#111 | Die Petersberger Strategietage 2026

Shownotes

In dieser Folge blicken wir auf die Petersberger Strategietage 2026 zurück. Unter dem Leitgedanken „Vom Unternehmertum zum Unternehmer-Tun“ verdichten wir die wichtigsten Impulse der Veranstaltung und ordnen sie für die Praxis der Bauwirtschaft ein. Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit Prof. Beate Wiemann, Dr. Alexander Börsch, Dr. Steffi Burkhart, Philippa Nesseler, Philipp Echtermeyer Stefan Brock und Sascha Wiehager.

Die Folge zeigt, wie geopolitische und volkswirtschaftliche Entwicklungen die Bauwirtschaft beeinflussen, warum Strategie heute außerhalb des eigenen Unternehmens beginnt, welche neuen Wachstumsfelder sich durch Infrastruktur, Verteidigung, Rechenzentren und veränderte internationale Beziehungen ergeben, wie Führung auf den Generationenwechsel reagieren muss, warum Unternehmen junge Mitarbeitende stärker in Entscheidungen einbeziehen sollten, wie KI strukturiert, wirtschaftlich und souverän eingesetzt werden kann, warum KI kein reines IT-Thema, sondern eine Aufgabe für Geschäftsführung, Führungskräfte und Fachbereiche ist, welche Risiken durch Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern entstehen, warum Kooperation, Austausch und partnerschaftliche Modelle an Bedeutung gewinnen, und wie Unternehmen aus strategischen Impulsen konkrete nächste Schritte ableiten. Die zentrale Erkenntnis der Folge lautet: Die Bauindustrie hat kein Erkenntnisproblem. Sie hat ein Umsetzungsproblem. Diese Folge richtet sich an Geschäftsführende, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte, die ihr Unternehmen nicht nur durch den Wandel führen, sondern die nächsten Schritte selbst festlegen wollen.

Themen in der Folge:

  • Rückblick auf die Petersberger Strategietage der Bauwirtschaft
  • Vom Unternehmertum konsequent ins Unternehmer-Tun kommen
  • Geopolitische Veränderungen frühzeitig strategisch einordnen
  • Makroökonomische Entwicklungen betreffen auch Bauunternehmen
  • Neue Märkte, Bauaufgaben und Partnerschaften erkennen
  • KI als Führungs- und Prozessthema verstehen
  • Datenbestände gezielt nutzbar und zugänglich machen
  • KI-Projekte klein starten und messbar gestalten
  • Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern vermeiden
  • Junge Generationen aktiv in Entscheidungen einbeziehen
  • Führung braucht Vertrauen, Dialog und technologische Kompetenz
  • Arbeitgeberattraktivität entsteht nicht durch Obstkörbe
  • Austausch und Kooperation beschleunigen gemeinsame Lösungen
  • Strategische Impulse müssen in konkrete Maßnahmen münden
  • Zukunftsfähigkeit entscheidet sich durch aktives Handeln

In dieser Folge (Gäste und Links): BAUINDUSTRIE NRW BWI Bau Prof. Beate Wiemann Sascha Wiehager Dr. Steffi Burkhart Dr. Alexander Börsch Stefan Brock Philip Echtermeyer

Hosts und Podcast

Website: Christian Haak

Christian Haak auf LinkedIn

Website: Martin Ferger

Martin Ferger auf LinkedIn

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Präsentiert von: Zukunft.Bauen. | Der Haak & Ferger Zukunftspodcast für die Bauindustrie

Der Zukunftspodcast für alle, die sich für die Zukunft von Bauen & Leben interessieren.

Live-Events von Zukunft.Bauen.

Hinweis: Das Folgentranskript wurde automatisch erstellt.

Bilder: AFU und Patrick Gerberding

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:07: Moin aus Hamburg und Siegen.

00:00:09: Und herzlich willkommen zu unserem Podcast für die Bauindustrie Zukunft bauen, dem Zukunftspodcast für alle, die sich für die Zukunft von Bauen und Leben interessieren.

00:00:21: Wir sind

00:00:22: Martin

00:00:23: und Christian und wir werfen in diesem Podcast einen Blick auf die Zukunftsentwicklungen von Branche Technologie und Lebenswelt.

00:00:31: Es wird dabei um die Veränderung der Baubranche gehen Und darum, was dies für uns und für die Unternehmen der Branche bedeutet.

00:00:40: Ja hallo Martin!

00:00:41: Wir waren in den Bergen zusammen.

00:00:43: wie geht's dir?

00:00:45: Hallo Christian ja das stimmt wir waren speziell auf einem Berg.

00:00:49: Wie es mir geht man hört so ein bisschen an der Stimme ich glaube bin Opfer der Klimaanlagen Temperaturdifferenz zum Wetter draußen geworden aber ansonsten gehts mir gut

00:01:00: sehr gut.

00:01:01: Ja starten wir rein in die Folge.

00:01:04: Ja Christian, du hast ja schon so ein bisschen angetriggert.

00:01:06: Gerade wir waren auf dem Berg und zwar waren wir gemeinsam auf den Petersberger Strategietagen zwei Tage voller strategischer Themen rund um die Bauwirtschaft.

00:01:19: Christian, wir haben das ja schon mitgemacht – das Thema Petersberger Stratigietage, das Besondere an dieser Veranstaltung ist es ja ganz offensiv damit umgeht sich eher nicht mit Themen des Tagesbeschäfts beschäftigen zu wollen, sondern auf strategische Themen für die Branche einzuzahlen.

00:01:42: Genau also das spannende in diesem Jahr finde ich Martin ist tatsächlich das Motto dass drüber steht Unternehmer tun gleich Unternehmertun Also Unternehmen kommt von Unternehmen und nicht unterlassen.

00:01:56: es geht hier dabei darum primär tatsächlich die Erkenntnisse die mittlerweile alle vorliegen in die Umsetzung zu bringen und das wollen wir in dieser Folge ja doch auch nochmal aufnehmen und widerspiegeln.

00:02:10: Wir wollen also hier nicht nur die Veranstaltung zusammenfassen, sondern mal darauf reflektieren was Geschäftsführer, was Führungskräfte aus dieser Veranstaltungen aus diesen zwei Tagen mitnehmen können?

00:02:26: Ja genau Christian!

00:02:26: Und wir haben ja verschiedene Referentinnen und Referenten gehört aber auch sprechen können.

00:02:32: es ging Um Gespräche mit Zukunftsforschern, mit Ökonomen und Experten im Bereich KI.

00:02:39: Aber auch den Veranstaltern also sozusagen den Gastgeberinnen und Gastgebern des Abends und auch mit verschiedenen Unternehmerpersönlichkeiten von verschiedenen Generationen.

00:02:51: Vielleicht noch einzuschieben auf dem Petersberg hat man ja einen Tolles Wetter, ein tollen weiten Blick.

00:02:59: Und das ist glaube ich genau das was ja auch unternehmerisches Denken braucht diesen Weitblick der durch den Rahmen der dort gegeben ist eben auch unterstützt wird und dass es glaube ich so einen Anliegen auch der Gastgeberin oder einer der Gast Geber die Frau Prof.

00:03:20: Beate Wiemann als Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen ist ja Initiatoren dieser Petersberger Strategietage und hat das so als Format etabliert, bei dem eben seit vielen Jahren Zukunftsthemen der Bauindustrie mit strategischen Impulsen und eben auch Handlungsempfehlungen verbunden werden.

00:03:46: So dass dort Menschen zusammenkommen diesen Weg auf den Berg dort Aufsicht nehmen um mal in die Ferne zu schauen sich darüber Gedanken zu machen, wie muss ich meinen und kann ich mein Unternehmen für die kommenden Jahre ausrichten?

00:04:01: Wie kann ich die aktuellen Themen aufgreifen und daraus für mich konkretes Handeln ableiten.

00:04:09: Wir hören Sie dazu gleich mal!

00:04:11: Also das ist hier schon hartes Brot was wir verdauen.

00:04:16: Das Thema KI mit allen Chancen und Risiken in die Unternehmen einzuführen ist eine echte Herangehensweise.

00:04:26: Aber es hilft ja nichts, das haben wir heute auch gelernt.

00:04:28: Man muss sich mit dem Thema befassen und bei uns in den Verband einbringen.

00:04:35: Wenn man gute Fachkräfte gewinnen und halten möchte, muss man auch mit diesem Instrument an den Markt gehen.

00:04:46: Eigentlich hat's mich jetzt noch mal beflügelt, das weiter voranzutreiben Aber es ist schon angehen.

00:04:53: Also da schließt sich bei mir gleich die Frage an, wenn man hier in die Runde schaut, harte Kosten hat das Brot haben Sie gesagt?

00:05:02: Auf welcher Stelle an Themen steht denn dieses Thema?

00:05:04: Nimm all den Themen für die Zukunft, wenn Sie mal so in die Bauwirtschaft hier in NRW schauen.

00:05:10: Wo muss das auf die Agenda?

00:05:11: oder wo setzen sie es auf die agenda?

00:05:14: also wir haben jetzt auch als Verbandsthema aufgegriffen und haben Möglichkeiten Beratungsleistung anzubieten Unterstützung an zu bieten.

00:05:23: da sind wir auch sehr stolz drauf.

00:05:25: Das werden wir weiter forcieren weil wir eben einfach die Notwendigkeit sehen, dass gerade im Mittelstand hier Unternehmen dann noch an die Hand genommen werden müssen um das Thema voranzubringen.

00:05:40: Also die großen Unternehmen sind schon dabei.

00:05:42: also ich habe jetzt auch Unternehmen kennengelernt die mit Avatarn auf der Baustelle arbeiten werden.

00:05:48: Das ist grad in der Entwicklung.

00:05:50: Robotik wird angewendet KI gesteuert ebenfalls.

00:05:55: insgesamt ist das Thema Daten.

00:05:59: Das ist das große Thema.

00:06:00: Wie geht man mit seinen Daten um?

00:06:02: Jeder von den Unternehmen hat Datenschätze und die so sinnvoll einzusetzen, dass sie auch für die KI verwendet werden – das ist eine mega Herausforderung.

00:06:13: Neben der sicheren Anwendung von KI als Instrument.

00:06:18: aber das Thema Daten sind datenschatz zu heben und verfügbar zu machen für alle Mitarbeiter.

00:06:24: Das ist echtes Angehen auch!

00:06:26: Wie nehmen Sie denn die Stimmung bei den Unternehmen wahr?

00:06:29: Aktuell hört man ja landauf, landab.

00:06:31: Immer mal eher negative Stimmung.

00:06:33: wie nehmen sie die Stimmungen?

00:06:34: und den Unternehmen war hier im Dialog?

00:06:37: Also wir sprechen ja nicht nur heute mit unseren Unternehmen sondern das ist ja ein permanenter Prozess.

00:06:44: Tatsächlich ist es so dass Unternehmen sagen Wir haben die Bücher so voll!

00:06:49: Wir können keine Aufträge mehr annehmen.

00:06:51: Andere sagen die eher so im Büro also im klassischen Hochbausegment unterwegs sind, also im Wirtschaftsbau.

00:06:59: Da muss es mehr sein.

00:07:01: Im Wohnungsbau ist natürlich auch noch viel Luft nach oben aber insgesamt ist die Stimmung nicht so schlecht wie man es in den Medien zum Teil wahrnimmt.

00:07:13: unsere Unternehmen sind recht gut aufgestellt haben Möglichkeiten vielleicht auch mal eine kleine Delle auszuhalten.

00:07:22: Also wir befürchten jetzt nicht dass Krise laufen.

00:07:27: Im Gegenteil, ich bin überzeugt wir haben so große Herausforderungen und so einen großen Baubedarf auch in anderen Bereichen.

00:07:34: also die Bundeswehr ist dazu gekommen und jetzt das Thema Rechenzentren läuft gerade hoch.

00:07:40: Das sind alles Bauaufgaben und unsere Unternehmen haben die Möglichkeit weil sie eben gut aufgestellt sind sich auch neue Aufgaben, neue Auftraggeber einzulassen.

00:07:53: von der Infrastruktur, Verkehrsinfrastruktur brauchen wir gar nicht zu reden.

00:07:58: Also um die Brücke, die gesperrt wurde bleibt kein Einzelfall.

00:08:05: also da ist so ein großer Bedarf.

00:08:07: deswegen ist mir da nicht bange.

00:08:09: Vielen Dank freue mich dass Sie hier sind und dann sage ich bis zum nächsten Jahr.

00:08:15: Ja Christian das was man da hört speziell dieser Satz Man muss sich damit befassen ja Der zeigt ja schon ganz deutlich auch den Charakter der Veranstaltung so zumindest wie ich ihn wahrgenommen habe, dass es nicht an der Zeit ist abzuwarten sondern tatsächlich die unterschiedlichen Themen und strategischen Felger auch tatsächlich anzugehen.

00:08:35: Ja damit Martin sind wir beim ersten großen Themenblock.

00:08:41: das Umfeld verändert sich und

00:08:44: der

00:08:45: Bauindustrieverband hat hier jemanden eingeladen der eben auch erst einmal diese Weitblick Meterperspektive aufgemacht

00:08:54: hat,

00:08:55: mit Dr.

00:08:56: Alexander Börsch ist der Chefökonom von Deloitte Deutschland zu uns gekommen und hat hier die geopolitischen Entwicklungen und die Auswirkungen auf die Unternehmen- und Investitionen analysiert aber eben auch nochmal sehr gut verdichtet und auf den Punkt gebracht worauf es ankommt um den Denkrahmen für diese zwei Tage zu schaffen.

00:09:20: Ja, es ging zum einen so um den gesamtwirtschaftlichen Blick.

00:09:22: Was passiert in Deutschland?

00:09:24: Was passiert mit der Globalisierung?

00:09:25: Wie müssen wir uns da neu orientieren und aufstellen?

00:09:28: Ich glaube für die Bauindustrie wichtig sind diese neuen Themen, die da auf uns zukommen.

00:09:33: Es geht um die Infrastrukturpakete, es geht aber auch um neue Partner, mit denen Deutschland stärker jetzt ins Geschäft kommt.

00:09:43: Und ich glaube das ist etwas was für eine strategische Planung langfristig ganz spannend sein kann.

00:09:48: Sie haben ja in dem Vortrag auch geschildert, dass sich viele Dinge verändern.

00:09:51: Auch gerade was Beziehungen zu anderen Nationen und deren Volkswissenschaften angeht.

00:09:55: sehen sie dafür die deutsche Industrie allgemein aber jetzt auch speziell für die Bauindustrie mehr Angst oder mehr Chance in dem was sich jetzt ändert indem man sich vielleicht auch auf andere fokussieren muss oder darf.

00:10:08: Es ist beides, es ist halt ein bisschen mühsam sich aus den gewohnten Märkten zu verabschieden und wir haben jetzt natürlich sehr lange ganz gut mit China und in USA gelebt unsere Exportwirtschaft.

00:10:18: Da muss man sich umarrenntieren, man muss neue Märkte erschließen.

00:10:20: die Märkte sind jetzt kleiner wie China normalerweise Ausnahme Indien aber da muss man natürlich viel Arbeit reinstecken Man muss sich neu aufstellen Und von daher ist es glaube

00:10:32: ich beides.

00:10:32: Es ist

00:10:33: natürlich erstmal das Ungewohnte Aber ehrlicherweise

00:10:35: hat

00:10:36: man auch keine groß andere Wahl im Moment, weil man natürlich neue Märkte erschließen muss wenn die Alten

00:10:41: sehr viel schwieriger werden.

00:10:42: Jetzt kann ja der durchschnittliche Bauunternehmer sagen, dass die Baulindustrie eigentlich eine lokal geprägte Industrie ist.

00:10:48: was interessiert es mich ob wir viel mit China oder den USA arbeiten?

00:10:53: Inwiefern ist es denn dann doch wichtig für die Bauindustrie wie sich dort die deutsche Volkswirtschaft in Zukunft orientiert?

00:11:00: Ja ich glaube für die Bauindustrie sind natürlich auch wichtig was machen ihre wichtigsten Kunden?

00:11:04: wo bewegen die sich hin oder kommen sie eventuell sogar

00:11:07: wieder zurück.

00:11:08: Das

00:11:08: ist ja auch so eine Hoffnung, dass man sagt wir machen Reshoring was

00:11:11: dann natürlich mit neuen Bauprojekten

00:11:14: einhergeht.

00:11:16: ich würde sagen die Bauindustrie ist sicher eher indirekt betroffen.

00:11:18: also den Maschinenbau und die Autoindustrie oder Chemie trifft es in der

00:11:22: ersten Linie.

00:11:23: aber diese ganzen geopolitischen Verschiebungen haben eigentlich für jede Industrie Ableitungen Und so auch

00:11:29: für die Bauindustrie, weil auch da werden sich glaube ich dann die Kunden und die Geschäfte und einiges andere ändern.

00:11:36: Wenn nicht dafür die Zukunft gut aufgestellt sein möchte.

00:11:38: hier waren jetzt viele Entscheider heute im Raum.

00:11:42: welche Themen muss ich für den nächsten Jahre auf der Agenda haben als Entscheider in einem Bauunternehmen um mein Unternehmen zukunftsfest zu machen?

00:11:50: Ich glaube das unterscheidet sich gar nicht so sehr von anderen Industrien.

00:11:53: wir haben jetzt eine.

00:11:55: dreißig Jahre musste

00:11:56: sich eigentlich kein

00:11:56: Unternehmen groß um Geopolitik kümmern.

00:11:59: Handel ist freier geworden, Länder wollten Investitionen anziehen und wir merken jetzt dass sich das gerade ändert.

00:12:06: Das heißt so dieses Thema eine gewisse Makrosensorik zu entwickeln, zu gucken was passiert da wie

00:12:12: betrifft es mich

00:12:13: dann in zweiter Linie?

00:12:14: Ist glaube

00:12:14: ich sehr wichtig und man sieht den Link ja hat man in letzter Zeit sehr gut gesehen.

00:12:18: die Straße von Hormus wird blockiert.

00:12:21: Auf einmal sind energieintensive Vorprodukte sehr stark betroffen.

00:12:24: Ich habe Kostensteigerungen bei meinen Bauten,

00:12:27: d.h.,

00:12:27: da zumindest das als Input in den Strategieprozess einlaufen

00:12:32: zu lassen ist, glaube ich, sehr wichtig

00:12:34: nach vorne

00:12:34: hin?

00:12:35: Wir haben auch über die Rüstungsthematik gesprochen.

00:12:37: Ist es ein Strohfeuer für die Branche, dass nach einigen Jahren wieder erlischt oder kann daraus nachhaltiges Wachstum generiert werden?

00:12:46: Also ich glaube, auf absehbare Zeit wird es sicher weitergehen.

00:12:49: Wir haben diese Verpflichtung

00:12:51: fünf Prozent

00:12:51: des BIP in Rüstung und Infrastruktur

00:12:54: zu

00:12:54: investieren.

00:12:55: Da kommen gewaltige Summen zusammen.

00:12:57: Das heißt, in den dreißiger Jahren werden wir dann bei einem Komma zwei Billionen Euro im Jahr in Europa

00:13:02: stehen.

00:13:03: Wir habe diese großen Summen in Deutschland.

00:13:05: Das

00:13:05: sind alles Sachen die jetzt auf zehn Jahre angelegt sind – auch fünfzehn

00:13:09: Jahre.

00:13:09: Das heißt, wie es im Jahr zwei Tausend Fünfzig aussieht.

00:13:11: Wissen wir nicht?

00:13:12: Aber

00:13:12: ich glaube bis in die Zwei Tausende Treißige hinein kann man da sehr sicher davon ausgehen, dass da

00:13:17: sehr viel Nachfrage entstehen wird.

00:13:19: Ja, wie man jetzt auch in dem Einspieler gehört hat sind da sehr viele fielschichtige Themen, die alle für die Bauindustrie relevant sind.

00:13:27: Häufig ist es ja so, dass man als Bauindustrie vielleicht denkt, naja diese makroökonomische Sicht interessiert erstmal die Exportindustrie Deutschlands.

00:13:37: aber tatsächlich und das ist sowohl persönlichen Gesprächen mit uns als auch in den Vortrag herausgekommen, dass auch dieser Blick auf die makroökonomische Ebene und die geopolitischen Zusammenhänge und die volkswirtschaftliche Zusammenhange dieser Welt auch für die Bauindustrie interessant sind.

00:13:52: Weil spätestens in zweiter Linie wenn die Exportindustrie nicht mehr investieren weil sie Probleme haben trifft es die Bauindustrie und dann kann man sich natürlich wenn man sich volks Wirtschaftlich frühzeitig damit beschäftigt die Weichen umstellen und nicht erst warten bis das Kind den Brunnen gefallen ist.

00:14:09: Und ich kann natürlich auch über Verbände, über Interessensvereinigung auch politischen Druck ausüben oder Einflussnahme versuchen zu üben um entsprechende Konjunkturpakete anzuregen Gesetzesänderungen.

00:14:24: Oder mir auch bilateral zwischen Unternehmen internationale Partnerschaften suchen.

00:14:29: also wenn ich merke geopolitisch entwickelt ist sich so dass Deutschland ich sage jetzt mal ein Beispiel neue Partnerschaft in Richtung Australien Kanada, Indien intensiviert im Vergleich zu dem klassischen transatlantischen Zusammenarbeitsthema.

00:14:46: Dann kann ich ja schauen welche strategischen Partner gibt es da vielleicht auch für mich und da ist es glaube ich auf jeden Fall sinnvoll wie auch in den entsprechenden Beiträgen gehört als Bauindustrie sich mit diesem makroökonomischen Blick zu beschäftigen.

00:15:02: Und am Strich kann man sagen Martin das Strategie nicht erst im Unternehmen beginnt, sondern außerhalb des Unternehmens startet heute mehr denn je.

00:15:13: Denn nur wenn es gelingt diese geopolitischen Entwicklungen und die Gemengelage, wenn man so will, die ja auch dynamisch ist immer wieder zu analysieren und einzupreisen das was ich als Unternehmer daraus mache habe ich überhaupt eine Chance auf Erfolg.

00:15:29: wir sehen das ja momentan gerade.

00:15:31: Die Branchen sind alle im

00:15:33: Umbruch

00:15:36: auch den Automobilsektor.

00:15:37: nehme, wenn ich verstehe was in der Welt vor sich geht und welche Strömungen es da gibt kann nicht am Ende auch vernünftige Rückschlüsse für meine eigenen Standort daraus ziehen.

00:15:47: Das ist ja nicht glaube.

00:15:48: ich glaube Umbruch ist ein super Stichwort als Überleitung zum nächsten Gesprächspartnerin oder zum nächsten Vortrag.

00:15:59: Da ging's nämlich stark um das Thema Generationen.

00:16:02: wir haben nämlich hier gesprochen mit einer der bekanntesten Generationenforscherinnen Deutschlands, mit Steffi Burkhardt.

00:16:10: Und da geht es ja auch vor allem darum wie sich auch Führung Unternehmenskultur entsprechend mit dem Thema Wie sind aktuelle zukünftige Generationen auch geartet befasst?

00:16:22: Steffido ist den sehr spannenden Vortrag gehalten Bist Expertin für die Frage, wie die Generation sich verändern?

00:16:28: Wie die Bedürfnisse sich verändern und was das mit den Unternehmen macht.

00:16:32: Und was es für die Unternehmen bedeutet?

00:16:34: Wir haben beobachtet der Raum war aufgewühlt und bewegt.

00:16:38: vielleicht passt du noch mal kurz zusammen was so deine Kerntesen heute in dem Vortrag waren und darüber hinaus beschäftigt und umtreibt.

00:16:45: Als Generationenforscherin ist es immer wichtig für mich zu gucken, welche neuen Bedürfnisse kommen auf, was sich rund eben auf technologischen Fortschritt als Beispiel?

00:16:54: Und wie verändert sich auch der technologische Fortschnitt?

00:16:56: denn diese Kombination wiederum verändert ganze Branchen, verändert Services, verändert Produkte, verändert dabei auch die Art und Weise, wie wir mit Mitarbeitenden umgehen müssen in der Zukunft.

00:17:06: Und was viele Unternehmen eben noch nicht auf dem Schirm haben, ist die Entwicklung in zweizigdreißig.

00:17:11: Wissen wir, seventy-fünf Prozent der Belegschaft besteht aus den Generationen YZ und Alpha?

00:17:19: Also Steffi Burkhardt hat ja dieses Thema zu ihrem Thema gemacht wie sich die Arbeit der Zukunft entwickelt und wie sich diese Generationen entwickeln.

00:17:30: Ich hatte hier schon beeindruckt Wir haben darüber gesprochen auch die Reaktion in den Gesichtern der Anwesenden zu sehen, die waren zumindest mal von starken Nachdenken und Nachdenklichkeit geprägt.

00:17:44: Denn für die Unternehmen bedeutet das ja dass sich Hührung viel schneller verändern muss und anpassen muss als die Organisation selbst weil diese jungen Generationen in die Unternehmen hineinströmen teilweise auch schon dort am Ruder sitzen oder ins Ruder kommen und auf jeden Fall die Art und Weise wie ein Unternehmen miteinander umgegangen wird, wie entschieden wird.

00:18:10: Wie gearbeitet wird?

00:18:11: Wie gelebt wird kann man sagen dramatisch mitbringen.

00:18:16: schon heute aber in den nächsten ja wenigen drei vier fünf sechs Jahren zunehmend immer stärker.

00:18:23: Und wenn ich in meiner Organisation eine entsprechende Anpassung vornehme dann werde ich wahrscheinlich von dieser Generation als interessanter Arbeitgeber aussortiert.

00:18:35: Ja, Christian.

00:18:36: Wir haben ja Steffi in unserem Interview gefragt was Geschäftsführer den Morgen am Tag anfangen sollen nach dem Vortrag und wir hören jetzt mal gleich ihre Antwort.

00:18:46: aber wie interpretierst du sie denn oder wie kommentierst Du diese Antwort?

00:18:52: Ich glaube, was wichtig für die Führungskräfte in dem Raum war zu verstehen dass sie natürlich ihre fachliche Expertise brauchen.

00:18:58: Sie brauchen aber auch eine emotionale Kompetenz also Vertrauen aufzubauen gute Beziehungen führen zu können psychologische Sicherheit zu schaffen und sie müssen sich selbst mit technologischen Entwicklungen auch mit KI-Themen beschäftigen denn sie sind ja die Treiber der Veränderung!

00:19:12: Sie sind die Reinventer ihrer Organisationen der Arbeitsprozesse und da müssen die Fährungskräfte eben genau auf diese drei Schwerpunkte zukünftig setzen.

00:19:23: Ich habe heute auch versucht zu verdeutlichen, dass es ein besonderes Momentum ist.

00:19:27: Weil wir mehr junge Menschen eben auch wieder ins Handwerk zu bekommen in eine Bauindustrie besteht ja nicht nur aus Akademikern und Menschen die in Büros arbeiten und planen sondern es geht ja auch ganz stark um handwerkliche Bereiche TGA-Blaner usw.

00:19:43: Und da muss man jetzt genau dieses Momentum auch anfangen und ergreifen uns überlegen wie schaffen wir es überhaupt ne Sogewirkung aufzubauen das wir jungen Menschen für uns begeistern können.

00:19:53: Frage, weil dieser demografischen Entwicklung warum soll ich mich als junger Mensch dafür entscheiden in eurer Branche zu arbeiten und nicht in anderen?

00:19:59: Und warum überhaupt in deinem Unternehmen und nicht einem anderen.

00:20:02: Darauf muss man Antworten finden und dafür dann auch ein Narrativ entwickeln womit mein junge Menschen dann auch begeistern und überhaupt erreichen

00:20:10: kann.".

00:20:11: Du hast ja gesagt was ist als Frage ins Publikum gestellt, was ist eure Superpower im Unternehmen?

00:20:17: Was ist denn die Superpower wenn man es so formuliert tatsächlich für die Branche?

00:20:21: Kann man das so auf einen Punkt bringen, können wir der Branche helfen?

00:20:25: Was ist die Superpower der Bransche.

00:20:27: Ich glaube das seid ihr mehr die Fachexperten als ich hier selber bin.

00:20:32: Aber eine entscheidende Superpower in der Zukunft wird es eben sein Gebäude Städte zu entwickeln wo wir auch wieder mehr die Menschen zusammenbringen.

00:20:44: Denn aktuell trennen sich Menschen immer mehr voneinander und wir haben eine enorme Vereinsamung in unserer Gesellschaft, was ja eigentlich sehr traurig ist.

00:20:52: Und das wäre doch etwas Wunderbares wenn eine gesamte Bauinteresserie sich eben darüber im Klaren wäre, was das in der Zukunft für's Bauen bedeuten könnte?

00:21:03: Vielleicht zum Abschluss noch ein Tipp, wenn ich jetzt hier sitze und zugehört habe Womit fange ich konkret an?

00:21:13: Indem ich mir erst mal meine ganzen Jungs das zusammenziehe und sage so, ich mache einen Kaminabend.

00:21:18: Ich spendiere den Cocktail Und ich möchte einfach mit euch in ein Gespräch kommen und von euch hören Wie würdet ihr denn den Laden hier schmeißen wenn ihr in meiner Rolle wert Also unter dem Strich steht ja wie wir jetzt auch gehört haben Es gibt nur im Dialog miteinander und es geht nur über den Dialog hinaus Auch in der Umsetzung miteinander also Betroffene zu Beteiligten machen, könnte man sagen.

00:21:42: Und hier muss die Handreichung von der momentan am steuersitzenden Generation kommen und die Integration und das Einbeziehen der jungen Menschen ja von den Älteren kann man sagen hier ausgehen.

00:21:54: Die müssen also ganz stark vielleicht wie sie gesagt hat in einem Kaminabend oder bei irgendeiner Gelegenheit erst mal diesen Dialog reingehen und auch zulassen, dass junge Menschen ein komplett anderes Bild davon haben werden Unternehmen geführt wird.

00:22:10: Was ja nicht heißt ist die eine Seite Recht und die andere Unrecht hat.

00:22:12: was aber heißt das?

00:22:13: man gemeinschaftlich herausfinden und herausarbeiten muss wie es in Zukunft gemeinsam erfolgreich motivierend funktionieren kann.

00:22:24: also nach dem Motto Nicht nur über diese Generationen reden sondern mit der generation reden.

00:22:29: und das gleich haben wir auch getan.

00:22:30: genau Wir haben uns aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmer, glaube ich wahrscheinlich die oder eine der jüngsten Teilnehmerin rausgepickt.

00:22:39: Und dort auch da nach den Impressionen von der Veranstaltung gefragt.

00:22:46: Ja wir haben gesprochen mit Philippa Nessler, die ja die Tochter von Herrn Nesslar ist, der verantwortliche in der Nestler Gruppe kann man so sagen und die natürlich jetzt mal in die Branche hinein schnuppert und sich damit beschäftigt, was Bauen und Bauindustrie so insgesamt macht.

00:23:06: Momentan glaube ich noch in ihr Masterstudium ja verhaftet ist und sich aber natürlich orientiert und Gedanken macht wie funktioniert eigentlich Bauen mit dieser neuen Generation?

00:23:20: Hören wir auch da mal rein!

00:23:23: Philippa Nessler heute hier als eine der teilnehmenden Wie gefällt es dir?

00:23:29: Warum bist du hier und was sind so für dich die Keypoints, die du mitnimmst.

00:23:33: Erst mal vielen Dank dass ich hier sein kann.

00:23:35: Warum bin ich hier?

00:23:36: Also einfach Input zu bekommen

00:23:38: und ja man kann ja eigentlich nur

00:23:40: lernen

00:23:42: und ist total spannend hier zu sein!

00:23:45: Jetzt haben wir tatsächlich Vorträge gehört auch über die junge Generationen und viele Themen über KI wahrscheinlich ganz nahe auch an dir und deiner Generation dran.

00:23:56: Was nimmst du von diesen Themen mit?

00:23:58: Wo denkst du, das ist für uns auch wichtig.

00:24:01: Also was macht das mit dir?

00:24:03: Ja genau also es sind ja zwei Themen.

00:24:05: ich würde sagen einmal

00:24:07: KI

00:24:08: ist momentan sowieso in aller Munde ist auch glaube ich ein superwichtiges

00:24:13: Thema wo vielleicht die Baubrosche

00:24:14: auch hier und da noch einmal ein bisschen

00:24:16: aus Gas treten muss.

00:24:17: Ich glaube dass ist ein Thema

00:24:19: wo man sich jetzt wirklich mit beschäftigen muss

00:24:21: strukturiert und ich jetzt hau rück aber trotzdem ran gehen

00:24:24: muss.

00:24:25: da haben wir sehr viel und auch sehr sehr tollen input zu bekommen.

00:24:30: zweites thema junge generation.

00:24:32: gestern sehr ausführlich hervortrag der auch noch mal sehr zum denken angeregt hat glaube ich fand das auch sehr interessant dann zu sehen was für reaktionen von den anderen teilnehmenden kamen.

00:24:42: also würde mich als junger generation angesprochen fühlen.

00:24:46: Ich fand es teilweise

00:24:48: Schwierig, ich finde... Also habe ich von einem anderen Podcast im Kopf.

00:24:52: Ich finde manchmal It's not that deep!

00:24:55: Jede Generation hatte seine Hürden,

00:24:57: hatte Herausforderungen,

00:24:58: hatte

00:24:59: Vorteile.

00:25:00: Das haben

00:25:01: glaube ich unsere Generation genauso und ich würde sagen in unserer Generation natürlich hast

00:25:05: du Leute die vielleicht nicht ganz so mit einer sich mit einer vierzig Stunden Woche sehen manche ganz im Gegenteil die sagen ey ich habe

00:25:13: einfach

00:25:13: Lust was zu erreichen ich tue dafür alles.

00:25:16: Ich glaube man hat von allem irgendwas dabei

00:25:18: und ich glaube

00:25:19: ist es einfach deutlich sichtbarer durch das soziale durch soziale Netzwerk oder ähnliches.

00:25:24: Und ja, deswegen war das ganz spannend da mal mehr zuzuhören und mitzubekommen.

00:25:31: Ich glaube es ist auch immer so dass die Führungskräfte von heute, die junge Generation an dem messen was sie jetzt schon sind und nicht mit dem Spiegel als man selber Berufseinsteiger war.

00:25:40: ich glaube das ist auch noch einmal wichtig dass man den Benchmark anders setzt.

00:25:43: Miteinander sprechen ist besser als übereinander sprechen und ich nehme das in vielen Runden tatsächlich in der Branche immer auch noch wahr.

00:25:51: Martin Es wird gerne darüber gesprochen, was denn die junge Generation so will oder nicht will.

00:26:00: Und ich glaube man muss zwei Dinge für sich einfach verarbeiten.

00:26:05: Die Generation gibt es gar nicht.

00:26:06: Es gibt immer nur konkrete einzelne Menschen und die Vorurteile oder die Glaubenssätze, die wir da entwickelt haben über die Jahre übereinander.

00:26:18: Die stimmen sicherlich nur zum Teil und die kann man nur auflösen wenn man miteinander spricht und miteinander überlegt, wie es gehen kann.

00:26:28: Denn die Frage ob es gehen können stellt sich ja gar nicht.

00:26:30: Es muss ja und soll ja auch irgendwie weitergehen Und das müssen beide Generationen wie schon immer miteinander ausdiskutieren und gemeinschaftlich gestalten um gute Brücken in die Zukunft zu bauen.

00:26:44: Ja Christian Wie du sagst Das wird sich immer darüber Gedanken macht Was was will?

00:26:48: Was braucht die neue generation?

00:26:50: Ich will jetzt Ja, es soll nicht lächerlich klingen.

00:26:52: Aber jeder kennt vielleicht diese Werbung der Bank die dann am Ende scherzhaft bei dem Werbekonzept immer mit den Fähnchen kommt.

00:27:01: Häufig ist die Antwort auf was braucht die junge Generation?

00:27:04: der Obstkott im Büro?

00:27:06: Da haben wir uns auch das ein oder andere Mal amüsiert drüber unterhalten können.

00:27:11: Der Obst-Kott im Büro ist gut und ist wichtig.

00:27:14: Der ist aber nicht die Lösung des Themas.

00:27:16: genauso wie der Aufkleber bitte das Licht ausmachen nicht die Nachhaltigkeit Debatte löst.

00:27:22: Ist das nur ein Aspekt?

00:27:23: Hier ist es vor allen Dingen weniger materialistische Benefits als Führung, als Art und Weise des Umgangs ohne sich zu verbiegen.

00:27:35: jeder soll auch authentisch bleiben aber entsprechend dass das ja auch hier der O-Ton auf Augenhöhe und ich glaube die Baubranche tatsächlich trotz ihres Images vielleicht ein bisschen rauer ein bisschen direkter vielleicht auch ein bisschen konservativer zu sein.

00:27:50: meines Erachtens prädestiniert für, weil man die Bauindustrie eins kann ist das Offenheit und Audenzität.

00:27:56: Und ich glaube dass es was auch in einer Generation Alpha sehr sehr positiv ankommt, weil es dort ja immer um sinnstiftende Tätigkeiten geht so zumindest die Aussage der Zukunftsforscher und dementsprechend sind wir glaube ich die Branche also viel mehr.

00:28:12: Sinnstiften geht nicht muss man ganzheitlich sein dem entsprechend Das befinden wir uns da, glaube ich auch auf Augenhöhe mit pflegerischen Branchen oder Medizin oder solche Themen.

00:28:25: Ja und es kommt noch hinzu?

00:28:26: Ich finde auch Ehrlichkeit gehört dazu.

00:28:30: Die Branche ist in vielen Punkten auch ehrlicher.

00:28:33: Ich glaube auch dass das manchmal unangenehm mag sein aber das kommt bei der jungen Generation, glaube Natürlich auch eine Handschlagqualität.

00:28:47: Also man kann sich auf das verlassen, was der andere sagt.

00:28:50: Man ist da in ganz weiten Teilen bodenständig und muss am Ende das, was du gesagt hast eben auch mal hinter die Gardine schauen und sich das als junger Mensch anschauen.

00:29:04: Und dann wird man sehr viel Sinnhaftigkeit auch da entdecken.

00:29:08: Das führt aber insgesamt ja auch zu diesem Thema dass dann In einem weiteren Vortrag aufgenommen worden ist KI als Führungsthema.

00:29:18: Menschen reden miteinander, Menschen führen einander und das bedeutet natürlich in einer Zeit wo Unternehmen eigentlich gar nicht KI einführen sondern Unternehmen sich mit KI neu aufstellen und neu erfinden kann man sagen dass ja es da nicht nur um technische Dinge geht sondern erst mal darum geht strategisch zu sagen, wie setzen wir eigentlich KI ein.

00:29:46: Wie nutzen wird das ganze Thema?

00:29:48: Welchen Stellenwert hat das?

00:29:49: und wie wollen mit KI ja Leben unterarbeiten?

00:29:53: kann man schon wieder sagen.

00:29:54: an der Stelle.

00:29:55: Und da war Philipp Echtermeyer bei uns Der mit seinem Unternehmen sich darauf fokussiert hat eben Automatisierung für Unternehmen Zu ermöglichen und damit Messbare Produktivitätsgewinne zu realisieren.

00:30:13: Hören wir mal, was er dazu sagt.

00:30:16: Der erste Punkt wie man KI-Projekte sinnvoll implementiert ist auf jeden Fall dass man KI nicht als Werkzeug für alles betrachtet sondern am Ende des Tages versucht so wenig wie möglich einzusetzen sondern erst einmal reflektiert welche Technologie oder welcher Ansatz es grundsätzlich sind volle und dann daraus wirklich selektiv zu sagen KI ist bei Projekt Schritt XY der Sinnvolle.

00:30:36: Zweite Aussage war, dass man wirklich klein reinstarten sollte mit KI-Projekten.

00:30:40: Weil es doch recht experimentell ist anders als bei klassischen IT-Projecten.

00:30:45: und der letzte einfachste Punkt ist tatsächlich legen Sie die Erfolgsmetrigen vor dem KI Projekt fest und nicht erst danach um auch wirklich messen zu können oder auch entscheiden zu können ob sich die Investition grundsätzlich überhaupt lohnt Wenn jetzt die Entscheider hier von den Petersbergern nach Hause oder in die Unternehmen fahren.

00:31:03: was sind so die nächsten Eins, zwei Dinge die ganz konkret jetzt machen sollten

00:31:10: um

00:31:11: ins Laufen zu kommen was das Thema KI angeht.

00:31:14: Ja also ich glaube der wichtigste Punkt war dass so ein bisschen die worst case scenario ist erst mal zu schauen ob man wirklich an bieter unabhängig ist weil das ist so wenn man diese vendor lock in rein kommt und diese problematisch abhängig ist von Anbieter XYZ und der macht irgendwas komisches oder wird plötzlich sehr teuer, dann möchte man nicht in den Moment stecken und viel Geld investieren müssen um daraus zu kommen.

00:31:40: Da würde ich sagen das ist so.

00:31:41: das Wichtigste und das andere ist grundsätzlich erstmal reinzustarten.

00:31:44: also wie gesagt kleinen Rheinstaaten ruhig einfach mit KI-Tools viele haben das schon im Einsatz manchmal noch gar nichts im Einsatz Gespräche nicht so festgestellt haben, aber dass man da auch anfängt.

00:31:54: Das ist vielleicht der erste Schritt.

00:31:56: Aber diese Prinzipien die ich vorgestellt habe auch beizubehalten dabei?

00:32:00: Vielleicht das kam ja im Vortrag rüber, dass es die KI gibt, aber am Ende immer noch den Menschen, der die KI reflektiert, Entscheidungen trifft.

00:32:09: Vielleicht das nochmal mit ein zwei Prägnanten setzen, den Hörern und Höreren vielleicht noch mal vermittelt was ist damit gemeint?

00:32:16: welche Rolle spielt der Mensch in dem ganzen Theater noch.

00:32:19: Also der Mensch ist in dieser Prozesspyramide, nenn ich es jetzt einfach mal eigentlich das stärkste Gled.

00:32:25: Weil von der Intelligenz her am stärksten aber auch vom Mehrwert wenn er dann richtig eingesetzt wird in diese Prozessschritten.

00:32:31: also beispielsweise Thema Kundenkontakt haben sie besseres Kundenerlebnis wenn Sie bei jemandem Anrufen der Ahnung hat anstatt mit einem KI Chatboard rum zu diskutieren.

00:32:39: so als Beispiel um das mal ganz einfach zu verdeutlichen Ja Christian Man hört hier ja auch ganz klar raus, dass KI nicht nur ein Technologie-Thema ist sondern und das spielt mir natürlich so in die Karten.

00:32:51: Ein ganz starkes Prozessthema ist.

00:32:53: also ich muss gucken welche Prozesse ich mit KI optimiere wie ich sie mit KI optimiere?

00:32:59: Und im zweiten Blick das spielt dann so in deine Richtung liegt es natürlich doch darum dass KI auch ein Führungsthema ist.

00:33:07: und ich glaube noch eine wichtige... Es klingt jetzt nach Detail aber sehr, sehr wichtige Botschaft ist ja auch Dass ich beim Klimakai schauen muss als Unternehmen, dass ich mich nicht zu abhängig von einem Anbieter mache.

00:33:21: Sondern im Fall einer unverhältnismäßigen Preiserhöhung, Änderungen des Geschäftsmodells oder das andere Modelle deutlich besser werden.

00:33:30: Ich in der Lage bin doch mit relativ geringem Aufwand von einem Modell zum anderen und von einem anbietern zum anderen zu wechseln weil ich ansonsten tatsächlich irgendwann in einer Falle bin Und nicht mehr daraus kommen und mich das kostentechnisch auffrisst.

00:33:45: Das finde ich auch noch eine sehr, sehr wichtige Botschaft für diejenigen, die am Ende die Entscheidung treffen

00:33:50: müssen.".

00:34:13: Prozessen von der Art und Weise, wie ich mein Unternehmen am Ende strukturiere und gestalte und wie die Dinge zusammenarbeiten.

00:34:23: Aber eben dann auch ganz stark immer von der Frage Wie machen wir das im Führungskontext im Miteinander?

00:34:31: Das zieht sich ja hier als roter Faden durch also immer noch wieder der Mensch als zentrale Figur, die am Steuer sitzt Und am ende entscheiden muss was macht Sinn und wie machen wir dass?

00:34:43: Und dazu sagt er ja dann auch... Also ich glaube, einer der Kernpunkte ist das man es tun muss.

00:34:51: Das ist ja auch unser Unternehmer-Tun hier als Motto der Tage und dabei

00:34:57: aber gleichzeitig

00:34:58: darauf achten dass sich die Souveränität behalte über das was mein IPA ist den Datenschutz gewährleisten kann und dass ich eben auch bewusst bin mit der Unschärfe der KI umzugehen.

00:35:11: BH, sprich Souverän und überwacht KI anwenden.

00:35:15: Sie sind ja Branchenübergreifend tätig?

00:35:18: Was sind denn so die ein zwei Dinge, die die Baubranche von anderen Branchen, die vielleicht schon mehr KI-Erfahrung hat lernen kann was man auf jeden Fall machen sollte und vielleicht auch das man auf keinen Fall machen sollte?

00:35:31: Also das, was sie lernen sollte ist sicherlich nicht einfach mal ausprobieren und gucken wie es denn skaliert wird.

00:35:36: Wir hatten vorhin ja das schöne Beispiel der POC, der beginnt mit fünfhundert Euro pro Monat dann beim Piloten wirds fünfhundert Euro

00:35:43: pro Woche

00:35:44: und beim Start sind siebzehnteusend Euro an zwei Tagen und dann ist das vorbei.

00:35:47: also das kann ich ja vorher

00:35:48: berechnen.

00:35:49: Das ist der eine Punkt den man machen sollte und das andere was wir vielleicht auch im negativen Sinne sagen sollten, man sollte nicht zu lange zögern.

00:35:59: Weil wenn ich zu lange wachte und auch die Mitarbeiter sich – das war ja auch eines der großen Themen – Mitarbeitern mitnehmen, Führungs-, also Führung, Leadership auch darin zeigen, dann habe ich möglicherweise die Zeit verschlafen und der Wettbewerber nutze die Möglichkeit, die großen AFP-Dokumente in Nullkomma nichts durchzusuchen und bessere Angebote in kürzerer Zeit zu machen.

00:36:20: Das wären für mich die Punkte, die man mitnehmen

00:36:22: sollte.".

00:36:24: Also kann man festhalten, was ja auch zu den Petersberger Strategietagen passt.

00:36:27: Dass KI eigentlich fast mehr ein Führungsthema in den Unternehmen ist als ein IT-Thema am Ende?

00:36:33: Definitiv!

00:36:36: D. h., erstes Gespräch, erste Veranstaltung, CEO Einladen oder die ganzen C-Level-Einladen.

00:36:43: Zum Beispiel genau... Oder die Fachseiten also sind ja eben was weiß ich Tiefbau, Trassenbau und so immer.

00:36:49: Die wissen ja wo es drückt.

00:36:51: Die können uns am ersten sagen, die IT ist am Ende der, der das natürlich betreiben muss.

00:36:56: Siebenmal vierundzwanzig aber der hat nicht den Blick darauf auf dem Business Case.

00:37:01: Der kann gar nichts sagen.

00:37:02: wie komme ich an die Daten ran und wie habe ich sie zu bewerten?

00:37:04: Also es ist die Fachseite der Vorstanden der damit gehen muss.

00:37:08: Also der Mensch trifft Entscheidungen.

00:37:11: KI ist eben ein Führungsthema Und Warte.

00:37:16: ich freue mich ja immer wenn wir beide darüber reden du als Ingenieur Ich als Mensch, der sich mit den Kaufmännischen und eher menschlichen Themen in Unternehmen auch beschäftigt.

00:37:29: Dass der Mensch der wichtigste Teil des Prozesses bleibt!

00:37:34: Ja das auf jeden Fall wobei ich ganz kurz einhalten muss wenn wir das so auftrennen Der Ingenieur ist nicht zwingend dann der Unmenschliche.

00:37:40: aber ich weiß was du damit sagen wolltest.

00:37:43: ja Die Frage ist ja auch grundsätzlich, wir haben jetzt viele Impulse gehört.

00:37:48: Das ist auch gar nicht so leicht die Impressionen von diesen zwei Tagen in eine Podcast-Folge zu packen.

00:37:55: Deswegen noch der Appell.

00:37:58: tatsächlich auch selbst mal zu überlegen klingte ich mich aus meinem Alltag um den Blick in strategische Felder hineinzulegen.

00:38:10: und dazu hat und Sascha Wihager, Geschäftsführer des BVI Baus mit Organisator der Veranstaltung auch nochmal im Gespräch einige Dinge mit auf den Weg gegeben.

00:38:24: Warum diese Veranstaltungen seines Erachtens besonders wertvoll für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist?

00:38:33: Man hat ja schon gemerkt, dass eine Menge Unsicherheiten

00:38:35: am Markt sind.

00:38:36: Die die Leute hat sich hier sehr gut präsentiert mit ihrem Chefvolksvierten und ich muss wirklich sagen das der Vortrag mir noch mal gezeigt hat wie heterogene oder Wie Valide auch,

00:38:47: wir uns vorbereiten müssen auf neue Situationen.

00:38:50: Wir müssen uns

00:38:51: einfach besser aufstellen und können uns Unsicherheit nicht mehr erlauben, die wir selber schaffen.

00:38:57: Also wir müssen versuchen unsere Prozesse sauber zu gestalten.

00:39:00: Und ich denke gerade der Vortrag dann von Verburgert

00:39:03: zum Schluss hat nochmal

00:39:04: gezeigt dass wenn mit den Menschen zusammengestalten

00:39:08: möchten, gerade die junge Generation

00:39:10: mitnehmen möchten.

00:39:11: Da müssen wir schauen dass wir mehr aufeinander achten.

00:39:13: KI ist da

00:39:14: zum einen destruktur

00:39:16: aber auch zum anderen auch die Möglichkeit mit der KI gemeinsam mehr Qualität in den Prozessen zu generieren.

00:39:22: auf jeden Fall hat mir das sehr gut gefallen.

00:39:24: erst an der

00:39:24: Vortrag.

00:39:25: Jetzt sehen wir dass die Teilnehmerzahl deutlich angewachsen ist im Vergleich zum letzten Jahr.

00:39:31: warum kommen die Leute her?

00:39:33: was nehmen sie?

00:39:34: mit hier vom Petersberg an Gedanken, Inspirationen, Handlungsempulsen für die folgende Zeit im Jahr.

00:39:43: Ich glaube

00:39:43: mal ganz der Lob.

00:39:44: wir quatschen manchmal zu viel und ich glaub

00:39:46: diesmal

00:39:46: ist alles so ein bisschen in Richtung konkretes Zupacken.

00:39:51: wie kann man die Probleme wirklich lösen?

00:39:53: Wirkliche Unternehmer das auch.

00:39:54: ich habe es mal gemacht und ich hab jetzt

00:39:55: damit gute Erfahrungen oder schlechte Erfahrungen gemacht.

00:39:57: also dass man wirklich die Leute mitnimmt

00:40:00: Aus den Gesprächen in der Pause, Motto ist ja vom Unternehmertum zum Unternehmer tun also zum ins Machen kommen.

00:40:08: Was sind so

00:40:09: die

00:40:10: Stimmen, die du mitnimmst aus den Pausengesprächen?

00:40:13: Was treibt die teilnehmende Unternehmen und Unternehmer hier momentan um?

00:40:18: Das ist eine sehr hochkarätige Veranstaltung.

00:40:20: Insofern hat das immer auch ein bisschen Signalwirkung was im Moment in der Branche so diskutiert wird.

00:40:26: Man hat gemerkt in der Pause, man selber hat ja mal so

00:40:28: eine romantische Vorstellung wie Leute das so aufnehmen

00:40:30: werden.

00:40:31: und da waren doch zwei drei Leute die gesagt haben besser toll was hier heute diskutiert worden auch morgen diskutiert wird zum Thema IPA.

00:40:38: Wir als mittelständisches Unternehmen wissen

00:40:39: gar nicht so richtig ob wir das können

00:40:41: und haben auch

00:40:42: Angst vor.

00:40:45: war die eben versuchen sich da wirklich neu einzustellen und auch Leute, die kritisch sind.

00:40:49: Also man kann dir die

00:40:50: Leute

00:40:50: nicht einfach so einfangen und einlöhnen und meinen man hat jetzt hier den Stein der Weisen gefunden.

00:40:54: Man merkt schon die Leute wollen überzeugt werden und ich finde auch gut,

00:40:58: wenn der Diskurs

00:40:58: da ist.

00:40:59: Man muss ja hier nicht rausgehen und nur noch IPA-Verträge machen.

00:41:01: und man merkt auch, wenn man mit den Leuten spricht die IPA Verträge machen das natürlich Herausforderungen da sind.

00:41:06: und dann kann ich mir schon vorstellen wie ein mittelständisches Unternehmen bin

00:41:09: regional

00:41:10: orientiert und dann sagt mir auf einmal einer wie komplex ich meine Verträge abwickeln muss

00:41:14: dass er so ein bisschen Angst macht.

00:41:15: Auf

00:41:15: der anderen Seite müssen wir uns glaube ich daran gewöhnen, dass die Welt komplexer wird und das haben wir am ersten Tag schon gehört in der Volkswirtschaft

00:41:22: und so ist es auch eine BWL.

00:41:23: Wenn ich mich nicht besser

00:41:24: aufstelle,

00:41:24: würde ich irgendwann natürlich Probleme

00:41:26: haben.

00:41:27: Jetzt ist es ja so – du hast gesagt das gibt auch diejenigen, die kritisch die Dinge hinterfragen und auch die Themen IPA, KI kritisch beleuchtet und überlegen ob sie für das eigene Unternehmen passen.

00:41:38: jetzt muss man sagen diejenigen die hier sind sind ja schon was die Offenheit angeht einige Schritte weiter als diejenigen sagen wir machen einfach mal so vor uns hin bis es uns irgendwann dahin rafft oder welches Schicksal auch immer trägt.

00:41:52: Was sagst du denn denjenigen, die zum Beispiel zu sowas wie den Petersberger Strategietagen oder ähnlichen Veranstaltungen wo es darum geht sich Impulse zu holen außerhalb vom alltäglichen Projektgeschäft

00:42:03: zu gucken?

00:42:04: Wie muss ich mich vielleicht auch strategisch ausrichten ohne dass vielleicht jeder hundert Prozent IPA machen muss oder hundert prozent KI machen muss sondern vielleicht sich auch nur Adaptionsideen für sich selber holen kann.

00:42:15: was sagst Du denen die sagen Haben wir nicht, brauchen wir nicht.

00:42:21: Kann ich ruhig sagen das CEO von Kasselka der auch sagte wie wichtig das ist er ahnung schwarz Wie wichtig es eben halt hier

00:42:26: immer am bald zu bleiben

00:42:27: als Geschäftsführer so diesen Helikopter zu machen

00:42:29: Das fand ich sehr

00:42:29: gut.

00:42:30: wäre dass auf den Punkt gebracht hat man kann nicht immer So Teil des operativen

00:42:33: dann sein ist auch wichtig.

00:42:34: im Mittelstand kann ich

00:42:35: mich nicht so hinsetzen.

00:42:36: Ich bin jetzt hier irgendwo weit weg vom Business.

00:42:39: aber ich glaube also gerade Wenn sich weiterentwickeln will muss man die Schritte gehen und miteinander sprechen und auf diese Vorträge gehen.

00:42:47: Also hiervom Petersberg, die etwas erhobene Metapiesperspektive auf die Dinge glaube ich ganz wichtig.

00:42:56: Wir teilen das natürlich, dass gerade die Führungskräfte in unruhigen und bewegten Zeiten an Orte gehen müssen wo sie ihre Orientierung verbessern können, wo sie Impulse dafür kriegen, wo Sie sich Anregungen holen können, in welche Richtung sie steuern.

00:43:12: Wer das nicht tut, der steuert am Ende ohne die notwendigen Informationen.

00:43:15: Das Schiff fährt ja trotzdem irgendwo hin weiter aber es ist glaube ich besser und wichtiger in der heutigen Zeit wenn man ein paar Koordinaten hat und die kann man mit Sicherheit hier einsammeln.

00:43:26: Vielen Dank für den Einblick und Ausblick!

00:43:29: Die Lokalität bietet den idealen Rahmen dafür genau diese Gesichtspunkte zu berücksichtigen.

00:43:41: Bauindustrie verbeint NRW hier auch ein hervorragender Rahmengeber für diese notwendigen Denkprozesse, die jeder der da gewesen ist.

00:43:50: Für sich alleine umsetzen muss.

00:43:53: du kannst viele Dinge dort mitnehmen und diskutieren.

00:43:55: am Ende gehst Du dort weg und überlegst wie mache ich das eigentlich in meinem Unternehmen?

00:44:01: Und dafür diesen Rahmen geschaffen zu haben über Jahre hinweg schon ist eine ganz tolle Leistung und extrem wichtig.

00:44:10: Was ein bisschen schade ist, wir wissen ja wie groß die Branche ist und am Ende ist es dann eben doch immer nur ein kleiner Teil von Menschen, die dort zusammenkommen im Verhältnis zur Größe der Branche.

00:44:20: Der Raum war voll aber er wirkt dann eben wenn man dort is voll, wenn man's in absoluten Zahlen sieht, wissen wir dass es ganz viele Menschen da draußen gibt, die sich genau die gleichen Gedanken machen müssten und machen müssen und deshalb versuchen wir auch einige dieser Gedanken hier in dieser Podcast Folge zu transportieren.

00:44:39: Also wenn wir jetzt mal schauen, was nehmen wir so mit aus diesen Tagen?

00:44:44: Dann habe ich so Gedanken wie ich mitnehme.

00:44:46: Das ist einmal und da wilde ich jetzt ein bisschen in deinem Gebiet ja weil ich mit dem Wort Strategie anfange aber dieser volkswirtschaftliche Teil der Petersberger Strategie-Tage im Jahr hat mir auch nochmal gezeigt dass mich nicht nur mit mir selber strategisch als Unternehmen beschäftigen kann sondern auch die Welt um mich herum wahrnehmen muss.

00:45:06: dann das es nicht nur darum geht welche KI ich einsetze, welchen Prozess ich mit KI mache.

00:45:11: Also das sind auch wichtige Themen.

00:45:13: aber dass es vor allen Dingen Führungsthema ist KI fortzuleben, KI korrekt einzusetzen die Rahmenbedingungen Unternehmen zu schaffen ja und letztendlich dass sich als Unternehmen jetzt schon schauen muss Wer sind vielleicht potenzielle Kooperationspartner?

00:45:31: Mit wem kann ich mich austauschen.

00:45:32: Wer sitzt mit mir im Boot?

00:45:34: Also habe ich auch den Strategietagen mitbekommen, sich Unternehmen gesagt haben hier wir benutzen doch die gleiche Software Wir haben da schon Probleme gelöst.

00:45:42: Vielleicht habt ihr andere schon gelöst.

00:45:44: lasst uns doch in Zukunft mal einen Dialog treten.

00:45:47: Wir sind keine Wettbewerber im direkten Sinne also können wir uns doch eigentlich helfen.

00:45:51: und das ist dieses Thema Austausch untereinander für die Themen der Zukunft was ich auch noch für mich Mitgelaum

00:45:57: ab.

00:45:59: Also das kann ich nur unterstützen.

00:46:02: Martin, wir sind ja beide mit der Erkenntnis ja beseelt kann man sagen dass die Branche raus muss aus den gedanklichen Silos und im Miteinander die Dinge lösen muss.

00:46:13: es ist weder Zeit noch Kapazität noch Geld da, dass jeder jedes Problem alleine löst.

00:46:17: viele Dinge löst man gemeinschaftlich schneller und günstiger und meistens findet man ja heraus das andere schon Teile des eigenen Problems zumindest auch mal gelöst haben, das sehe ich ganz genauso.

00:46:28: Also für mich bleibt als Erkenntnis es ist ein bisschen lustig in sich aber dass die Branche kein Erkenntnissproblem mehr hat.

00:46:38: Das zieht sich auch ja durch alle Veranstaltungen des Jahres so durch sondern jetzt die große Phase ist wie wir in die Umsetzung kommen.

00:46:46: Das ist das Motto dieser beiden Tage gewesen ganz punktgenau treffend.

00:46:53: Die großen Themen sind alle bekannt und Ich glaube auch die notwendigen Erkenntnisse dazu sind in vielen Teilen vorhanden.

00:47:03: Jetzt geht es darum zu sagen, wie kommen wir ins Handeln?

00:47:06: Welche Konsequenzen ziehen wir für uns daraus?

00:47:10: Wie kann eine Zusammenarbeit organisiert werden?

00:47:13: Wir haben ja auch in anderen Folgen über die Vertragsseite hier nochmal gesprochen und das war ja auch Teil der Veranstaltung.

00:47:22: Wie kann man im modernen Vertragshorm eben partnerschaftlicher miteinander arbeiten.

00:47:30: Aber egal welches Thema, der Unterschied im Wettbewerb – du hast eben auch gesagt viele sind ja gar nicht so direkt im Wettebewerber, aber der Unterschied beim Wettbetrieb perspektivisch zeigt sich natürlich darin wer jetzt selber am Steuer sitzt und selber Entscheidungen trifft und die Dinge proaktiv für sich aufnimmt oder wer am Ende vom Wandel getrieben wird.

00:47:52: Und das zocht sich durch alle Vorträge durch.

00:47:58: das Tempo, mit dem dieser Wandel stattfindet ist eines dass wir bisher so noch nicht gekannt haben und ich glaube auch die Wucht- und Dynamik dieses Wandels wird in weiten Teilen noch unterschätzt.

00:48:09: Da haben wir glaub ich schon noch ein Erkenntnisproblem, dass viele Unternehmen sich noch nicht bewusst sind wie schnell diese Dinge kommen und was am Ende.

00:48:17: es ist ja eher da im Betrieb aber was die Exponentialfunktion für eine Wucht in ihrer späteren Phase entwickelt.

00:48:26: Es scheint also alles ganz beschaulich, das ist so ein bisschen wie so ein Zynami.

00:48:29: Man sitzt am Strand und sieht da hinten eine Welle.

00:48:32: Und wenn die dann aber mit mal da ist, dann ist es zu spät um noch zu handeln.

00:48:38: Ich glaube diese Welle, die ist sehr viel schon kommuniziert worden und die sollten wir alle ernst nehmen.

00:48:47: Jetzt gehen alle von so einer Veranstaltung Weg steigen vom Berg wieder herunter, sind beseelt von den guten Diskussionen und dem ganzen Input.

00:48:57: Und ich stelle dann immer gerne die Frage was macht man jetzt konkret am folgenden Montag in seinem Unternehmen?

00:49:05: Die meisten machen ihr Mail-Programm auf und stellen erst mal fest das Alltagsgeschäft geht ganz normal weiter aber eine gute Strategieveranstaltung muss ja nachklingen.

00:49:21: Gedanken weggehen und sagen was mache ich jetzt konkret.

00:49:25: Und ganz pragmatisch würde ich immer vorschlagen, setzt euch und setzen sie sich zusammen

00:49:33: mit

00:49:34: den Leuten im Führungskreis im Unternehmen mal für eine Stunde oder zwei und dann sollte man einfach mal diese Erkenntnisse diskutieren und einfach auch die Frage stellen.

00:49:46: Was sind denn die Dinge in meinem Unternehmen?

00:49:50: den größten Einfluss haben werden in den nächsten zwei, drei, vier, fünf Jahren.

00:49:54: Wir haben davon einige angesprochen von der Demografie bis hin zur KI.

00:49:59: Alle diese Themen sind relevant und ich glaube alle spüren auch diese Themen mittlerweile.

00:50:07: Was müssen wir für uns für Schlüsse daraus ziehen?

00:50:10: Welche Entscheidungen treffen wir dazu?

00:50:12: also nicht schön dass wir mal drüber gesprochen haben sondern was mache ich jetzt konkret im Punkt eins zwei drei und mit welchem Punkt fangen wir morgen früh an?

00:50:24: Also diese Fragen, man kann die auch erweitern.

00:50:28: Man kann die weiter konkretisieren aber die sollte sich jeder in seinem Unternehmen stellen damit dann so eine Veranstaltung nicht nur Impulse gibt sondern tatsächlich das Motto vom Unternehmertum ins Unternehmer tun tatsächlich zu leben und daneben von der Erkenntnis in die Umsetzung zu kommen.

00:50:49: also Für mich und ich glaube, da darf ich auch für dich sprechen.

00:50:52: Martin so habe ich das wahrgenommen.

00:50:56: War das eine großartige inspirierende Veranstaltung?

00:50:59: Und mein und unser Dank gilt vor allen Dingen natürlich Frau Professor Wiemann und Sascha Wiehager und natürlich auch dem Präsidenten Daniel Strücker und dem gesamten Team dieses Bauindustrie-Verbandes NRW Die natürlich mit viel Vorarbeit und Überlegung im Vorfeld eben genau diese ganzen Strömungen schon aufgenommen haben, die richtigen Leute gefunden haben.

00:51:27: Und die dann sehr gekonnt zusammengebracht haben mit guten Referentinnen und Referenten in relativ kurzer Zeit eine sehr hohe Informations- und Erkenntnisdichte geschaffen haben.

00:51:42: also vielen Dank nochmal in diese Richtung.

00:51:46: Auch vielen Dank für alle, die jetzt hier zugehört haben und Martin auch an dich natürlich.

00:51:52: Dass wir da diese beiden Tage ja Bergsteigen gut miteinander verbracht haben und trotz der Höhenluft noch ein paar gute Gedanken haben fassen können.

00:52:03: Vielen Dank!

00:52:04: Ja Christian, auch von meiner Seite vielen Dank und bis zum nächsten Mal!

00:52:08: Ja mach's gut, bis dann tschüss!

00:52:10: Ciao!

00:52:12: Vielen Dank an Sie und euch fürs Zuhören bei Zukunft Bauen, dem Zukunftspodcast für die Bauindustrie.

00:52:20: Wenn euch der Podcast gefällt würden wir uns über eine Bewertung freuen und natürlich darüber wenn ihr den Podcast bei einem Podcast Provider eures Vertrauens abonniert!

00:52:30: Wir freuen uns auf ein Wiederhören bis bald.