gut verbunden.
00:06:39: Und interessant ist ja ihr Einstieg, dass sie sagen ich kann eigentlich auch die meisten Baugeräte selber bedienen und kennen mich aus im Detail.
00:06:49: Das spricht ja auch ein Stück weit für diese Philosophie.
00:06:51: wir machen sehr viel selber oder wir können sehr viel selbst.
00:06:54: Wir sind ein Bauunternehmen und kein Steuerer sozusagen.
00:07:01: Das ist ja ein großer Teil der Philosophie und offensichtlich auch ein Teil des Erfolgsrezeptes dann.
00:07:05: Wie viel hat sich da von Jahrzehnten heraus bis heute verändert?
00:07:11: Also wieviel dieses Denkens war schon da, was ist jetzt eigentlich durch Sie denn neu dazugekommen?
00:07:16: oder ist es überhaupt erst neugierig?
00:07:20: Der Unterschied ist ja der, was uns von anderen unterscheidet.
00:07:23: Unser Unternehmen ist hundertsiebenundfünfzig Jahre alt.
00:07:27: Wir sind das älteste an der Wiener Börse, den notiert die Unternehmern.
00:07:30: Also wir sind dann in der Börsel, die Mehrheit gehört heute mir unter meinem Partner Klaus Ordner und seiner Familie.
00:07:38: Und da die Porist-Unternehmer geführt.
00:07:40: Sie war bis zum Jahr zwei Tausendzehn eher immer von Management geführt und hat keine Eigentümer gehabt.
00:07:47: Ja also keine Eientümer, die Unternehmere interessiert man ja.
00:07:50: oder Herr Ordner war er dann der Einzige.
00:07:53: aber dann waren Bankenversicherungen alles Mögliche dabei Und ich habe das dann klargestellt, die Bau wird unternehmerisch geführt.
00:08:00: Das ist halt per Definition ein Familienunternehmen und solche Firmen wie die Paar gibt es ja ganz selten in Deutschland, der schon gar nicht.
00:08:09: Da gibt's einige Mittelständler, die gut aufgestellt sind.
00:08:12: also Deutschland hat sehr gute Mittelstandsbaufirmen.
00:08:15: sie haben keinen großen Konzern mehr, der in deutscher Hand ist meiner Meinung nach.
00:08:20: Es gibt natürlich die Hochtief.
00:08:22: Wir waren in Deutschland auch keine große Rolle mehr spürt.
00:08:25: Die ist heute zu den Spaniern, die Starbuck ist wie wir Österreichische Hausbarbett und ich auch von einem anderen genialen Unternehmer eigentlich gegründet und in der Größenordnung aufgebaut.
00:08:35: Eigentlich auch an unserer härtersten Wettbewerber.
00:08:38: aber wir sind noch breiter aufgestellt weil wir wirklich sagen das Braun wir wollen das nach hau bei uns haben.
00:08:44: ja natürlich müssen wir uns den Marktgewohnheiten anbieten weil beim Bau gibt es eine goldene Regel.
00:08:52: Local Business und Bau ist Bibel-Business.
00:08:54: Absolut!
00:08:56: Das Entscheidende sind die Leute, in Wahrheit sind wir Dienstleister und hängen davon ab ob wir gemein, ob wir gute Leute haben, die noch so schlecht kalkuliert haben, wenn ich einen guten Polier oder einen guten Balleit auf der Baustelle habe, dann werde ich das trotzdem positiv.
00:09:10: abschließend umgekehrt
00:09:11: sein.
00:09:11: Interessanter Punkt, ein Punkt dazu zu der langen Geschichte.
00:09:15: Es ist ja so ungefähr statistisch, dass die Lebensdauer in Deutschland zumindest eines Unternehmens zwischen neun und zwölf Jahren liegt.
00:09:22: Das denkt man immer gar nicht aber in der Regel nach einer Gründung verschwindet nach neun oder zehn, zwölfe Jahren ein Unternehmen wieder vom Markt.
00:09:29: statistisch gesehen Und das schlägt ihr Unternehmen jetzt vielfach und wenn man mal den Zeitraum nimmt, den sie auch auf der Brücke stehen dann hat sich das Unternehmen statistisch gesehnt, zumindest auch deutlich neu erfunden
00:09:45: Und
00:09:46: irgendwo neu erklären können, warum braucht es die PORR?
00:09:49: Warum braucht es uns am Markt?
00:09:51: und Sie haben es eben selber gesagt.
00:09:52: Es gibt ja auch andere erfolgreiche Bauunternehmers, es gibt mehrere, die können schon bauen und das ist ja auch gut für den Markt.
00:10:00: was da der entscheidende Punkt war dass dieser Switch zum unternehmerischen Denken mit diesen Grundpfeilern der Kompetenzen.
00:10:09: oder gibt es dann noch einen anderen geheimen Faktor der dazu geführt hat, dass sich das Unternehmen immer wieder auch neu erfindet und neu weiterentwickelt.
00:10:21: Naja wenn Sie eine Geschichte haben von hundertundfünfzig Jahren ja dann gibt es eine Konstante mit die Veränderung?
00:10:30: Ja weil in hundert-seven und fünfzig Jahren ich sage das immer bei den Kollegen und Kolleginnen sage wir haben alles erlebt.
00:10:36: Wir haben den Kaiser noch in Österreich, den Ersten Weltkrieg, den Zweiten Weltkrieb, die Drogogroße Depression.
00:10:42: Alle möglichen Krisen aber natürlich auch jede Menge Chancen.
00:10:45: und das heißt wir müssen uns und das sage ich auch immer wieder völlig losgelöst von irgendwelchen politischen ideologischen.
00:10:54: was immer einflüssen selbst heute bei der großen Blockverschiebungen ist völlig irrelevant.
00:11:01: es kommt darauf an dass wir uns um uns kümmern dass wir uns um unsere Kunden kümmern und das wir wirklich genau folgen.
00:11:09: Wir haben damals im Jahr zehntausendzehn die neue Strategie der Boar geschrieben, bis heute nach wie vor gültig.
00:11:18: Und zwar war das unter dem Thema intelligentes Wachstum, wird wurde dann in den letzten Jahren nur ergänzt!
00:11:26: Sonst ist es genau die gleiche Strategie.
00:11:29: Ergänzt um intelligentes Wachstum, nämlich mit Green, also Nachhaltigkeit neu aufgenommen.
00:11:35: und wie arbeiten wir Lean?
00:11:39: Und das war eigentlich das Thema.
00:11:42: Dadurch, wie ich begonnen habe, waren man in etwa Zehntausend Leute an zwei Milliarden Euro oder knapp unter zweimilliarden Euro Umsatz.
00:11:49: Heute haben wir knapp sechs Komma drei Milliarden Euro Umsatzen und einundzwanzigtausend Porianer und Poriana-rinnern etwas anders als die anderen, haben wir uns immer auf das konzentriert.
00:12:02: Was zählt?
00:12:03: Nämlich Menschen, die letztendlich das Fundament unseres Unternehmens sind.
00:12:09: Dann habe ich gesagt naja werden wenn wir zehntausend Parianer waren jetzt sind wir anehrzehnteusend.
00:12:13: Das heißt wir sind nicht nur aus eigener Kraft gewachsen.
00:12:17: Wir haben viele neue Kollegen und Kolleginnen aus den unterschiedlichsten Kulturen ja sind bei uns dazugekommen.
00:12:24: Wir haben dann im Jahr zwei Tausend Achtzehn unsere Prinzipien festgelegt.
00:12:29: Das sind so Prinzipien, wo man sagt, die anderen würden Wertes haben.
00:12:32: Wir haben gesagt, wir reden von fünf Prinzipien kippi-simple also fünf Prinzipian und vier Zauberwörter.
00:12:40: Diese Themen regeln wie sie was Sie von mir erwarten können, wie wir untereinander miteinander umgehen ja?
00:12:47: Und vor allem auch was Partnerkunden, Lieferanten und ungekehrt ein Thema haben.
00:12:51: das ist relativ simpel.
00:12:53: Ich habe das immer, man sieht es ja nicht.
00:12:54: Aber ich zeige es Ihnen hier.
00:12:56: Ich hab die Karte immer mit, also so eine Karte.
00:13:00: Da stehen die Dinge, da sind fünf Prinzipien drauf.
00:13:03: Das ist ganz einfach, wir sehen sie in der ganzen Proa überall.
00:13:07: Die vier Zauberwörter übrigens sind Guten Tag auf Wiedersehen bitte und danke!
00:13:12: Und dann haben sich fünf Zauberwörter eben Verlässlichkeit Schulterschluss Anerkennung Leidenschaft und Pioniergeist.
00:13:19: Dazu gibt es drei kurze Beschreibungen, was versteht man zum Beispiel unter Verlässlichkeit.
00:13:24: Verläslichkeit heißt Zusagen statt Ansagen.
00:13:27: die Verantwortung beginnt bei mir.
00:13:29: Redeln sind kein Wunschkonzert!
00:13:31: So jetzt können uns jeden Porianer und jede Porianerin umdrehen da früh aufwecken und sagen wo sein eure Prinzipien und wehe erkommen
00:13:38: sind.
00:13:39: Und das ist mittlerweile bei uns ins Fleisch und Blut übergegangen.
00:13:43: Es hat sich bei uns die Stimmung dramatisch verbessert, wir sind heute eine große Familie, eben Parianerinnen muss man sich verdienen, Teil dieser Gruppe zu sein.
00:13:54: aber wir fordern Leistung but we care for you!
00:13:57: Also wir schauen wirklich drauf.
00:14:00: Wir machen wahnsinnig viel im Bereich Social.
00:14:03: Wenn ich über Nachhaltigkeit rede, rede ich ja immer von ESG.
00:14:07: Bei Nachhaltigkeit ist nichts und alles, aber ESG ist für uns das Thema.
00:14:11: Und im S-Bereich, also im Sozialbereich war die Bohr immer schon weit weg vorne weil wir erkannt haben dass das Fundament unseres Unternehmens leistungsbereite kompetente loyale Parvianerinnen sind.
00:14:27: und das unterscheidet uns auf Weil wir möglichst viel mit eigenen Themen arbeiten.
00:14:31: oder Wir haben verlässliche langjährige Partner die mit uns arbeiten, die wir auch auf den so agieren wie wir, wo wir sagen ja da gibt es Prinzipien.
00:14:41: Die haben ihre eigenen.
00:14:42: aber wenn wir gemeinsam arbeiten, arbeiten wir in Linen-Construction.
00:14:47: Martin, genauer Stichwort für dich jetzt!
00:14:50: Ja also ich will gleich aufs Thema Linen eingehen weil ich glaube dass man kann das ja Linen nennen.
00:14:56: Das ist ja auch sage mal die Management Theorie dahinter Aber ganz viel dabei.
00:15:01: Ich sag mal gesunder Menschenverstand und gute Kinderstube, was hinter Linen steckt.
00:15:05: Also was Sie eben sagten Guten Morgen, guten Tag, danke!
00:15:11: Das steckt ganz vieles.
00:15:12: Es stammt ja aus Japan auch in der DNA mit drin, dass wir miteinander entsprechend umgehen, um auch produktiver zu arbeiten.
00:15:19: Aber das wollte ich eigentlich gerade gar nicht sagen Christian sondern eher dieses die hohe Wertschöpfungstiefe also dass man vieles selber baut ist glaube ich auch aktuell viel mehr wieder in den Köpfen drin, weil der ein oder andere glaub ich merkt dass durch dieses starke wir versuppen alle alles nur noch viele Unternehmen auch den einen oder anderen Hebel aus der Hand gegeben haben.
00:15:46: Viele fordern jetzt auch gegenüber der Politik, wir haben es auf vielen Kongressen erlebt Christian vom Preis zum Qualitätswettbewerb das fordert die Bauindustrie nicht der billigste soll immer gewinnen sondern der beste.
00:15:58: Aber wie willst du das denn garantieren, wenn keiner der draußen mehr den Asphalt oder dem Beton einbaut die Jacke vom eigenen Unternehmen trägt?
00:16:06: Also am Ende spielt ja eine große Rolle was die Qualität angeht.
00:16:11: Der letzte Mann, die letzte Frau, die den Sack Zement in der Hand hat oder das den Pflaster.
00:16:17: Du kennst meine Meinung zum Thema Pflastern ist familiär geprägt.
00:16:21: mein Großvater war Pflastarammeister.
00:16:23: Wenn ich dann sehe, du hast eine riesengroße Baustelle.
00:16:26: Du verbauest Millionen von Euro und dann kommt ne ganz schwache Subunternehmerfirma und legt das Pflaster dahin, dass sich mein Opa im Grab rumdrehen würde... Dann frage ich mich wie als Unternehmen wenn du Achtzig Neunzig Prozent versubst noch mit deinem Namen dastehen willst für die Qualität?
00:16:45: Also klar kannst du Bauüberwachung machen Qualitätsmanagement Tools einführen, aber am Ende ist es immer noch ein handwerklicher Prozess.
00:16:54: Und deswegen glaube ich haben sich viele Firmen auch was dieses Thema wir wollen Qualität liefern so ein bisschen auch ins Boxhorn gejagt wenn sie jetzt quasi sehr viel nur noch versuchen.
00:17:07: man muss natürlich folgen.
00:17:09: also wir versuchen natürlich so viel als möglich selbst zu bauen.
00:17:11: Aber wie gesagt Bauen ist lokales Geschäft und in Deutschland Die Paar ist, wie gesagt, wir haben ca.
00:17:19: einigzwanzitausend Baujahre an den Baujahren, ungefähr sechs Komma drei Milliarden und wir haben sieben Heimmärkte definiert.
00:17:25: In den Sieben Heimmärkten war auch Teil der Strategie das in wachsende Märkte da als die Rechtssicherheit.
00:17:31: da können wir dass immer überall unter den Führenden.
00:17:35: Das sind die absoluten Nummer eins in Österreich unser größter Markt mit ungefähr vierzig Prozent.
00:17:39: Der zweitgrößte Markt ist Deutschland dann noch je nach Definitions immer dritter Vierter Fünster, je nachdem wie man die alle zusammenzult bei dem man die Produktion dazu zählt, was aber ganz was anderes ist oder doch nur die Bauleistung und so weiter.
00:17:52: In Polen sind wir Nummer drei, Tschechien ganz vorne und Rumänien und natürlich die Schweiz.
00:17:57: Das sind unsere sieben Heimmärkte und in diesen Märkten bieten wir alles an, was eine Baufirma noch anbieten kann Hochbau, Tiefbau, Infrastruktur, Tunnelbau, Bahnbau alle Orten von Hochbau Industriebau.
00:18:11: Und wir haben ja auch in der vertikalen Aufstellung für eigene Fassadenbauer.
00:18:15: Wir können eigene Dächer machen.
00:18:17: Das heißt wir brechen die Gebäude ab, wir machen Kreislaufwirtschaft, ihr dekontaminieren allenfalls kontaminierte Böden und wir machen den gesamten Spezialtischbau immer selber als Standard bei uns.
00:18:28: Wir brauchen niemand anderen.
00:18:30: Wir machen den Hochbau, wir haben die Fassade, wir produzieren natürlich keine Türen oder Fenster aber auch innenausbauffirmen.
00:18:39: Natürlich können wir nicht alles allein machen und arbeiten mit Zubunternehmern.
00:18:44: Ich kann jeden Subunternehmer, der mir in den letzten zwanzig Prozent sagt naja ich brauche jetzt zehn Prozent Erhöhung oder dann muss ich leider die Baustelle verlassen.
00:18:53: Dann wird er von uns sogar gebeten die Bauestelle zuverlassen und wir können mit eigenem Personal das austauschen.
00:18:58: Das ist zugegebenermaßen in Deutschland brutal schwer weil Deutschland... Und das ist glaube ich eine meiner Schlussfolgerungen warum Deutschland heute im Bau nicht nur zu den führenden Nationen zählt, weil eben so wie Sie Herr Ferger das erwähnt haben, kein Eigenpersonal mehr da ist.
00:19:19: Man arbeitet dort mit Nachunternehmern.
00:19:22: Das ist so!
00:19:23: In Österreich ist er so... ich habe ein Eigenpersonal zum Beispiel in Wien, also vierzig Prozent, fünfzig Prozent und arbeite mit Subunternehmen.
00:19:32: Im Westen von Österreich hab' ich achtzig-fünf oder achtzig Prozent Eigenpersonal und nur den Rest Subundernehmer.
00:19:38: Polen ähnlich, Tschechien und Rumänien komplett anders.
00:19:42: Aber wir schauen, dass wir das selber mal.
00:19:43: in Deutschland wird es natürlich sehr schwer gemacht.
00:19:47: Wir haben in Österreich die Möglichkeit unser Personal auch kurzfristig abzubauen.
00:19:52: Kurzfristig mit einer Wiedereinstellungsparantie können wir das Personal wiederholen dann.
00:19:57: Das war der Trakt.
00:19:59: Das ist in Deutschland leider nicht der Fall.
00:20:03: Tum viele Gruppen sagen, ich gehe das Risiko ein Personal.
00:20:07: Wenn ich noch einmal ein Thema habe und keine Auslastung, dann fahre ich mit meinen Personen gleich hin.
00:20:12: Dann nehmen wir einen Subunternehmer, der soll sich um das kommen.
00:20:15: Aber es geht noch auf verloren!
00:20:16: Ich bin dem im Wahrheit hilflos ausgeliefert.
00:20:20: Und dann braucht man etwas was wir in Österreich ja gar nicht brauchen oder in Polen oder sonst was Projektsteuern.
00:20:25: Weil da muss ihr die Schnittstöne des gibt permanent beherrschen.
00:20:30: und ich muss immer schon lachen, wenn er sagt, wir brauchen ein Projektsteiler.
00:20:32: Wenn sie die Paar als Geupfer ausgraben dann fahren es kein Projektsteilers außer der Bau her ist nicht kundig und kann keine Entscheidungen treffen weil das ist ja auch nicht eine wesentliche Punkte wie Sie wissen im Baugeschäft.
00:20:45: jede Entscheidung ist besser als keine Entscheidung.
00:20:48: auch eine falsche Entscheidung ist bessere als eine Entscheidung.
00:20:51: Und das ist genau das Richtige.
00:20:53: und deswegen arbeiten wir auch Lean-Construction Wir machen natürlich Lean-Design, Lean Construction und natürlich unsere ganzen Shared Service at Lean Administration werden auf die papierlose Baustelle umgestellt, an der wir hartnäckig arbeiten.
00:21:07: Einmal vor einmal zurück aber wir sind schon genau in der Richtung unterwegs und da sind wir auch sehr weit.
00:21:13: Wir haben eigene Tools, viele dieser Dinge.
00:21:16: Sie haben ja gesagt als Unternehmer- und Familien geführtes unternehmerisches Unternehmen sozusagen eine eigene Hand oder im Wesentlichen ein eigener Hand trifft man die andere Entscheidung und denkt an das.
00:21:27: und offensichtlich ist ja dann auch.
00:21:29: Die Wertschöpfung durch die Strukturen, wie sie sich gerade auch noch mal skizziert haben höher oder besser.
00:21:35: Wir haben es vorhin so etwas lachs gesagt Auch der schlecht kagulierte schlecht kalkuliertes Projekt kann durch ihn gutes Team auf der Baustelle gedreht werden.
00:21:45: Umgekehrt funktioniert es im Übrigen ja auch, also auch ein gut kalkuliertes Projekt kann durch ein schlechtes Team ins Rote gefahren werden.
00:21:53: Also das ist so.
00:21:56: wie viel macht das aus.
00:21:58: Also wir haben ja auch das Thema Digitalisierung, da gehen wir sicherlich gleich nochmal rein.
00:22:02: aber wie viel macht das Aus an Wertschöpfung fürs Unternehmen?
00:22:06: Dass sie sagen Wir arbeiten damit eigenen Leuten Das zahlt sich für uns am Ende natürlich unternehmerisch unterm Strich auch aus.
00:22:12: also es hat ja mehrere Dimensionen.
00:22:14: die Qualität Martin die du eben genannt hast das ist das eine Aber dass vermeiden von Schnittstellen das Leistungen in eigener Hand haben das Qualitäts Steuerung in eigener Hand haben.
00:22:26: Wie groß ist dieser Effekt aus Ihrer Sicht?
00:22:30: Ich glaube, dass das ein entscheidender Effekt ist letztendlich um Qualität zu garantieren.
00:22:36: und mit der Methode Lean zeigt sich ja eines.
00:22:39: Wenn wir Lean-Construction arbeiten dann arbeitet man eigentlich meistens also immer wieder bis zu fünf oder zwanzig Prozent schneller.
00:22:47: Wir haben nicht zu viel, nicht so wenig Personal auf der Baustelle.
00:22:50: Wir wissen ganz genau, wann wir was zu tun haben.
00:22:53: Aber ebenso auch der Bauherr, wann er was wie zu entscheiden hat, was er für Vorbereitungen hat.
00:22:59: Wir machen die Dinge eher beim ersten Mal richtig und nicht nach Themen.
00:23:03: Und sie sind immer im Budget oder an Budget.
00:23:06: das ist auch sehr wichtig weil wir eher vorher gemeinsam mit Budgeterstellungen machen.
00:23:10: und die Bauherr hat die Dienstbreite also die Angebotspalette der eigenen Dienstleistungen weit nach vorne geschoben.
00:23:20: Zum Kunden, wenn der Kunde drüber nachdenkt.
00:23:22: Wobei ein Datencenter bauen möchte.
00:23:25: Dann kommt da zur Port weil er gehört hat die haben schon acht gebaut.
00:23:29: wir haben einen Redner alle erst davon und es gibt ein paar große in Bau.
00:23:32: aber wie haben acht gebaut im Bolenden Deutschland in Österreich?
00:23:38: Wenn er Themen hat mit Pharma, Live Science, Bayern Deckel, Industriepark Wir haben Planungsgruppen.
00:23:44: wir können als einziges Unternehmen neben einem anderen Rheinräume anbieten, aber nicht nur jetzt planen sondern auch exekutieren.
00:23:52: Wir bauen das für Osram, für Infinion und für alle mögliche Firmen Bayer usw.
00:23:58: Rheinräume.
00:23:59: Das heißt wenn der Kunde schon darüber nachdenkt mache ich ein Datencenter, dann mache ich den und den Industriebau.
00:24:04: Habe ich da spezielle Systeme im Spezialtiefbau?
00:24:08: Dann war immer mein Intention, dann muss er die PORR anrufen.
00:24:11: natürlich kriege ich nicht alle Aufträge Aber wir sind in der Planungsphase schon involviert Und eraly Contractor involving ist ja momentan sehr modern und auch richtig der Ansatz.
00:24:22: Das machen wir schon seit zwanzig Jahren aus dem Thema.
00:24:25: Den Kunden von Anfang an beraten, wie können man das machen?
00:24:28: Wie können wir das optimieren?
00:24:29: Haben viele eigene Produkte zum Beispiel bezahlbares Wohnen in Deutschland unter zweitausend Euro am Quadrat -Meter aber qualitätsvoll nicht eben zur fertigen Bude hinknallen, die sind die meisten derzeit monikulär fertig bei Kisten Das Beton oder irgend so ein Schmarrn.
00:24:45: Unser System ist ein Elementbau, das Beste aus dem, was es von allem gibt, nämlich völlig wertfrei, ob das jetzt Holz-Steilbeton-Decke sind oder sonstwas.
00:24:53: Wenn sich PORR- Living wird's jetzt gerade ausgeholt und wir haben einen Riesenanfang aus Deutschland.
00:24:58: Das sind die Themen wo wir von Anfang an dabei sind im Kraftwerksbereich, im Infrastrukturbereich.
00:25:03: Spezialtiefbau Lösungen.
00:25:05: Wenn in Berlin etwas gemacht wird, ist die PORR immer dabei, ganz Deutschland ist einer der Großen Spezialtiefbau zum Beispiel in Deutschland.
00:25:12: Ich habe in dem Zusammenhang eine Frage nochmal, die etwas glaube ich über das reine Bau ... Die reine Bausicht hinausgeht eher in die Kunden hineingeht?
00:25:19: Ich hab gerade in der letzten Woche in einer Runde zusammengesessen und da war wirklich... Da fing es jammern ein bisschen an muss man sagen.
00:25:25: Es ist alles so schwierig, Deutschland deindustrialisiert sich Der Industriebau geht zurück Wohnungsbauliechter nieder und so weiter.
00:25:33: Das war so ein bisschen der Tenor in der Runde Und das stößt einem natürlich wenn man selber auch Unternehmerin denkt auf.
00:25:42: Wie nehmen Sie das wahr?
00:25:43: Auf Kundenseite.
00:25:44: Sie sind ja in sehr, sehr vielen Segmenten wie sie gerade dargestellt haben vertreten.
00:25:48: Wie schätzen Sie die Lage ein?
00:25:50: ist das mehr nur Stimmung und Niederschlagenheit in einer Krisensituation oder hat das Substanz?
00:25:59: Also aus meiner Sicht kann ich nur mal sagen dadurch dass wir so alt sind sehen wir ja vielmehr Chancen als riesig weil ich glaube es ist einfach da viele geben auf gibt es viele Mittelständler, leider in Deutschland.
00:26:10: Die haben versorgen, jetzt wollen wir nicht mehr.
00:26:13: Wir können ja gar nicht mehr die Auflagen sind zu hoch oder die Zimmer.
00:26:16: Da ist die Paar auch ein willkommener Partner, die übernehmen laufend intelligente Gescheite im Mittelstandsfirmen.
00:26:22: aber was sich wahrnähen ist in Deutschland folgendes.
00:26:25: Deutschland isst und da bin ich auch heiß an der Aussage durch eine brutale ideologische Politik in einen Eck gedrückt worden wo Deutschland gar keinen Platz hat Und obwohl es auch nicht hingehört.
00:26:41: Deutschland ist ein tolles Land, wir haben unglaubliche mittelständische Firmen die Weltmarktführer sind und immer noch sind – und auch bleiben werden!
00:26:50: Aber es hat sich durch diese sinnlose dumme Politik rein ideologisch getrieben.
00:26:57: ohne ihre intelligente Übergangsfristen hast man eine Fahrzeugindustrie fast zerstört.
00:27:02: Ist aber jetzt bewusst?
00:27:03: Fast, weil alle sagen, das war gut, glaube ich nicht Weil die kommen gar nicht, weil sie sind gut.
00:27:07: Die sind gescheite Leute, die machen das und werden es wieder hinkriegen trotz der Politik Und man hat da eine kollektive Depression über das Land gelegt.
00:27:16: Das ist meistens so in Deutschland.
00:27:17: Wenn was ist dann sind alle depressiv.
00:27:21: Jetzt gibt's da viele Hoffnungsschimmer und viele sagen wir lassen uns gar nicht gefallen und die bläde Politik hin und her Wir machen unser Chef trotzdem.
00:27:28: Und das passiert und ich merke in Deutschland.
00:27:30: Es beginnt ein Art Zart Aber definitiv da Ein Aufschwung.
00:27:36: Wir haben so tolle Firmen, wir sehen es nicht die ersten.
00:27:40: Es gibt Bautebenen im Industriebau in vielen anderen Bereichen.
00:27:45: Deutschland kommt jetzt endlich in die Gänge für ihre Infrastruktur Reparatur und Sanierung in Westdeutschland.
00:27:53: Das ist ja auch ein Thema.
00:27:55: man hat sich ja in den eigenen Fängen oder in den Stricken verfangen wenn ich ein Projekt wie Den Alp aufstieg jetzt, eine Autobahn Sanierung mit Dundl etc.
00:28:11: Mit Achtzig Einzelausschreibungen mache im Gegensatz zu allen anderen Ländern in Europa wo wir sind, wo es ein Design und Bild gibt aus.
00:28:21: Da machen wir das!
00:28:22: Mit Planen, mit zwei Dundeln, mit zehn Brücken, eine gesamte Autobahn Machen wir mit Planung in achtundvierzig Monaten.
00:28:29: Fertig In Rumänien, in Polen, in Österreich, in Tschechien Aber Deutschland.
00:28:35: Aber der Hoffnungsschimmer ist, dass sich das doch durchgesprochen haben.
00:28:39: Dass das eine Sackgasse ist diese Art der Ausschreibung den Mittelstand zu schützen.
00:28:43: Da muss ich mir fragen, ihr welcher Mittelstand denn?
00:28:47: Hochschul-Ausschreibungen wer soll denn das machen?
00:28:49: Wer kann Wunder brauche da zehn Bausteurer und irgendeinen Schmoren die einfach unnötig auf der Baustellung anstehen und für E-Mails schreiben und keine Verantwortung übernehmen obwohl sie zuständig sind.
00:29:00: Da mache ich doch, und das stimmt nicht sehr positiv in Berlin.
00:29:03: Die ersten funktionalen Ausschreibungen der Autobahn GmbH, die Bahn-, IPA-Modelle-, Allianzmodelle ... Das wird uns weiterbringen!
00:29:12: Und nicht weil es da an edigen Nämigungen überall schon so landen.
00:29:16: Weil auch Sonderstellungen von NGOs völlig unnotwendig.
00:29:21: unglaublich was hier passiert.
00:29:23: Rechtseingriffe von Institutionen, die dazu gemacht worden sind einen anderen das Leben schwer zu machen Aus dem Thema.
00:29:30: Und kaum sinnvolle Inhalte...
00:29:33: Eine Anschlussfrage, Martin dazu.
00:29:34: Wir haben gerade vor kurzem mit dem Dr.
00:29:36: Güntner, dem CEO der Autobahn-GmbH ein Gespräch gehabt, der auch sagt wir müssen zu überjähriger Planung hinkommen, wir müssen mehr funktional ausschreiben.
00:29:48: Der sieht das und er sagt aber auch es ist natürlich nicht einfach im eigenen Hause diese Dinge durchzusetzen und umzusetzen.
00:29:57: Wie nehmen Sie das wahr und was wäre Ihr guter Ratschlag?
00:30:00: Wie kriegt man da mehr Beschleunigung rein in die...
00:30:04: Wir nehmen es dankenswerterweise zur Kenntnis, dass hier große Anstrengungen unternommen werden von der Deutschen Bahn, von der Autobahn, gehen behaft von vielen Themen gegen die Bewahrer und den Sitzern.
00:30:18: Diese ganzen Themen aufzugreifen und zu tun.
00:30:20: Da unterstützen wir an der Radis, lasst euch nettermutigen!
00:30:23: Geht es auf internationale Modelle?
00:30:25: Ihr braucht nichts Neuerfinden.
00:30:27: Es gibt alles fertig, ob das fiedig ist oder eigene Themen nur nix.
00:30:32: und für die großen Themen.
00:30:34: Das Interessante ist ja wenn man so was macht dass wir jetzt nicht... weil natürlich viele Planer, viele Büro sagen na na wie müssen du mitgehen?
00:30:43: und wir wollen nicht unter einer Bausfirma machen.
00:30:45: Das ist kein Argument!
00:30:47: Das Argument ist es gibt hier technische Vorschriften die sind einzuhalten Und dann ist das möglichst effizient finanzschonend fürs Gebaren intelligent abzuwickeln.
00:31:00: Das können viele Firmen in Deutschland, und die Weltweitland hat ein hohes Niveau, gerade im Mittelstand Ankenntnis.
00:31:08: Die brauchen kein Schutz unter dem sogenannten Mittelstandsgesetz oder wie.
00:31:12: das heißt der Schmein.
00:31:14: Das ist alles dumm und wird das Land nicht voranbringen bei alle anderen Länder!
00:31:19: Schauen Sie sich die Infrastruktur an, wo derzeit sehr viel Geld aus Grüssel hinein geflossen ist und weiter fließt.
00:31:26: Das sind Polen-Tschechernromänen.
00:31:28: Schauen sie sich die infrastrukturen Polen an!
00:31:30: Die neuen Autobahnen, die Kreuzung an den ganzen Bahnen.
00:31:33: Neunundvierzig Milliarden Euro werden in den nächsten vier Jahren in den Bahnbau von Polen investiert.
00:31:38: Neuundvierzig Milliarden Euro.
00:31:40: Und das wird aber auch umgesetzt.
00:31:42: Warum?
00:31:42: Die Trasse ist klar.
00:31:44: Design und Bild – wir möchten das haben.
00:31:46: Erledigt es bitte!
00:31:47: Zack Und dann wird das in achtundvierzig Monaten, sechs und dreißig Monate erledigt.
00:31:52: Und was passiert?
00:31:53: Die Wirtschaft, wo sie sich an im Europa-Benz geht, holen Tschechien uns sehr stark momentan Rumänien.
00:32:00: Und Sie haben!
00:32:01: Das ist dringend notwendig weil man sagt naja brauchen wir Infos, tut dann ja klar Wenn ich nur vom Lastenfahrrad ausgehe, dass das die große Zukunft ist und alle zuesgehen müssen und was weiß ich über das Thema haben Dann ist es natürlich kein Wunder dass hier nichts weitergeht aus dem Thema.
00:32:17: Man braucht hier und da bin ich sehr dankbar, dass eben die ganzen Verbände das die Autobahn GmbH, die deutsche Bahn und viele andere Industrieunternehmern viel viel weiter denken Gott sei Dank und sagen wir kümmern uns um den Markt, wir kümmern uns um unsere Kunden.
00:32:33: Die Politik soll sich nicht so wichtig machen immer, sie soll das tun was sie macht nämlich im Dienst der Deutschland sondern nicht in Dienste ihrer Parteien.
00:32:40: Sie soll im Dienst Deutschlands sollen die das Beste für Deutschland machen.
00:32:44: Und ich bin total optimistisch, dass aus diesem großartigen Land diese Delle, die sich da in den letzten zehn Jahren eingegraben hat, das dort Deutschland gestärkt hervorgehen wird.
00:32:55: Man muss es nur
00:32:56: tun!
00:32:56: Was können wir von Österreich lernen an der Stelle?
00:33:00: Ich will nicht über die deutsche Politik schimpfen und die österreichische unbedingt loben – also so toll sind wir auch nicht mit diesen ganzen Themen.
00:33:09: Was der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich ist.
00:33:11: aber das war's immer schon ja und das hat sich darauf bewahrheitet.
00:33:15: Wir sind da einfach ein bisschen flexibler.
00:33:18: Und wir nehmen das nicht immer alles so ernst und wenn auch nicht alles beschrieben ist, dann machen wir halt was draus und wir arbeiten da schon lange nimmer an der Beschreibung.
00:33:28: Also ich glaube, das unterscheidet uns ein bischen und wie man wieder das Süddeutsch fand ist eher Österreich und umgekehrt.
00:33:38: aber es sind normal, ich glaube dass es ein wirklich tolles Potenzial ist.
00:33:44: Wir haben so gute, toll ausgebildete Leute wie sie technisch ist.
00:33:48: Deutschland, Österreich und Europa.
00:33:50: Immer noch die Nummer eins in der Welt.
00:33:52: Alle Grundsortsentscheidungen, alle Grundsortfalschungen kommen aus Europa.
00:33:56: Wir sind nur in der Vermarktung ein bisschen bozzert.
00:33:59: Da sind es einfach die Chinesen und die Amerikaner.
00:34:02: Dann schlagen Sie uns aber sonst never ever!
00:34:06: Vor allen Dingen Christian zu diesem Thema im Mittelstandsschutzgesetz.
00:34:10: Ich glaube, wir haben so viel Arbeit vor der Brust.
00:34:12: Allein im Bereich Infrastruktur und öffentliche Bauten.
00:34:16: Ich glaube du musst gar keinen großartig schützen.
00:34:18: Klar kann nicht jeder die große funktionale Autobahn bauen aber es ist noch so viel andere Arbeit da dass wir glaube ich eher uns Gedanken darum machen müssen wie kriegen wir die Arbeit abgewickelt als das wir gucken wer darf wenig Arbeit bauen weil ich glaube der Fall ist genau anders herum.
00:34:37: Ja, du weißt ich habe das auch schon mal im persönlichen Gespräch gesagt Christian.
00:34:39: Ich finde diese Grundhaltung auch Länder wie Deutschland aber auch Österreich.
00:34:45: wenn man sich auf die Statistiken schaut auf welchen Platz der Volkswirtschaften wir uns bewegen dann muss man natürlich immer noch in Relation setzen wie viel Menschen leben in dieser Volkswirtschaft und wenn wir in Deutschland mit den Achtzig Millionen aktuell auf Platz vier der Volkswirtschaft sind je nach Statistik mal Platz drei bis fünf Dann ist es natürlich auch ein leicht hintender Vergleich mit USA, China, Indien und Kobo.
00:35:10: Natürlich deutlich mehr Personen sind.
00:35:14: also ich finde immer noch zu sagen ja Ich glaube wir sind da immer noch sehr gut unterwegs Wobei ich glaube dass natürlich die Rahmenbedingungen deutlich besser sein können wie Herr Strauss gerade gesagt hat.
00:35:24: Ich glaube in der Politik nicht alles so gelaufen wie es hätte laufen können Und meines Erachtens auch wenn man sich deutsche Baustellen anguckt aber österreichische Baustelle technologisch ja gleich aussehend, dann ist das zum Teil wirklich auch noch ein himmelweiter unterschied mit welchen qualitätsansprüchen bei uns gebaut wird im vergleich zu anderen ländern.
00:35:50: Vielleicht bauen wir auch mal einen
00:35:51: schwarz-schuligen... Entschuldige aber da müssen sie weit aus europa hinaus schauen weil zu glauben dass wir in österreich und deutschland nur wir die kvalität haben?
00:35:59: Nein
00:35:59: nein das meine ich nicht!
00:36:00: Schauen Sie nach Polen, schauen Sie nach Tschechien, schauen sie nach Spanien.
00:36:03: Wirklich, das sind oder Frankreich da passieren tolle Dinge.
00:36:06: Die Chance ist ja die wir haben ist Europa und Europa muss nur die Hausaufgabe machen dass wir mehr miteinander tun was endlich politisch der Binnenmarkt erledigt wird.
00:36:18: Das regelt so viel in einer europäische Hürde die abgebaut werden könnten.
00:36:24: Wir können es ein viel weniger abhängig vom Export wenn wir den Binnenmarkteid machen würden.
00:36:29: dann die Kapitalmarkt Union dazu.
00:36:32: Und dann ein bisschen mehr Sexbewusstsein gegenüber den Amerikanern, weil etwas haben wir alle in Europa.
00:36:38: Wir haben genauso eine Smok-Gun gegenüber den amerikanen und gegenüber den chinesen.
00:36:43: Wenn die dann da was wollen kann man sagen ja
00:36:45: aber
00:36:46: ersten Street & Streets es gibt Themen.
00:36:50: wie können alle Semiconductor der ganzen Welt?
00:36:54: Können alle produzieren in Taiwan, China oder USA ohne europa?
00:36:59: ASML?
00:37:00: Geh wiederum!
00:37:01: Aber ihre beiden Zulieferer, die in Deutschland sitzen, zeisen und konsorten.
00:37:07: Geht gar nix!
00:37:08: Und da kann die ganze Welt nichts mehr machen?
00:37:11: Das hat Deutschland das Know-how – die Weiterentwicklung.
00:37:15: Da sehen wir allen anderen um zehn bis fünfzehn Jahre voraus.
00:37:18: Also ein bisschen mehr Leadership in der Politik mit etwas mehr Rückgrat und etwas mehr Selbstbewusstsein.
00:37:24: und einfach aufhören zum Schinken sondern die Chancen liegen am Tisch.
00:37:28: Jetzt gehen wir es gescheit an, machen wird.
00:37:30: Ich bin total optimistisch auch für Deutschland.
00:37:33: So wie man zuerst alle Kollektivdepressiv sind Sie werden sehen jetzt werden alle Aufbucht machen.
00:37:38: Wir sind so glaube ich in der Phase wo wir langsam den Rücken wieder gerade machen und wir sind so in eine Aufrichtungsbewegung würde ich sagen das sollten wir auch sein denn wir können selbstbewusst sein.
00:37:49: Leadership ist da der richtige Stichpunkt, wir müssen doch Menschen auch Hoffnung geben und Wege aufzeigen.
00:37:56: Die Probleme sehen wir alle auf dem Weg.
00:37:58: ja die gehören dazu aber ich muss doch irgendwo sehen wo ist die Perspektive und wo geht's hin?
00:38:04: Ich meine wenn man nach Österreich schaut wenn ich auf den Berg steige Das gibt Probleme auf dem Weg.
00:38:09: Die gehören dazu, aber ich muss doch irgendwo sagen es lohnt sich da hochzugehen.
00:38:13: Ich habe dann eine Perspektive und eine Vision Und die ist größer der Glaube dass ich das hinkriege als dass ich an den Problemen scheitere Auf dem Weg dahin.
00:38:21: Dann wäre noch nie einer aufm Berg gestiegen.
00:38:22: also
00:38:25: Beim berg haben sie das große ziel ist ja nicht der Berg das Ziel?
00:38:29: Ja so müssen wir hinauf.
00:38:30: Aber das Ziel ist ja gesund wieder unten anzukommen.
00:38:33: Es ist ja das Ziel, darf man nicht vergessen.
00:38:35: Und deswegen muss mir die Ziele auch weiter tun.
00:38:37: genau was Sie sagen Ich glaube, man muss die Dinge einfach angehen.
00:38:41: Es ist alles da und etwas muss man den Leuten schon ins Stammbuch schreiben.
00:38:46: Ein bisschen mehr arbeiten wäre angesagt.
00:38:49: Weil zu glauben dass wir heute weniger arbeiten unter Staat soll trotzdem alles diese sogenannte Volkasko-Gesellschaft das gehört ein bisschen abgebaut und das gehört auch klar definiert Wer einzahlt hat was davon.
00:39:03: wer nichts einzahlt dem kann kurzfristig geholfen werden selbstverständlich Aber ob an einer gewissen Zeit integriert Sprache lernen einen Job, wenn kein Job oder keine Zivildienst gemacht werden muss.
00:39:15: Die Themen können einfach wieder angesprochen und wir haben ja keinen Arbeitsplatzproblem.
00:39:20: Wir haben ein Massenproblem.
00:39:22: in Österreich kann man sagen dass so viele Leute arbeiten in Österreich wie noch nie schon wieder plus vier Prozent.
00:39:30: aber die Anzahl der durchschnittlichen Stunden pro Kopf so niedrig sind wir auch noch nicht minus neun Prozent.
00:39:36: Das heißt wenn jeder Jeden Tag oder in der Woche eine Stunde länger arbeitet.
00:39:42: Ein Tag Urlaub verzichtet, oder irgendetwas, oder einfach mehr arbeitet da bevor.
00:39:46: Dann können wir uns alle selber aus der ganzen selbstgemachten Bubble und Krise heraus tun.
00:39:52: Wir müssen nur etwas tun, Eigenverantwortung übernehmen um das was vor uns liegt, was ich schon schön angesprochen habe.
00:40:00: Das können wir!
00:40:01: Wenn man das mal wieder so ein bisschen den Bogen auf dem Bau zieht auch Christian Das ist ja so ein Geist, den wir immer wieder in der Bauindustrie erleben.
00:40:10: Herr Strauss hat eben gesagt dass einer ihrer Prinzipien auch ist das man leistungsbereit ist.
00:40:15: Wir haben schon mal mit dem CEO eines anderen großen mittelständischen oder Familienbetriebs in Deutschland gesprochen die auch Leistungs Bereitschaft als einen Wert haben.
00:40:25: Ich war vor kurzem bei einem mittelständigen Bauunternehmen wo der ja sagen wir mal Seniorchef sozusagen seine Abtrittsrede in die Rente die Kinder übernehmen jetzt gehalten hat und hat gesagt.
00:40:37: Also er glaubte, er müsste der jüngeren Generation mal den ihr Glauben nehmen dass man mit zukünftig deutlich weniger Arbeit die gleichen Wohlstand erreicht, der jetzt in den letzten fünfzig sechzig Jahren erreicht wurde.
00:40:48: also ich glaube die Bauindustrie ist da eine, die da auch vorweggehen kann, sag ich mal die Dinge beim Namen zu nennen.
00:40:54: und ich glaube wer in der Baulindustrie auch bereit ist etwas zu leisten bekommt ja auch viel zurück und dabei geht es nicht nur um den Gehaltszettel sondern auch Sinnstiftende Tätigkeit, um ein angenehmes kollegiales Umfeld.
00:41:09: Aber ich glaube das ist halt dieser Tenor der da ist und ich glaube die Namen haben mittlerweile wieder einige verstanden dass es auch um Leistungsbereitschaft geht.
00:41:18: Ja und?
00:41:20: Und ergänzt sind würde ich zu Ihnen dazu ergänzen.
00:41:22: und man sagt Investitionen in der Bauindustrie ganz egal ob das der Wohnbau oder die Infrastruktur ist.
00:41:29: erstens stimuliert das in sehr kurzer Zeit die Volkswirtschaft.
00:41:33: Es sichert Beschäftigung und zwar nicht von uns Großen.
00:41:35: Es sichersichert Beschäftigung von regionalen Firmen in regionalen Themen, wenn die Gemeinden wieder investieren, weil sie genug Geld bekommen, weil die Firmen wieder investiert werden.
00:41:47: In der Regel werden lokale Firmen beschäftigt, ergänzt entweder von einem großen Mit- oder Thema.
00:41:52: Und wenn ich wirklich das busche und sage wir machen Investitionsfreibeträge, Investitionstörterungen hier Dann ist das ein gut investiertes Geld, weil meistens dieser Euro-Sförderung zwei bis drei Euro Zusatzinvestitionen auslöst.
00:42:06: Die ich sehr gut steuern kann im Wohnpaar sogar sozial gutgesteuert werden kann für bezahlbare und leistbaren Wohnraum.
00:42:15: Und damit ist jede Regierung angehalten, dem man darüber hinaus – wenn Sie mich gleich fragen, sage ich es Ihnen jetzt gleich vorweg – bauen.
00:42:23: die nächsten zehn Jahre, machen wir überhaupt keine Sorge!
00:42:26: Warum?
00:42:27: Jeder Megatrend, der heute da ist, Urbanisation.
00:42:31: Das Smart Traffic, Digitalisierung, Healthcare-Infrastruktur – alles was hier passiert geht ohne Bauen sicher nicht.
00:42:41: Ich denke auch immer die Bauindustrie baut ja mit der Infrastruktur das Betriebssystem für Gesellschaft und Wirtschaft der Zukunft.
00:42:53: funktioniert es nicht.
00:42:54: Und ich glaube, dann ist es genau so wenn dieses Betriebssystem up to date ist, dann kann darauf auch Neues entstehen.
00:43:00: ja also das ist glaube ich genau das was wir im Blick haben müssen und der Bedarf ist vielleicht nicht unendlich aber gewaltig würde ich sagen für die nächsten Jahre.
00:43:09: das sehe ich an dieser Stelle genau wie sie auf der anderen Seite.
00:43:12: interessanterweise finde ich Wir werden immer weniger Und ich habe ja auch wahrgenommen, die POR setzt natürlich auf Technologie, Digitalisierung und künstliche Intelligenz.
00:43:23: Also als ein Thema einerseits sicherlich die Produktivität zu steigern, auf der anderen Seite ist es eben auch ein Thema mit den immer weniger werdenden Neueintritten ins Berufsleben und der Verrentung dann umzugehen.
00:43:37: Wie sind Sie da im Moment aufgestellt?
00:43:39: Welchen Stellenwert hat das Thema für Sie im Unternehmen?
00:43:46: Da macht das dann ja schon was aus, wenn da perspektivisch in den nächsten Jahren eben einfach auch viele in den Ruhestand gehen und auf der anderen Seite die Pipeline vielleicht nicht mehr ganz so gut gefüllt ist wie sie mal war.
00:43:58: Also ich glaube dass unsere Branche Gott in Europa massiv drunter leidet, dass nicht genug Nachwuchs nachkommt.
00:44:06: Ganz egal wo Obst auf der Baustelle draußen ist hinter der Zeitmischenlage oder im Tiefbau oder wie immer auch im Hochbau Der Anpack sind wir dort.
00:44:15: Wir in der Paar reagieren mehrere Orten drauf.
00:44:18: Erstens einmal versuchen wir unsere Parianern, Parianerinnen so lange als möglich im Unternehmen zu halten.
00:44:25: Zweitens versuchen wir politisch so Einfluss zunehmend das Arbeiten im Alter attraktiver wird.
00:44:32: Drittens – wir versuchen lebenslanges Lernen und lebenslanges Ausbildung mit unserem sogenannten Entwicklungskompass.
00:44:40: Das hat jeder bei uns quasi wird jetzt gerade noch fein genommen wo die Chops jetzt keine Jobbescheidung mehr haben, sondern wo gesagt wird was muss man in diese Rolle, die da ist?
00:44:50: also wir reden von Rollen und Fähigkeiten.
00:44:53: Was muss man können?
00:44:54: Dann weiß man auch was im Konzern da ist und man lernt ein Leben damit nur eine Nachwuchsausbildung, dann macht man Niederschied von dieser Aus.
00:45:01: Das wird jeder lernt aus.
00:45:02: von fünfzehn Jahren beginnen mit den Lehrlingen bis weit über sechzig hinaus.
00:45:08: Auch die Leute werden noch trainiert.
00:45:10: Technische Investitionen Wo wir in Hochtechnologie investieren, klingt immer so pathetisch.
00:45:17: Aber wenn wir heute eine Walze vergleichen hinter einem Fertiger mit einer Walze von vor fünfzehn Jahren dann brauche ich nicht drei Wolzen sondern ich brauche Arne und der zweiten Reserve maximal weil die sind technisch heute schon so in der Lage dass der seine Fahrbahnen so fährt das die Verdichtung gegeben ist das alles elektronisch nachweisbar eigene Verdichtungen aber ich muss die Leute schulden Früher auf der Wolzen stärken und ich sage, ich habe das Gefühl im Hintern.
00:45:44: Und die Vorarbeits- und Zurückwärtshäute können uns heute nicht, sie müssen geschult werden mit den Maschinen.
00:45:49: Das heißt permanente Schulung.
00:45:53: Dann brauchen wir eine ganz gezielte Arbeitsmigration.
00:45:57: Es wird ja alles bei uns in einen Topf geworfen wo wir sagen Flüchtling Asylant Arbeitsmigranten.
00:46:03: Flüchtlingen ganz klar man hilft auf Zeit wenn es nicht da ist raus.
00:46:08: Wollt ihr das nicht?
00:46:09: Passt das sich nicht an, lernt ihr die Sprache nicht?
00:46:12: Wiederschauen.
00:46:13: Nächstes Thema Arbeitsmigrant Ja!
00:46:16: Wenn der kommt arbeiten möchte, sich integriert die Sprachlehrend und dann Job kriegt man haben wir genug Gott sei Dank Und die Boa setzt sehr darauf ganz Themen dass wir Leute holen.
00:46:26: Wir haben hundert da heute zweihundfünfzig indisches Personal.
00:46:30: Das haben wir kennengelernt wie wir bauen ein bisschen was noch in Kata.
00:46:34: Wir haben dort U-Bahnen gebaut Fußballstadion Haben wir Rumänien perfekt, zweihundertfuchtskildische Kollegen und Kolleginnen.
00:46:43: Super integriert!
00:46:44: Passt genau in Tscheche nicht möglich.
00:46:47: Geh nehm' man kann ihn da – nicht möglich!
00:46:49: Polen schwierig aber unsere polnischen Kollegen sind wiederum so flexibel dass wir in Norwegen viel gearbeitet haben was ohne polnische Kollegen nicht geht.
00:46:58: Wir haben auch ein Österreichserfelspolnischer Kollege.
00:47:01: bei uns ist der Austausch innerhalb Europas.
00:47:03: versuchen wir Akademie, ein paar Akademie heißt das bei uns das Ausbildungsthema als die Bauakademie.
00:47:10: Da werden Leute je nachdem was sie können auch Fusseure werden für den Baustall ausgebildet.
00:47:14: Der ist halt nicht vierzehn Tage in der Schulung, der ist halt drei bis sechs Monate dort in der Schule und dann geht er auf die Baustelle.
00:47:20: also wir investieren auf vielfältiger Basis.
00:47:24: Wir versuchen Frauen nach der Elternteilzeit oder wie immer ins Unternehmen zurückzubekommen, auch für die Baustellen.
00:47:31: Da ist ein großes Potenzial da und wir versuchen eben mit unseren Prinzipien, mit unserem Thema ESG Beruf-, Familie-, Technik-, Arbeitsplatz unter einen Hut zu bekommen.
00:47:43: Wir haben viele Programme hier, das heißt nicht Homeoffice, ja?
00:47:47: Das ist ein Fehlglaube!
00:47:49: Aber wir versuchen... Wir haben FLY'n Nannies', wir versuchen Kindergärten, wir versuchen dass den Kollegen und Kolleginnen Die Arbeit Spaß macht, da sie Leistung bringen wissen Sie aber wir kümmern uns darum.
00:48:02: Ausbildungsmäßig haben wir Gesundheitsprogramme.
00:48:04: Da kann sich Google eine Scheibe abschneiden was wir schon alles tun Mit eigenen Kliniken mit Programmen und Untersuchungen.
00:48:12: Wenn wo ein Problem ist Fliegen die Leute von Rumänien nach Deutschland oder nach Wien wenn Themen sind.
00:48:17: Das ist bei uns Standard aus dem Thema heraus Und so versuchen wir diesen Fachkräftemangel herzuwerden.
00:48:24: Den Beruf attraktiver zu machen, wir sehen auch die ersten Erfolge, denn der Bauberuf des Bauingenieurs, des Bautächnikers, des Poliers wird insofern interessanter als so mancher IT-Job weil Planung, Vorbereitung, Arbeitvorbereitung und Kalkulation findet zu hundert Prozent digital statt.
00:48:49: In drei D-Modellen bin ich, also drei D, vier D, fünf D. Wir haben alles gemacht und sind weit, weit vorne.
00:48:55: Wir machen das nur mehr digital.
00:48:58: Aber zu den Digitalen kommt ja dann die Ausführung.
00:49:02: Irgendwann muss das Loch machen, irgendeiner muss dem Beton einig ist.
00:49:05: Die Plan des Digitales, aber ich sehe meine Arbeit, ich gehe dabei und der geht mit der Familie vorbei und sagt Schau!
00:49:11: Das habe ich gemacht.
00:49:12: Und dieser Beruf, die Kombination des Digitalens aber dann etwas zum Angreifen haben wird irgendwo nur ein Programm oder bei der Versicherung was reinklopfen in den Themen.
00:49:22: Das macht unseren Behof ja so spannend und da sehen wir dass die Jugend das zunehmend aufgreift und sagt naja es ist ja spannend Thema Mobilität lässt zu wünschen übrig und natürlich die Anzahl Studenten und Studentinnen, die heute bauischöner an baueschöner Wesen studieren ist im Vergleich zu einem Land wie Korea oder Japan.
00:49:46: Aber vor allem Korea-Kina vernachlässigbar!
00:49:49: Und dort kommt die Stärke dieser Nationen heraus – und dann nehmen wir es mal ab.
00:49:53: Ja Christian du wirst leicht geschmunzelt da, weil ja viele Dinge auch so sind, wie ich sie jemals gesagt habe dass diese Mixmöglichkeiten in meinem Büro sitze.
00:50:03: Ich arbeite hohrtechnologisch kann aber auch mal rausfahren als Ingenieur oder als Muskel und sehe auch mal was da passiert.
00:50:13: Also Christian kennt immer die Geschichte, dass man mit den Kindern rausfahren kann und zeigt das habe ich gebaut, dieses Sinnstift in der Geschichte, das man was Plastisches in der Hand hat... Was ich nur noch finde, Herr Strauß hat im Nebensatz gesagt, da könnte sich Google etwas von abschneiden.
00:50:33: Und da steckt ja leider so ein bisschen was drin.
00:50:36: Weil wenn man jetzt rausgeht auf die Straße, sei es in Wien oder Köln oder Berlin und fragt welche Invernehmen haben denn besonders tolle Programme für ihre Mitarbeiter Dann werden wahrscheinlich einige Google, Apple, Meta usw.
00:50:48: nennen.
00:50:49: Da wird aber keiner z.B.
00:50:51: die PORR nennen.
00:50:52: Und warum?
00:50:53: Weil diese Googles einfach unfassbar gut darin sind über Dinge zu sprechen, die sie machen oder vielleicht auch nicht machen.
00:51:02: Da haben wir halt immer noch so ein Ticken der Bescheidenheit drin.
00:51:06: Denn müssen wir, glaube ich leider auch wenn ich das eigentlich sympathisch finde manchmal ein bisschen ablegen und sagen Leute du kennst mein Beispiel immer.
00:51:14: Wenn die Start-ups erzählt haben in Berlin ja wir machen immer zusammen Pizza Abend da sage ich in der Baunustrie wird seit fünftig Jahren zusammen auf der Baustelle gegrillt.
00:51:22: dass ist
00:51:23: absolut die Sange ist ganz
00:51:25: normaler Ton Und genauso gut müssen wir auch glaube ich mal anfangen wie die anderen die Jobs sexier zu beschreiben.
00:51:33: Also Herr Strauss hat eben gesagt, der Walzenfahrer, der hat jetzt mittlerweile automatische Verdichtungskontrolle GPS-System.
00:51:39: Der hat je nach Walze oder Bagger drei Displays im Bagger.
00:51:43: Er macht sich auch den ganzen Tag nicht mehr dreckig ja?
00:51:47: Vielleicht müssen wir das anders nicht mehr Baggerfahrern nennen.
00:51:52: Ja, aber das ist es ja tatsächlich so.
00:51:55: Und andere Branchen heißt ein jeder Key Account Manager oder Service Product Engineer und was weiß ich wie die Dinge heißen?
00:52:03: Die werden halt teilweise einfach sexy genannt.
00:52:05: Also mein Doktor hat immer gesagt wenn ich das Modul Bauorganisation nenne kommt keiner.
00:52:10: Wenn ich Baumanagement nenne ist die Hütte voll.
00:52:13: So und ich glaube manchmal ist noch so ein bisschen das Naming was die anderen vielleicht ein bisschen besser.
00:52:18: Aber wie er Strauß das gesagt hat Walzenführer oder einen Baggerfahrer, das sind mittlerweile Hightech-Jobs.
00:52:26: Echte Spezialisten!
00:52:27: Wie viele Spezialesten?
00:52:29: Das müssen wir vor allen Dingen auch an die Schulen bringen, dass die Lehrerinnen und Lehrer wissen, Bauindustrie ist nicht irgendwie so eine Industrie da schicke ich die hin wo ich keinen anderen Job für finde, sondern es ist eine hochinteressante Branche mit tollen Jobs.
00:52:46: Da müssen glaube ich auch die
00:52:47: Schulen
00:52:47: Noch viel mehr Multiplikator für
00:52:49: die Branche.
00:52:50: Ein Respekt, man kann es ja leider nicht sehen hier aber sie haben ja vorhin davon gesprochen wie sie gestartet sind in der Branche erst raus und als Sie eben davon gesprochen haben wie sich das Digitale mit dem Praktischen verbindet da haben die Augen im gleichen Maße geleuchtet.
00:53:04: Man sieht es nicht!
00:53:05: Aber das ist das was eigentlich die Bransche ausmacht dass jemand, der da drin verhaftet ist mit glühenden Augen darüber spricht wie faszinierend das ist.
00:53:14: Und wir müssen mehr die jungen Leute erreichen, die dieses Glühen in den Augen sehen und spüren und nachvollziehen.
00:53:20: Ich glaube wer da einmal richtig angezündet ist, der kommt da schwer wieder raus.
00:53:24: aber man muss sie über die Schwelle locken.
00:53:25: Man muss sie reinlocken weil vielleicht andere Mehrwerbung machen mit weniger Substanz.
00:53:30: Das ist oft so manchmal auch mit Substanz.
00:53:34: Wir sehen, dass wir einmal in der Bohre, es bleibt gerne lange in der Bord.
00:53:37: Wenn er mal wegkommt, kommt er gern wieder zurück.
00:53:39: Das
00:53:40: ist dieses soziale Engagement.
00:53:41: Ich glaube das finden wir auch bei kleineren Unternehmen auf einem anderen Level mit den Möglichkeiten die da sind.
00:53:47: aber das was sie auch sagen ist eine große Familie.
00:53:50: Wir tun da sehr viel für die Leute und erwarten auch sehr viel, das ist fair enough.
00:53:55: Aber das ist ein Geheimnis auch der Branche warum sie so viele tolle Dinge schafft.
00:54:00: Sie haben vorhin im Nebensatz gesagt, vielleicht mal so zum auf der Zielgraden unseres Gesprächs.
00:54:05: Über die nächsten zehn Jahre mache ich mir keine Gedanken.
00:54:09: Wie sieht denn das aus?
00:54:11: Aus Ihrer Sicht?
00:54:11: Wir entwickeln sich die Märkte weiter im Bauen.
00:54:15: was sind so die großen Linien?
00:54:17: den nächsten zehn Jahren bedarf es da und wie stellt sich
00:54:22: die
00:54:22: PORR dafür auch für die nächsten Jahre?
00:54:25: Ich glaube, wir sind sehr gut vorbereitet für die Art und Weise.
00:54:30: Wir kommen mehr und mehr auch ins Produkte sein – also nicht nur Dienstleistungen anbieten sondern ganze Produkte wie gesagt zum Beispiel Detacenter.
00:54:39: Du musst du vorbereitet sein, du musst Referenzen, ansonsten kannst du es nicht machen.
00:54:43: Das heißt, wir haben acht Macht in neun des im Bau.
00:54:46: Wir machen Dunlbar
00:54:48: z.B.,
00:54:49: dunlbar wird so viel saniert neu gebaut, die großen Strecken da muss man Da muss man mit ein paar Maschinen umgehen können.
00:54:58: Die zwei tausend Tonnen haben drei Tausend, da musst du wirklich gutes Personal für dich anziehen und das hat die Bauern.
00:55:05: Dann genau das nächste Thema wenn wir Leistbahn bezahlbaren Wohnraum schaffen.
00:55:10: Boar Living ist das Konzept!
00:55:11: Da werden wir in Deutschland... Wir haben jetzt anfangen viertausende von Wohnungen.
00:55:14: Wie werden das realisieren?
00:55:17: Wir machen in Gesundheitsinfrastruktur.
00:55:19: Wir haben gerade Themen aus der Freseniosgruppe übernommen, dass uns die Lage versetzt sind Alle Gesundheitsinfrastrukturthemen in Österreich, in Deutschland aber auch in Polen, Tschechien und Rumänen wo wir die Baukapazität haben von der Planung, Entwicklung bis inklusive Medizintechnik.
00:55:36: Inklusive Betriebsablauf-Organisationsplanungen bis hin zur Realisierung und teilweise auch technisch und medizinisch zu betreiben.
00:55:45: das macht rapport wenn man weiter geht.
00:55:48: Sanierung an Vulkan-Sanierungen, da braucht man geschulte Teams.
00:55:52: Da braucht man die Investitionen und das haben wir alles vorbereitet.
00:55:55: Und wir können Wohnbauten machen.
00:55:58: Wir haben das Thema Vorbereiter eben oder Industriebau.
00:56:02: Wir bauen für BMW über sechshundert Millionen im Herzen von München.
00:56:06: Im Herzen ihres Werkes ein ganz neues Werk.
00:56:08: Über tausend Leute eineinhalb Jahre.
00:56:11: Auf der anderen Seite fahren die Nagelneuern, sieht man BMW durch die Gegend.
00:56:14: auf einer Seite steht der Kran stehen die Themen Das zu managen, das zu bauen.
00:56:20: Das ist wirklich große Teamarbeit aber es muss geleistet und geführt werden.
00:56:25: Wir machen das mit Link Construction.
00:56:27: Das funktioniert wie am Schnürgen.
00:56:28: Jetzt grob sie gleich auf Holz damit ich nichts verschreiere aus dem Klima.
00:56:32: bis jetzt wirklich gut.
00:56:34: Und das ist die Zukunft auf die man sich aufstellen muss.
00:56:36: Ich muss... In den Köpfen meiner Kunden viel früher vorkommen, nicht erst dann in der Ausschreibung.
00:56:42: Wenn du nirgendwann billiger Betonierer gesucht hättest.
00:56:44: Na?
00:56:44: Sie denken an Datens Center als Rede mit der Paar.
00:56:47: Sie machen einen Tunnel oder Redner mit einer Paar... sie brauchen ein großes Industrieprojekt weil die Paar bekannt ist dass ich das nicht nur im Detail planen kann, sondern auch auf dem Reihenraum.
00:56:56: wir können die ganze Haustechnik mitliefern Wir haben die ganzen Medien drinnen und wir bauen in der Zeit im Budget und mit einer großen Qualität haben wir schon gewonnen.
00:57:06: Ich glaube, diese Umsetzung braucht man natürlich auch das in den Köpfen unserer Kollegen und Kolleginnen ankommen, dass wir Verantwortung übernehmen dort wo wir zuständig sind, ganz ein wesentlicher Punkt ja?
00:57:17: Und dem Kunden zeigen okay du bestößt das, du zeust aber dafür aber dann kriegst du es ab!
00:57:22: Wir liefern uns lesen...
00:57:23: Das ist eigentlich dieser Blick auch mehr Richtung Produkt Martin, das ist ja etwas was wir immer sehen also in den Köpfen der Leute, da sind wir eigentlich auch wieder im Vertriebstemo, in den Produkt stehen, eine Lösung stehen nenn ich es mal und nicht das Projekt an sich.
00:57:38: Also ich sage immer etwas ketsamisch der Bauprozess an sich ist ja für den normalen Auftraggeber in Werken.
00:57:43: wenn irgendwie ein neues Werk bauen will wollen die da drin produzieren und sie wollen eigentlich nicht Freude am Bauen empfinden sozusagen.
00:57:50: Die wollen's fertige Werk am besten morgen dastehen haben.
00:57:53: das heißt Verkaufentuis oder ein Datencenter irgendwo, da will ich das Ding nutzen am Ende und nicht den Bauprozess im Vordergrund haben.
00:58:01: Ich glaube der Verkaufen in den Köpfen der Leute geht eben mehr darüber.
00:58:06: auch dass man sagt Das ist die Lösung die wir für dich haben.
00:58:08: so könnts aussehen Den Weg dahin nehmen wir dir ab mehr oder weniger.
00:58:12: Und ich glaube dass wir immer noch sehr viel Davos knirscht über die Schmerzen auf dem Weg sprechen und die ganzen technischen Herausforderungen und Probleme sprechen Die FürDen der machen soll auch am Ende relevant sind natürlich.
00:58:26: Aber im Verkaufen, im Schaufenster würde Mercedes ja auch nicht sagen mal bei der S-Klasse im Schofenster erstmal erklären wie schwierig die Produktion ist und was alles dazu gehört den Kunden sozusagen damit in Anführungszeichen belästigen.
00:58:42: sondern man sagt hier ist das Produkt du kannst es sofort nutzen Du hast eigentlich mit der Produktion außer dass du es bezahlen musst nicht viel zu tun.
00:58:51: Das ist ein bisschen der Fokus.
00:58:52: Es kann sich nicht eins zu eins übertragen, aber ich glaube es ist ein wichtiger Gedanke, der auch hier nochmal rüber kommt dass wir mehr in Produktnullösungen denken und weniger in den Problemen auf dem Weg dahin.
00:59:04: Ja letztendlich Christian, das ist aber auch so, dass dieser Mindset im Produkt zu denken und sage mal nicht die Probleme des Bauns zu den Problems des Kunden zu machen immer mehr bei den Leuten drin ist?
00:59:17: Ich weiß nicht ob du drauf geachtet hast.
00:59:20: Der Herr Strauß hat heute in dem Gespräch kein einziges Mal das Wort Auftraggeber benutzt, sondern ausschließlich das Wort Kunde.
00:59:27: Und es fällt mir halt immer extrem auf wenn Leute als Baumenschen das Wort kunde benutzen weil ich da ja totaler Verfecht davon bin weil ich aus dieser aus der Lienphilosophie heraus hier auch komme dass Auftrag Geber halt Da haben wir schon oft darüber gesprochen, die Hörerinnen und Hörern kennen das auch.
00:59:45: Ich will damit auch keinen Langweil aber Auftraggeber ist ein Vertragsbegriff Das drückt schon sowas aus Und Kunde sind ganz andere Begriffe, das ist ein Beziehungsbegriff.
00:59:55: Und ich glaube mehr und mehr versteht die Branche dass es um die Beziehung zum Kunden angeht und nicht um das Vertragdokument in erster Linie.
01:00:02: Das ist dann später auch wichtig.
01:00:04: Aber in der ersten Linie sind es Kunden und keine Aufträge.
01:00:07: Ich würde die Runde gern schließen nochmal mit einer Frage Herr Strauss wenn wir ihnen einen großen Wunsch erfüllen könnten.
01:00:14: Also jetzt nicht private Natur, sondern was den Markt und die Entwicklung des Marktes angeht oder das, was die Politik tun kann.
01:00:23: Sie haben es für uns so ein bisschen gesagt, sie sollen Rahmenbedingungen setzen, nicht im Weg stehen... Aber was ist der große Painpoint, den wir im Moment haben?
01:00:31: Den wir aus dem Weg räumen müssten!
01:00:34: Jetzt sind zwei Punkte.
01:00:35: Das erste Punkt ist, dass wir in einem völlig überregulierten Markt leben, das heißt mehr Regulierung weniger Bürokratie und einfach die Verantwortung dorthin lassen wo sie passieren und basierend auf dem ganzen Ausschreibungsmodelle den der es ausführt, mehr in die Planungsverantwortung weil dort auch immer nur der billigste genommen wird.
01:01:04: Logisch lässt in letzter Zeit sehr zu wünschen übrig und dann wundern sich manche Kunden, warum wir dann sagen, ja aber das habt ihr nicht gestellt.
01:01:12: Eine Ausschreibung hat S-Klasse, das war SUV.
01:01:16: Ihr wünscht euch zwei S-Klase, aber die Ausschreibung ist ein SUV.
01:01:21: Das wäre für mich ein großer Wunsch wenn man dort den Markt international folgt und sagt, das ist funktionell, lasst es die Ideen, ganzen wirtschaftlichen Themen spielen.
01:01:34: Das wäre mein großer Wunsch.
01:01:37: Herzlichen Dank für die Ein- und Ausblicke, für das Teilhaben an der Familie PORR hier im Gespräch!
01:01:44: Wir wünschen Ihnen – ich wünsche Ihnen dass Sie persönlich natürlich da erfolgreich weitergehen diesen Weg und die Familie wächst und gedeiht und gesund ist.
01:01:54: in jeder Hinsicht also vielen Dank für Ihre Zeit, für die Inspiration,
01:02:00: Danke auch von meiner Seite.
01:02:02: Vielen Dank für die Änderung.
01:02:03: Weil mir ein großes Vermegern.
01:02:04: Alles Gute,
01:02:26: bis bald!